Archiv mit Nachrichten

„Polinnen, die die Welt veränderten” – unter diesem Titel organisierte die Polnische Botschaft in Madrid eine Ausstellung und einen Vortrag zum 100. Jubiläum der Unabhängigkeit Polens. Unter den Polinnen, die die Welt veränderten, befindet sich u.a. auch die hl. Faustina Kowalska, über deren Wirken P. Marek Raczkiewicz, Professor der Universität Comillas in Madrid, einen Vortrag hielt. Die Feierlichkeiten fanden im Rathaus statt und es nahmen u.a. Manuela Carmen (die Bürgermeisterin von Madrid) sowie die Vertreter verschiedener Botschaften: aus Deutschland, Slowenien, Rumänien, Bulgarien, Litauen, Andorra, Malta, Mazedonien und Ungarn und auch Vertreter der Stadt- und Regionalbehörden sowie die Auslandspolen daran teil. Die Redner stellten des Weiteren sieben herausragende Polinnen dar: Maria Sklodowska-Curie, Wislawa Szymborska, Irena Sendler, Sofia Casanova Lutosławska sowie Wanda Rutkiewicz und Krystyna Skarbek.

Am 18. November 2018 (Sonntag) wird im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki der 2. Jahrestag der Annahme Jesu Christi als den König und Herrn gefeiert. Die Feierlichkeiten beginnen um 10.00 Uhr in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina mit dem Gebet zum Heiligen Geist. Anschließend erfolgt der Kreuzweg und der Gang in die Basilika der Barmherzigkeit Gottes. Um 12.00 Uhr wird von Erzbischof Andrzej Dziega aus Stettin die Eucharistie zelebriert.

Am 17. November 2018 findet die Einführung der Reliquien der hl. Faustina und die Einweihung ihrer Statue in der Kirche des hl. Clemens in Berlin statt. An den Feierlichkeiten nehmen Sr. Norberta und Sr. Damaris aus dem Kloster der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Krakau-Lagiewniki teil. Der Vinzentinerorden, der in der Pfarrei tätig ist, leitet ein Exerzitienhaus der Barmherzigkeit Gottes, in dem sich das Bild des barmherzigen Jesus befindet und täglich die Andacht zur Barmherzigkeit Gottes praktiziert wird. Während der Nachtanbetung vor dem Allerheiligsten Sakrament wird hier alle 60 Minuten (auch nachts) der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes gebetet.

 

Vom 13. bis 16. November 2018 gestalten Sr. Zacheusza und Sr. Maria Faustina aus dem Kloster der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit Exerzitien über die Barmherzigkeit Gottes in der Pfarrei des hl. Stanislaus in Niechorze (Diözese Stettin-Kamiensk). Die Exerzitien stellen eine Vorbereitung dar auf den Empfang der Reliquien der hl. Faustina – der Apostelin des barmherzigen Jesus – und eine Einladung dazu, in ihre Fußstapfen zu treten auf dem Weg zu Gott, durch die Haltung des Vertrauens auf Gott und der tätigen Nächstenliebe im Alltag.

Mein liebes Vaterland Polen, wenn du wüsstest, wie viele Opfer und Gebete ich für dich zu Gott bringe (TB 1038). Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht für dich bete (TB 1188) – schrieb die hl. Faustina in ihrem „Tagebuch“. Als sie Jesus um einen Segen für Polen anflehte, sagte Er zu ihr: Für dich segne ich das ganze Land (TB 39), für dich segne Ich die Erde (TB 980, 1078). Ein anderes Mal sagte Er: Für dich segne ich die Welt (TB 1061). Heute, da sie die größeren Wirkungsmöglichkeiten hat, vergisst sie ihre Fürsprache im Himmel nicht. Möge sie also den zeitgenössischen Generationen aus der Perspektive des Geheimnisses der Barmherzigkeit Gottes zeigen, was für ein großer Schatz das Vaterland ist. Möge sie unser Volk dabei unterstützen, sich moralisch zu erneuern und gemeinsam das Gute des Vaterlandes zu entwickeln, sich mit Vertrauen an Gott zu wenden, in dem die Welt Frieden und der Mensch Glückseligkeit findet.

Am 17. November 2018 gestaltet Sr. Alžbeta Mikušová aus der Gemeinschaft der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Kosice einen Einkehrtag für Frauen aus der Gemeinschaft „Bewegung des Gebets der Mütter” in der römisch-katholischen Pfarrei des hl. Dominikus Savio in Ťahanovce bei Kosice in der Slowakei. Auf dem Programm stehen Vorträge, das gemeinsame Gebet, der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes sowie eine Anbetung und Gespräche.

Vom 9. bis 11. November 2018 finden in der Pfarrei des hl. Nikolaus in Pichorowice (Diözese Swidnica) Exerzitien über die Barmherzigkeit Gottes statt, die von Sr. Zacheusza und Sr. Maria Faustina aus dem Kloster der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Krakau-Lagiewniki gestaltet werden. Die Exerzitien stellen eine Vorbereitung dar auf den Empfang der Reliquien der hl. Faustina und eine Einladung dazu, ihre Schule der Spiritualität kennen zu lernen.

Vom 7. bis 11. November 2017 findet in Krakau der 1. Internationale Kongress des spirituellen Tourismus statt. Daran nehmen mehr als 100 Reiseveranstalter und Organisatoren des spirituellen Tourismus, Bischöfe und Priester sowie Diözesankoordinatoren und Direktoren verschiedener Stiftungen, unter ihnen auch die Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit als Mitveranstalter des Ereignisses teil. Das Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki wird von Sr. M. Vianney Dąbrowska vertreten. Das Ziel des Kongresses ist nicht nur der Austausch der Kontakte unter den Teilnehmern, sondern vor allem die Vorstellung der Stadt Krakau und Woiwodschaft Malopolska auf internationaler Ebene sowie die Stärkung der Bedeutung des spirituellen Tourismus auf dem Gebiet der globalen Tourismusbranche. Die Teilnehmer besichtigen u.a. das Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki und das Heiligtum des hl. Johannes Paul II. Der Kongress wird durch das Reisebüro „Ernesto Travel” organisiert unter dem Patronat des Krakauer Metropoliten Erzbischof Marek Jedraszewski und des Kardinals Stanislaw Dziwisz.

Am 10. November2018 (Samstag) findet im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki das monatliche Treffen der Gemeinschaft Sychar statt. Um 17.00 Uhr wird in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina die Heilige Messe für die Ehepaare, die von Krisen oder Scheidung bedroht sind, zelebriert. Anschließend folgt ein Beisammensein. In diesem Anliegen – für die Ehepaare in Krisen – wird jeden Tag um 20.30 Uhr von den Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit der Rosenkranz gebetet.

Solche Frage stellte Schwester Faustina auf dem Klosterfriedhof in Krakau-Lagiewniki ihren verstorbenen Mitschwestern, die ihr in den Himmel vorangingen. Damals bekam sie zur Antwort: In dem Maß sind wir glücklich, in dem wir den Willen Gottes erfüllt haben (TB 515 i 518). Nach diesen Worten überlegte die Heilige lange, wie sie den Willen Gottes erfüllt und wie sie die Zeit auf Erden nutzt. Es ist gut, daran zu denken, wenn wir in diesen Tagen die Friedhöfe besuchen werden. Jeder Friedhof verbirgt ungewöhnliche Geschichten von den Menschen, erinnert daran, dass unser Leben vergeht und lädt ein zur Reflexion über Sinn und Ziel. Gott, der das irdische und ewige Glück für jeden Menschen wünscht, erinnert uns mit großer Kraft durch das Leben der hl. Faustina und ihre mystische Erfahrung daran, wo die Ewigkeit ist und wie sie zu erreichen ist.