Aktuelle Nachrichten

Vom 1. bis 5. Oktober 2018 finden im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die „Tage der Apostel der Barmherzigkeit Gottes” statt. Zur Teilnahme sind alle Mitglieder und Volontäre des Vereins der Apostel der Barmherzigkeit „Faustinum” eingeladen, wie auch diejenigen, die an der Ausbildung im Geist des Charismas der hl. Faustina interessiert sind.

Es wird ein Gebets- und Ausbildungstreffen sein, und das Thema lautet: „Ich liebe dich mit der ewigen Liebe”. Auf dem Programm stehen: die tägliche Eucharistie, die Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes, biblische Vorträge, die von P. Krzysztof Wons SDS gehalten werden, sowie die Vorträge über die Spiritualität der hl. Faustina, die von den Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit präsentiert werden. Auch ein Konzert und diverse Glaubenszeugnisse sind vorgesehen. Am 5. Oktober feiern die Teilnehmer den 80. Todestag der hl. Faustina, besonders während der Eucharistie, die von Erzbischof Marek Jedraszewski, dem Krakauer Metropoliten, zelebriert wird.

In der Zeit nach Ostern wird das Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki von vielen Pilgern besucht. Sie beten vor dem Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina, empfangen Sakramente, besichtigen das kleine Museum mit den Andenken, die an die hl. Faustina erinnern und erfahren die liebende Gegenwart Gottes. Den Pilgern helfen dabei die Schwestern, die die Botschaft der Barmherzigkeit verkünden, die Reiseführer wie z.B. „Das Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes – Eine Wallfahrt mit der hl. Faustina” und „In den Fußstapfen der hl. Faustina”. Das Heiligtum in Lagiewniki ist ein Zeuge von mehr als 280 übernatürlichen Erfahrungen, die die Heilige in ihrem „Tagebuch” niederschrieb sowie von vielen Wundern, die an diesem Ort die Pilger erfahren. Fast jeder Platz hier, angefangen vom Tor und in der Kapelle endend hat seine besondere Bedeutung.

Die Präsentation dieser Orte beginnen wir am Tor (dem Eingang ins Heiligtum). Früher befand sich an diesem Platz die Klosterpforte, denn das ganze Objekt war für die Menschen geschlossen. Wenn Schwester Faustina an der Pforte arbeitete, wurde sie von Cherubinen beschützt, und im Herbst 1937 kam Jesus zu ihr in der Gestalt eines armen Jünglings. Sie beschrieb das Ereignis in ihrem „Tagebuch”: „Heute kam Jesus in der Gestalt eines armen Jünglings an die Pforte, ein ausgezehrter junger Mann in arg zerrissener Kleidung, barfuß, ohne Kopfbedeckung, durchfroren, denn der Tag war kalt und nass. Er bat um etwas warmes Essen. Ich ging in die Küche, aber da war nichts für die Armen. Nach einigem Suchen fand sich noch ein wenig Suppe. Die wärmte ich auf, bröckelte etwas Brot hinein und reichte sie diesem Armen, der sie aufaß. Im Augenblick, als ich ihm den Becher abnahm, gab er sich als Herr des Himmels und der Erde zu erkennen. Als ich ihn sah, wie er ist, entschwand er meinen Blicken. Zurückgekehrt in die Wohnung überlegte ich, was an der Pforte geschehen war. Da hörte ich in meiner Seele die Worte: Meine Tochter, mir waren die Segenswünsche der Armen zu Ohren gekommen; sie kamen von der Pforte und lobten mich. Deine Barmherzigkeit im Rahmen des Gehorsams gefiel mir und Ich verließ meinen Thron, um die Frucht deiner Barmherzigkeit zu kosten” (TB 1312).

Der nächste Gebetsabend „Der 22.” in Lagiewniki findet am 22. Mai 2018 statt und beginnt um 19.00 Uhr mit der Primizmesse von P. Bartlomiej Grociak aus der Diözese Krakau. Er war schon als Seminarist mit der Gemeinschaft „Der 22.“ in Lagiewniki. Auch später als Diakon blieb er der Gemeinschaft sehr verbunden. Jetzt trifft er sich erstmalig als Priester mit den jungen Menschen. Nach der EUCHARISTIE ist auch eine Zeit für die GEMEINSCHAFT vorgesehen für Gespräche mit dem jungen Priester sowie mit den Gästen aus Washington, die zusammen mit Sr. Gaudia an dem Treffen teilnehmen. Diejenigen, die nicht nach Lagiewniki kommen können, haben die Möglichkeit das Gebet auf der Internetseite: www.faustyna.pl zu verfolgen.

Am 22. Juni 2018 gestalten die Schwestern der Gemeinschaft der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Washington den nächsten „Abend mit dem Barmherzigen Jesus”. Diese Veranstaltungen finden monatlich im Nationalheiligtum des hl. Johannes Paul II. statt. Das Treffen beginnt um 19.00 Uhr mit der Aussetzung des Allerheiligsten Sakramentes und der Anbetung des barmherzigen Jesus. Es wird das nächste Treffen sein, während dessen die Teilnehmer sich mit der Barmherzigkeit gegenüber dem Nächsten beschäftigen werden. Der besondere Gast wird an diesem Abend Samuel Vasquez sein (Doktorand am Institut des Johannes Paul II. in Washington). Er wird die Betrachtungen des Gebets der hl. Faustina „Hilf mir o Herr“ fortsetzen und erklärt diesmal die barmherzigen Worte.   Zum Abschluss findet ein Beisammensein bei Tee statt. „Die Abende mit dem Barmherzigen Jesus” richten sich an die Jugendlichen, die in die Fußstapfen der hl. Faustina und des hl. Johannes Paul II. treten und eine neue Qualität des Lebens in Freundschaft mit dem barmherzigen Jesus entdecken möchten.

Vom 22. bis 24. Juni 2018 finden in Detva (Slowakei) Exerzitien für Frauen unter dem Motto: „Ein Treffen mit…”. Die Tage werden von P. Pavol Lojan, Sr. Jana Maria und Sr. Ludmila aus der Gemeinschaft der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Hrusov gestaltet.

Das kontemplative Kloster der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Swinice Warckie, das als unabhängige Gemeinschaft existiert, nimmt Frauen auf, die von Gott mit der Gnade der Berufung zum Leben in der Klausur beschenkt wurden und die im Herzen das Verlangen haben, für die Welt Barmherzigkeit zu erbitten. Mit dem Gebet und Opfer unterstützen diese Schwestern nicht nur die Anliegen der Kongregation und der Kirche, sondern erbitten auch die Barmherzigkeit Gottes für Polen und die ganze Welt, besonders für diejenigen, die moralische Hilfe brauchen und durch den Verlust der Erlösung gefährdet sind. Frauen, die an dieser Lebensform interessiert sind, bitten wir direkt Kontakt mit dem kontemplativen Kloster aufzunehmen.

In der Andacht zur Barmherzigkeit Gottes gibt uns Jesus jeden Tag um 15.00 Uhr eine außergewöhnliche Zeit der Gnade. Es geht um den Moment seines Todes am Kreuz. Er sagte zu Schwester Faustina: „Das ist die Stunde der großen Barmherzigkeit für die Welt. (…) In dieser Stunde verweigere Ich nichts der Seele, die mich durch mein Leiden bittet….” (TB 1320). Man soll aber mit Vertrauen beten und barmherzig gegenüber den Nächsten sein. Jesus beschrieb drei Gebetsweisen für die Stunde der Barmherzigkeit: den Kreuzweg abhalten, vor dem Allerheiligsten Sakrament beten oder, wenn es nicht möglich ist, sich mit Ihm, der am Kreuz stirbt, an dem Ort, wo wir gerade um 15.00 Uhr sind, geistig zu verbinden. In diesem Gebet wenden wir uns direkt an Jesus. In unseren Bitten berufen wir uns auf die Verdienste seines schmerzhaften Leidens. Es ist eine privilegierte Zeit für die Andacht zur Barmherzigkeit Gottes. Deswegen werden die Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes jeden Tag in jedem Kloster der Kongregation praktiziert. Das Gebet aus dem Heiligtum in Krakau-Lagiewniki lässt sich auf der Internetseite: faustyna.pl sowie mit der App: Faustyna.pl verfolgen.

Wenn wir weiter den Fußstapfen der hl. Faustina folgen, nachdem wir das Tor passiert haben und dem barmherzigen Jesus in der Getsalt eines armen Jünglings begegnet sind, halten wir auf dem Platz vor dem Kloster inne. Hier befinden sich alte Bäume und ein Blumenbeet mit der Figur des hl. Joseph, die sich sicherlich an eine Jesu-Vision von Schwester Faustina im Mai 1933 erinnert. Am Tag der Abreise nach Vilnius (am 23. Mai) ging Schwester Faustina vor das Kloster und stand beim Blumenbeet. Sie blickte auf den Garten, das Haus, erinnerte sich, wie viele Ganden sie an diesem Ort erhielt in Postulat, Noviziat, nach den ersten und den ewigen Gelübden sowie durch ihren Seelenführer P. Josef Andrasz SJ. Es tat ihr leid, das Kloster zu verlassen. Tränen standen in ihren Augen und dann erblickte sie plötzlich Jesus am Blumenbeet, der ihr sagte: Weine nicht, Ich bin immer mit dir (TB 259). Diese Jesu-Vision und die Erfahrung seiner Gegenwart waren so stark, das sie Schwester Faustina auf der Reise nach Vilnius stets begleitet haben.

 

Vom 13. bis 16. September 2018 findet im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki und im Zentrum des hl. Johannes Paul II. der 3. Kongress der jungen Gott-Geweihten statt. Das Thema der Begegnung stellen die Worte: „Frei im Heiligen Geist” in Zusammenhang mit den Worten aus der Bibel: „Wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit” (2 Kor 3, 17) dar.

Traditionsgemäß wird im Juni während der Abendandachten in den Kirchen in Polen die Herz-Jesu-Litanei gesungen. Ähnliches gilt auch in den Kapellen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit. Im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki finden die Juniandachten in der Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina täglich um 19.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen um 18.30 Uhr statt.