Aktuelle Nachrichten

Vom 11. bis 17. August 2018 wandert Sr. Pavla aus der Gemeinschaft der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Hrusov mit der 3. Wallfahrt aus Michalovice in die Kirche der Barmherzigkeit Gottes in Spišska Nova Ves. Die Wallfahrt wurde organisert von den Pallottinern und den Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, die während der Wallfahrt die Gebete der Pilger gestalten werden.

Ab dem 1. August 2018 wird täglich das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes aus dem Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki auch durch das italienische Fernsehen „Tele Giovanni Paolo II” übertragen. Es ist der erste ausländische Fernsehsender, der die On-line-Übertragung von der Internetseite: www.faustyna.pl überträgt. Diese Übertragung lässt sich außerdem durch einen Kabelfernsehsender in Polen und durch 10 Radiosender empfangen.

Der Verlag „Bialy Kruk” veröffentlichte zum wiederholten Mal das „Tagebuch der hl. Faustina“ als Hörbuch – diesmal in Zusammenarbeit mit Halina Labonarska, der bekannten Schauspielerin. Sie präsentierte die Textpassagen des Tagebuches ebenfalls im Radiosender „Radio Maria“. Die Aufnahmen werden von reflexiver Musik von Piotr Labonarski begleitet. Das Hörbuch besteht aus 3 CDs mit insgesamt fast 30 Stunden Aufnahmen. Zu erhalten ist das Hörbuch im Verlag „Misericordia” im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki.

Auf den 17. August 2017 fällt der 16. Jahrestag der Weihe der Welt an die Barmherzigkeit Gottes, die der Heilige Vater Johannes Paul II. während seines letzten Besuches in Polen im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki vollzog. Nach der Einweihung der Basilika sprach er die Worte aus, mit denen er Gott, der voll Erbarmen ist, die Geschicke der Welt und jedes Menschen anvertraute. Diese wurden nicht nur für die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit und für die Pilger, die das Heiligtum in Lagiewniki besuchen zum täglichen Gebet. Auch Millionen von Menschen in der ganzen Welt sprechen folgende Worte:

„Gott, barmherziger Vater,
der Du deine Liebe in deinem Sohn Jesus Christus offenbart,
und über uns ausgegossen hast im Heiligen Geist, dem Tröster,
Dir vertrauen wir heute die Geschicke der Welt und jedes Menschen an.
Neige dich zu uns Sündern herab,
heile unsere Schwäche,
besiege alles Böse,
hilf, dass alle Menschen der Erde dein Erbarmen erfahren,
und in dir, dem dreieinigen Gott,
die Quelle der Hoffnung finden.
Ewiger Vater,
um des schmerzvollen Leidens und der Auferstehung deines Sohnes willen
habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.”

Am 19. August 2018 besuchen die Pilger im Rahmen der 5. gesamtpolnischen Wallfahrt der Verehrer der Barmherzigkeit Gottes das Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki. Die Wallfahrt findet am Jahrestag der Einweihung der Basilika und der Weihe der Welt an die Barmherzigkeit Gottes durch hl. Johannes Paul II. statt. In diesem Jahr lautet das Motto: „Ihr seid zur Freiheit berufen“. Die Eucharistien werden an diesem Tag wie folgt zelebriert: um 9.00 Uhr, 10.30 Uhr, 12.00 Uhr, 13.30 Uhr, 15.20 Uhr und 18.00 Uhr. Die feierliche Eucharistie um 15.20 Uhr zelebriert der Krakauer Metropolit Erzbischof Marek Jedraszewski, der nach der Heiligen Messe die neue Orgel weihen wird. Um 19.00 Uhr findet in der Basilika ein Orgelkonzert mit Sarah Kim (Frankreich), Andrew Reid (Großbritannien) und Krzysztof Michalek statt. Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite des Heiligtums: www.milosierdzie.pl.

Wenn wir weiter den Spuren der hl. Faustina im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki folgen, werden wir eine längere Zeit vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina inne halten. In dieser Kapelle verbrachte die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes während ihres Aufenthaltes in Krakau täglich mehrere Stunden im Gebet. Hier erlebte sie 116 Visionen und mystische Begegnungen mit der Heiligen Dreifaltigkeit, mit Jesus und der Mutter Gottes sowie mit den Heiligen und den armen Seelen. Von großer Bedeutung sind beispielsweise schöne Gespräche zwischen Gott und verschiedenen Seelen: einer sündigen (TB 1485), verzweifelten (TB 1486), leidenden (TB 1487), einer, die zur Vollkommenheit strebt (TB 1488) und einer vollkommenen (TB 1489), die Schwester Faustina in ihrem „Tagebuch” niedergeschrieben hat. Diese entdecken die Größe der Liebe Gottes zu jedem Menschen und zeigen den Weg zur Vereinigung mit ihm. In der Kapelle in Lagiewniki sah Schwester Faustina Jesus (27 Mal) oder hörte ihn (fast 60 Mal). Wichtig sind hier besonders diese Jesu-Visionen, die die biblischen Ereignisse betreffen: Jesu Einzug in Jerusalem, die Einsetzung der Eucharistie, die Paschamysterien sowie die Botschaft der Barmherzigkeit. Hier folgt ein Zitat aus dem „Tagebuch der hl. Faustina“ über die Einsetzung der Eucharistie: „Jesus erlaubte mir, den Abendmahlsaal zu betreten und ich erlebte alles, was dort geschah. Am tiefsten wurde ich von dem Moment ergriffen, in welchem Jesus vor der Wandlung seine Augen zum Himmel erhob und in ein geheimnisvolles Gespräch mit seinem Vater einging. Diesen Augenblick werden wir erst in der Ewigkeit richtig kennenlernen. Seine Augen waren wie zwei Flammen, das Antlitz erglüht, weiß wie Schnee, die ganze Gestalt voller Herrlichkeit, seine Seele in Sehnsucht. Im Augenblick der Wandlung ruhte die erfüllte Liebe — das Opfer war in ganzer Fülle vollzogen. Jetzt soll nur noch die äußere Zeremonie des Sterbens erfüllt werden — die äußere Verrichtung, das Wesentliche geschah im Abendmahlsaal. Mein ganzes Leben lang hatte ich keine so tiefe Erkenntnis dieses Geheimnisses wie in dieser Anbetungsstunde. Oh, wie sehnsüchtig wünsche ich, dass die ganze Welt dieses unergründliche Geheimnis erkennt!” (TB 684).

Wenn wir weiter den Fußstapfen der hl. Faustina folgen, erreichen wir im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki das Gebäude, das sich entlang der Faustina-Straße befindet. Die Schwestern nennen dieses „Antoninek”. Das alte, mehrstöckige Gebäude mit der ehemaligen Pforte wurde abgerissen. Ein neuer Bau mit Zimmern für die Pilger wurde errichtet. Hier hat auch der Verein der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum” seinen Sitz.

Schwester Faustina wohnte im ersten Stock in „Antoninek” vom September 1937 bis zum März 1938. Seit Januar 1938 war sie sehr krank und hat die meiste Zeit in ihrem Zimmer verbracht. In dieser Zeit schrieb sie mehr als 50 außergewöhnliche Gnaden in ihrem Tagebuch nieder. Es waren vor allem die Treffen mit Jesus. Diese bezogen sich auf die Mission der Verkündung der Botschaft der Barmherzigkeit, auf das geistliche Leben und die Stärkung im Kampf gegen den bösen Geist. An diesem Ort schrieb Sr. Faustina die bekannten Worte Jesu nieder: Im Alten Testament habe Ich zu meinem Volk Propheten mit Blitz und Donner gesandt. Heute sende ich dich zu der ganzen Menschheit mit meiner Barmherzigkeit (TB 1588). Hier hörte sie auch einige Verheißungen Jesu, die den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, die Verkündung der Botschaft der Barmherzigkeit und die Stunde der Barmherzigkeit betrafen.

Ich erinnere dich daran, meine Tochter, dass du, so oft du die Uhr die dritte Stunde schlagen hörst, dich ganz in meine Barmherzigkeit versenkst, sie verherrlichst und sie preist. Rufe ihre Allmacht herab für die ganze Welt, besonders aber für die armen Sünder, denn jetzt steht sie für jede Seele weit geöffnet. In dieser Stunde kannst du alles für dich selbst und für andere erbitten. In dieser Stunde kam die Gnade für die ganze Welt. Barmherzigkeit besiegte die Gerechtigkeit. Meine Tochter, bemühe dich in dieser Stunde, den Kreuzweg abzuhalten.

Wenn dir das aber nicht möglich ist, dann gehe für eine Weile in die Kapelle und verehre mein Herz, das voller Barmherzigkeit im Allerheiligsten Sakrament verweilt. Falls dir auch das nicht möglich ist, versenke dich, wenn auch nur kurz, im Gebet, an dem Ort, wo du gerade bist. Ich verlange für meine Barmherzigkeit Ehre von jedem Geschöpf, aber zu allererst von dir, denn dir gab Ich dieses Geheimnis am tiefsten zu erkennen (TB 1572).

An diesem Ort erlebte sie auch ein wichtiges Treffen mit der Mutter Gottes: In großer Helligkeit erblickte ich die Muttergottes. Sie trug ein weißes Kleid mit kleinen goldenen Sternen übersät, die Ärmel im Dreieck mit Gold ausgeschlagen. Ihr Mantel war himmelblau, leicht um die Schultern gehüllt, auf dem Haupt trug sie einen leicht aufgelegten, durchsichtigen Schleier; die Haare waren offen, schön zurechtgelegt; sie trug eine goldene Krone, mit Kreuzchen an den Zacken. Auf dem linken Arm hielt sie das Jesuskind. So hatte ich die Muttergottes noch nicht gesehen. Sie schaute mich gütig an und sagte: «Ich bin die Muttergottes der Priester.» Sie ließ das Jesuskind von ihrem Arm auf die Erde herab, erhob ihre rechte Hand zum Himmel und sagte: «O Gott, segne Polen, segne die Priester.» Dann sagte sie mir: «Sag das, was du gesehen hast, den Priestern.» (TB 1585).

Da eine neue Autobahn in Krakau-Lagiewniki gebaut wird, wird auch ab Juli 2018 die Zufahrt ins Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki verändert. Seit dem 15. Juli wird ein Stück der Turowicz-Straße teilweise geschlossen. Die Zufahrt des Heiligtums erfolgt dann über die Herbert-, Brat-Albert- und Totus-Tuus-Straße. Ab Mitte August 2018 wird voraussichtlich auch eine Spur der Herbert- und Turowicz-Straße gesperrt. Dann erfolgt die Zufahrt zum Heiligtum über die Połomski- und Fredro-Straße.

Die Kirche des hl. Kasimirus in Swinice Warckie, die Taufkirche der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes, wird momentan renoviert. Am Montag (14. Mai) nach der Mai-Andacht und der Heiligen Messe wurde das Allerheiligste Sakrament in das neue Heiligtum der Geburt und Taufe der hl. Faustina übertragen. Die alte Kirche (geliebte Kirche der hl. Faustina) wird bis zum Ende der Renovierung geschlossen bleiben. Alle Andachten und Heiligen Messen werden im neuen Gebäude des Heiligtums, das bereits am 23. August 2015 geweiht wurde, zelebriert.

In der Sommerferienzeit verbringen auch die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit ihren Urlaub. In diesen Tagen besuchen sie ihre Familien oder ein anderes Kloster der Kongregation. Die jungen Schwestern verbringen ihren Urlaub im Exerzitienhaus in Zakopane oder in Rabka Zdroj, denn in diesen Häusern können sie die Zeit zusammen mit ihren Familien verbringen. Von hier aus sind auch viele Wanderwege in die Berge erreichbar. Wir hoffen, dass die Sommerferienzeit für alle zu einer Zeit der Erholung und Stärkung der physischen und geistigen Kräfte wird.