Archiv mit Nachrichten

Jedes Jahr wird im Krankenhaus von Johannes Paul II. in Krakau ein „Tag der hl. Faustina“ begangen. In der Herz-Jesu-Kapelle, die ein Zeuge der Gegenwart, des Gebets und des Leidens der Apostelin der Barmherzigkeit sowie der außergewöhnlichen Ereignissen ihres Lebens war, wird am 17. September um 14.30 Uhr die Heilige Messe gefeiert, Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit statt, das von den Schwestern aus Krakau-Lagiewniki geleitet wird. Der „Tag der hl. Faustina“ wird gemeinsam von der Leitung des Krankenhauses und der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit organisiert. Daran nehmen nicht nur die Ärzte, Krankenschwestern, Krankenpfleger und Patienten teil, sondern auch die Verehrer der Barmherzigkeit Gottes und der hl. Faustina. In diesem Krankenhaus verbrachte Sr. Faustina in Jahren 1936-1938 insgesamt mehr als 8 Monate und am 17. September 1938 verließ sie das Krankenhaus, um im Kloster ins das Haus des himmlischen Vaters hinüber zu gehen.

Am 16. September um 15 Uhr findet die feierliche Überführung der Reliquien der Heiligen Schwester Faustina und des Seligen Priester Michał Sopoćko in die Kirche des Heiligen Apostel Thomas in West Hempstead, Long Island, New York, USA statt. Die Feierlichkeiten wird Bischof Join Barres aus der Diözese Rockville Centre on Long Island, New York, USA leiten.

Vom 13. bis 16. September 2018 findet unter anderem im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki und auch im Heiligtum des hl. Johannes Paul II. der 3. Kongress der jungen Gott-Geweihten statt. Das Motto des Treffens lautet: „Frei im Heiligen Geist” und wird vom Zitat aus der Bibel begleitet: „Wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit” (2 Kor 3, 17). Auf dem Programm stehen Vorträge, das gemeinsame Gebet, Workshops, Glaubenszeugnisse, ein Lobpreis-Konzert sowie der Gedanken-Austausch. Die Veranstaltung beginnt mit der Eucharistie im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes um 16.30 Uhr (mit Bischof Jacek Kicinski) und endet mit der Heiligen Messe um 7.00 Uhr (mit Erzbischof Marek Jedraszewski, dem Krakauer Metropoliten).

Am 15. September 2018 (Samstag) finden die alljährlichen Feierlichkeiten im Felsen-Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in der Slowakei statt. Auf dem Berg Butkov wird die Eucharistie um 15.30 Uhr von P. Marek Hriadel zelebriert. Ein Teil der Pilger besucht das Heiligtum früher, um vor der Heiligen Messe den Kreuzweg abzuhalten. Um 15.00 Uhr gestalten die Schwestern aus der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus den Klöstern in der Slowakei und dem Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes. Um 17.00 Uhr findet hier die Premiere des Musicals „Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus“ von Pavel Krsek, unter der Regie von Pavel Smolik statt. An den Feierlichkeiten nehmen unter anderem Pilger aus der Slowakei, Polen, Tschechien und aus weiteren Ländern teil.

Auf den 13. und 14. September 2017 fällt der 83. Jahrestag der Offenbarung des Rosenkranzes zur Barmherzigkeit Gottes. Jesus lehrte nur zwei Gebete: das Gebet des Herrn, als Ihn die Apostel darum baten, und den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Er der hl. Faustina im Vilaner Kloster der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit im Jahr 1935 diktierte. Am Abend erblickte ich in meiner Zelle einen Engel – schrieb sie in ihrem Tagebuch – den Vollstrecker von Gottes Zorn. Er trug ein helles Gewand, sein Antlitz leuchtete. Unter seinen Füßen war eine Wolke, aus der Donner und Blitze hervorgingen in seine Hände, und erst aus seiner Hand heraus berührten sie die Erde. Als ich das Zeichen von Gottes Zorn sah, das die Erde treffen sollte, besonders aber eine bestimmte Stelle, die ich aus triftigen Gründen nicht nennen kann, bat ich den Engel, eine bestimmte Zeit innezuhalten, und die Welt wird Buße tun. Meine Bitte war aber nichts angesichts des Göttlichen Zornes. Da erblickte ich die Heiligste Dreifaltigkeit. Die Größe Ihrer Herrlichkeit durchdrang mich bis ins Innerste und ich wagte nicht, meine Bitte zu wiederholen. Im selben Augenblick fühlte ich in meiner Seele die Macht der Gnade Jesu, die in meiner Seele wohnt. Als mir diese Gnade bewusst geworden war, wurde ich augenblicklich vor den Thron Gottes entrückt. O wie groß ist unser Herr und Gott und wie unbegreiflich ist Seine Heiligkeit! Ich will mich nicht hinreißen lassen, Seine Größe zu beschreiben, denn bald werden wir Ihn alle sehen, wie Er ist. Ich begann, Gott für die Welt zu bitten, mit innerlich vernommenen Worten. Als ich so betete, sah ich die Ohnmacht des Engels, der die gerechte Strafe, die für die Sünden fällig war, nicht mehr ausüben konnte. Ich hatte noch niemals mit einer solchen inneren Macht gebetet wie damals. Die Worte, mit denen ich Gott anflehte, sind folgende: «Ewiger Vater, ich opfere Dir den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, auf für unsere Sünden und die der ganzen Welt. Um Seines schmerzhaften Leidens Willen habe Erbarmen mit uns.»

Am anderen Morgen, als ich in die Kapelle kam, hörte ich innerlich die Worte: «So oft du die Kapelle betrittst, bete sofort das Gebet, das Ich dich gestern gelehrt habe.» Als ich das Gebet verrichtet hatte, hörte ich in der Seele die Worte: «Dieses Gebet ist zum Beschwichtigen meines Zornes. Du wirst es neun Tage lang wie den üblichen Rosenkranz beten, und zwar: Zuerst ein Vater unser und ein Gegrüßet seist Du, Maria, und das Glaubensbekenntnis, anschließend — an den Vaterunser-Perlen — die Worte: Ewiger Vater, ich opfere Dir den Leib und das Blut auf, die Seele und die Gottheit Deines geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, als Sühne für unsere Sünden und die der ganzen Welt. An den Gegrüßet-seist-Du-Maria-Perlen wirst du wie folgt beten: Um Seines schmerzhaften Leidens willen habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt. Zum Schluss wirst du dreimal die Worte wiederholen: Heiliger Gott, Heiliger starker Gott, Heiliger unsterblicher Gott — erbarme Dich unser und der ganzen Welt” (TB 474-476).

In den nächsten Offenbarungen verknüpfte Jesus mit dem Gebet große Versprechen, wenn unser Gebet mit dem Vertrauen auf Ihn und der Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten verbunden wird. Das allgemeines Versprechen sagt, dass man durch das vertrauensvolle Beten des Rosenkranzes alles erbitten kann, wenn es mit dem Willen Gottes übereinstimmt. Außerdem versprach Jesus auch die Gnade des glücklichen und ruhigen Todes (ohne Angst und Entsetzen). Diese Gnade kann von denjenigen erbeten werden, die das Gebet vertrauensvoll beten aber auch für Strebende, bei denen man betet.

Heutzutage ist es – neben dem Stoßgebet: Jesus ich vertraue auf Dich – das bekannteste Gebet zur Barmherzigkeit Gottes, das auf allen Kontinenten auch in verschiedenen Dialekten gebetet wird. Mehr über den Rosenkranz und seine Geschichte:

Vom 8. bis 9. September 2018 findet im Stadion „Wisla” an der Reymont-Straße in Krakau das alljährliche Treffen der „Gemeinschaft Bund der Barmherzigkeit”, die ihr 10-jähriges Jubiläum in Polen feiert, statt. Auf dem Programm stehen: diverse Vorträge, die Anbetungen und das Gebet. Im Zentrum des Treffens steht die feierliche Eucharistie im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki, die am 9. September um 15.20 Uhr zelebriert wird. Während der Heiligen Messe werden die Mitglieder der Gemeinschaft ihre Versprechen, apostolisch tätig zu sein ablegen. An den Aktivitäten nehmen unter anderem auch die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit teil.

Vom 6. bis 8. September 2018, vor dem 80. Todestag der hl. Faustina, der auf den 5. Oktober fällt, begeben sich die Mitglieder und Volontäre des Vereins „Faustinum“ aus der Slowakei auf eine Reise entlang der ‚Route der hl. Faustina‘. Sie starten in Presov und besuchen anschließend Swinice Warckie, Lodz, Warschau, Plock, Derdy und Krakau. Die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Hrusov stehen hier als Reiseleiterinnen zur Verfügung.

Am 8. September 2018 (Samstag) besucht die 16. Gesamtpolnische Wallfahrt der Eisenbahner das Heiligtum in Krakau-Lagiewniki. Die Wallfahrt beginnt um 10.00 Uhr am Freilichtaltar, wo die Teilnehmer der Wallfahrt den Vortrag von P. Ryszard Maciniak „Gottes Wege mit Maria, die zur Unabhängigkeit Polens führen“ hören. Um 10.30 Uhr halten die Pilger den Kreuzweg im Freien ab. Anschließend feiern sie mit dem Erzbischof von Krakau Marek Jedraszewski um12.00 Uhr die Heilige Messe in der Basilika. Die Pilger besuchen auch die Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina, der sie ihre persönlichen Anliegen anvertrauen können. Die Wallfahrt wird in der Stunde der Barmherzigkeit (15.00 Uhr) mit dem Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes beendet.

 

Am 8. September 2018 feiern die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Hrusov ein Pfarrfest in der Basilika der Geburt Mariens in Vranov an Topľou (in der Slowakei). Zusammen mit dem Kirchenchor singen die Schwestern während der Heiligen Messe. Um 15.00 Uhr gestalten sie das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes.

Am 8. September 2018 unterstützt – wie es an jedem achten Tag des Monats üblich ist – die Gemeinschaft der Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Danzig mit ihrem Gebet die Ehepaare mit einem Kinderwunsch. Auf der Gebets-Liste befinden sich mehr als 650 Ehepaare aus Polen, Italien, Frankreich und den USA. 122 davon erwarten bereits ein Kind oder freuen sich gerade über diejenigen, die schon zur Welt kamen. Alle Personen, die möchten, dass die Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Danzig, sie mit ihrem Gebet unterstützen oder für andere Paare beten, können die entsprechenden Namen unter folgender Adresse melden: kobietajestboska@gmail.com oder die Fanpage der Gruppe „DIE FRAU IST GÖTTLICH“ dazu nutzen.