Aktuelle Nachrichten

Der nächste Gebetsabend „Der 22.” in Lagiewniki, also das monatliche Treffen der Jugendlichen im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki, findet am 22. Januar 2020 in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina statt. Das Programm verläuft wie gewohnt und beginnt um 19.00 Uhr od adoracji Jezusa w Najswiętszym Sakramencie. Der besondere Gast des Treffens wird Priester Marcin Ciunel von den Missionaren Unserer lieben Frau von La Salette sein, Bibelwissenschaftler, Prediger und Rektor des Höheren Theologischen Seminars der Salettiner in Krakau. Nach der Konferenz ist auch eine Zeit für die Gemeinschaft vorgesehen. Diejenigen, die nicht persönlich nach Lagiewniki kommen können, haben die Möglichkeit das Gebet auf der Internetseite: www.faustyna.pl zu verfolgen.

Der „Abend mit dem barmherzigen Jesus“ im nationalen Sanktuarium des Heiligen Johannes Paul II. in Washington findet diesmal am 22. Januar statt. Er wird von den Schwestern aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Washington geleitet. Schwester Gaudia wird eine Konferenz über die tapfere Heilige Schwester Faustina und ihre Formen des spirituellen Kampfes mit dem Gegner unserer Erlösung und den Schwächen der von der Erbsünde befallenen menschlichen Natur halten.

Das Treffen beginnt um 19 Uhr vor dem Bild der barmherzigen Jesus mit dem Gebet des Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes. Nach der Konferenz folgt die Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament und zum Abschluss treffen sich die Jugendlichen beim Tee, um über die in der Konferenz angesprochenen Themen zu sprechen und ihre Erfahrungen mit Gott mit anderen zu teilen. Die „Abende mit dem barmherzigen Jesus“ werden für Jugendliche organisiert, die in die Fußstapfen der Heiligen Schwester Faustina und des Heiligen Johannes Paul II treten und eine neue Lebensqualität in Freundschaft mit dem barmherzigen Jesus entdecken möchten.

 

 

Vom 23. bis 26. Februar 2020 werden die Pilger im nationalen Sanktuarium des Heiligen Johannes Paul II in Washington die Gelegenheit haben, die Heilige Faustina auf besondere Weise zu treffen. In diesen Tagen werden Tausende von Amerikanern aus verschiedenen Staaten der USA das Sanktuarium im Rahmen der jährlichen Pilgerreise im Kontext des „March for Life“ besuchen. In dieser Zeit werden sie die Reliquien der Heiligen Faustina in einem ganz besonderen Reliquiar, das vor vier Jahren für die Wallfahrt im Jahr der Barmherzigkeit vorbereitet wurde, verehren können. Das wunderschöne, von dem Künstler Eric Winogradoff aus dem Staat New York handgefertigte Holzreliquiar wird von der Gemeinschaft der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit aus Lakeville (Massachusetts) betreut. Während des besonderen Besuchs der Heiligen Faustina im Sanktuarium werden die Schwestern aus der Gemeinschaft in Washington mit den Pilgern ihr geistiges Erbe teilen und die Botschaft der Barmherzigkeit verkünden.

 

Über 1.860.000 Internetnutzer profitierten im Jahr 2019 von den Online-Übertragungen aus dem Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau- Łagiewniki. Durchschnittlich mehr als 5000 Nutzer täglich nahmen am liturgischen und persönlichen Gebet vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Schwester Faustina teil. Die Online-Übertragungen in Full HD-Technologie auf der Website www.faustyna.pl und auf dem YouTube Kanal Faustyna.pl werden von der amerikanischen Firma Livestream bedient, die in diesem Jahr die Streamingkosten um ein Vielfaches erhöht hat. Finanziell wird diese Arbeit durch Spender unterstützt, die die Kongregation im Gebet der Barmherzigkeit Gottes empfiehlt und denen sie für die Unterstützung herzlich dankt, da damit bereits die erste Rate für das Jahr 2020 bezahlt werden konnte.

An die Adresse des Klosters im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki ist im Jahr 2019 eine Vielzahl von Gebetsanliegen (mehr als 739 600 in der Stunde der Barmherzigkeit und in der Heiligen Messe, die an jedem Donnerstag um 17.00 Uhr für alle Pilger und ihre Anliegen zelebriert wird, gerichtet worden. Darunter befinden sich mehr als 73 600 Danksagungen für die Gnaden und Güter, die die Menschen dank Vertrauen und durch die Fürsprache der hl. Faustina beim barmherzigen Jesus erbeten haben. Diese erreichten uns als Briefe, E-Mails oder auch telefonisch, an der Klosterpforte oder über die Internetseite: faustyna.pl (Gebetsanliegen). Auf der Seite: faustyna.pl wurden zudem 500 Glaubenszeugnisse veröffentlicht. Sie berichten nicht nur von der Erfahrung der liebenden Gegenwart Gottes und seinem Wirken in den verschiedenen Geschichten des menschlichen Lebens, sondern stärken auch den Glauben derjenigen, die sie lesen. Das einzige Gefäß, um die Gnaden zu schöpfen, ist das Vertrauen, das sich in der Erfüllung des Willen Gottes ausdrückt. Die Seelen, die unbegrenzt vertrauen, sind mir eine große Freude – sagte Jesus zu Schwester Faustina – denn in solche Seelen gieße Ich alle meine Gnadenschätze. Es freut mich, dass sie viel verlangen, denn es ist mein Wunsch, viel zu geben, und zwar sehr viel (TB 1578).

 

Durch das Werk „Barmherzigkeitsrosenkranz für die Sterbenden” haben wir im Jahr 2018 mehr als 20 000 Personen, deren Namen per SMS an die Nummer 505 060 205 oder per E-Mail gemeldet wurden, mit unserem Gebet unterstützt. In diesem Werk sind im Woche fast 1.500 Personen engagiert. Sie erklärten sich bereit, an einem von ihnen gewählten Tag und während einer bestimmten Zeit durch das Gebet des Rosenkranzes zur Barmherzigkeit Gottes für eine Person, die im Sterben liegt, und deren Namen sie per SMS oder E-Mail bekommen hat, zu unterstützen. In diesem Werk sind durch ihr Engagement auch Spender, Ärzte, Krankenschwestern, Volontäre in Krankenhäusern und Pflegeheimen und alle, die eine SMS mit dem Namen einer sterbenden Person schickten, eine große Hilfe. Wir bedanken uns bei allen für die tätige Barmherzigkeit, die den Menschen in dem wichtigsten Moment ihres Lebens, erwiesen wurde, wenn sie die letzte und wichtigste Entscheidung auf der Erde in Bezug auf die Ewigkeit treffen. Durch diese Barmherzigkeit werden wir vor Gott reich und in unserem Menschsein schön sein. Alle, die in diesem Werk engagiert sind, vertrauen wir täglich der Barmherzigkeit Gottes an.

Jeden Tag wird aus der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes durch verschiedene Radio-Sender und eine Internetseite übertragen: Radio Warszawa (täglich), Radio Niepokalanow (täglich), Radio Podlasie (an Sonn- und Feiertagen), Radio Nadzieja (an Sonn- und Feiertagen), Radio Ain-Karim (täglich), Radio Faustyna (täglich), Radio Jasna Gora (freitags und saonntags), Radio Alex aus Zakopane (täglich) und Radio Pallotti FM (täglich), RadioSiedemNet aus Chicago; Internetseite: www.faustyna.pl (täglich). Auf der Internetseite: faustyna.pl und mit der App: Faustyna.pl (Android und iOS) steht auch ein Archiv zur Verfügung, mit dem man die letzte Übertragung des Gebets hören kann. Wurde auch die Heilige Messe durch Radio Doxa aus Oppeln übertragen.

100 800 Leser haben im Jahr 2019 das „Tagebuch der hl. Faustina”, das sich auf der Internetseite www.faustyna.pl befindet, in polnischer wie auch in anderen Sprachen, gelesen. In allen Sprachen ist das Werk auch auf Tablets und Smartphones zu lesen. Die täglichen Impulse aus dem „Tagebuch” von der Internetseite bekamen fast 1485 Personen in polnischer, spanischer, deutscher, englischer, italienischer und russischer Sprache.

Auf der Internetseite: faustyna.pl steht das Faltblatt „Jesu Botschaft der Barmherzigkeit” zum Herunterladen für eine nicht kommerzielle Verbreitung der Botschaft der Barmherzigkeit bereit. Das Faltblatt enthält die wichtigsten Worte Jesu, die die Apostelin der Barmherzigkeit in ihrem „Tagebuch” festgehalten hat. Das Faltblatt wurde in 15 Sprachen übersetzt. Im Jahr 2019 wurde das Faltblatt als PDF-Datei 618 Male von der Internetseite: faustyna.pl heruntergeladen. In spanischer Sprache wurde es von 226 Personen heruntergeladen, in polnischer – 136, in englischer – 81, in französischer – 68, italienischer – 38, in deutscher – 25, in russischer – 13 Male. In einigen Fällen wurde das Faltblatt in zwei oder mehr Sprachen heruntergeladen.

Die Gigapixel-Reproduktion des Gnadenbildes des Barmherzigen Jesus aus dem Heiligtum in Krakau-Lagiewniki auf der Internetseite (auch auf Smartphones und Tablets) der Kongregation betrachteten im Jahr 2019 ca. 117.600 Internetbesucher. Die digitale Datei wurde von mehr als 170 Personen aus 41 Ländern: Argentinien, Australien, Benin, Brasilien, Burkina Faso, Chile, Costa Rica, Dominikanische Republik, Philippinen, Honduras, Malaysia, Madagaskar, Mexiko, Indien, Kamerun, Kasachstan, Kenia, Kirgisistan, Kolumbien, Kongo, Südkorea, Libanon, Puerto Rico , Vietnam, den USA und aus vielen europäischen Ländern, darunter England, Belgien, Frankreich, Spanien, Deutschland, Portugal, Schweden und Italien.

Jahresheilige 2020. In allen Klöstern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit findet jedes Jahr am 1. Januar die Ziehung der Jahresheiligen-Bilder statt. Aus dem „Tagebuch der hl. Faustina“ wissen wir, wie wichtig diese Praxis für Sr. Faustina war. Sie wollte, dass jemand vom Himmel sie auf eine besondere Weise begleitet und unterstützt. Am Morgen, während der Betrachtung – schrieb sie – erwachte in mir einer der verborgenen Wünsche, den Eucharistischen Jesus zum besonderen Schutzpatron auch für dieses Jahr zu haben, wie schon früher. Ich verhüllte vor meinem Bräutigam diesen Wunsch und sprach mit Ihm über alles, nur nicht darüber, dass ich Ihn zum Schutzpatron haben möchte. Als wir zum Frühstück in den Speisesaal kamen, begann nach der Bekreuzigung die Ziehung der Bildchen mit den Schutzheiligen. Als ich mich den Bildchen mit den Aufschriften der Schutzheiligen näherte, nahm ich eines, ohne zu zögern, und las die Aufschrift nicht, weil ich mich einige Minuten lang abtöten wollte. Da hörte ich eine Stimme in meiner Seele: «Ich bin dein Schutzheiliger, lies.» Ich blickte sofort auf die Aufschrift und las: «Schutzheiliger für das Jahr 1935 — die Allerheiligste Eucharistie.» Mein Herz erzitterte vor Freude (TB 360).

Mit jedem Jahresheiligen bekommen die Schwestern ein Gebetsanliegen und eine Botschaft. Die Jahresheiligen bekommen auch Personen, die mit der Kongregation verbunden sind: die Priester, Mitarbeiter, Mitglieder und Volontäre des Vereins „Faustinum”, Freunde und Besucher des Profils „Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes“ auf Facebook. Seit dem 1. Januar 2017 wählen auch die Internetbesucher, die die Seite www.faustina.pl besuchen, die Jahresheiligen.

Mögen die Jahresheiligen uns unterstützen, und uns dazu helfen, immer vollkommener am Leben und an der Mission Jesu, der der Welt die barmherzige Liebe Gottes offenbart, teilzunehmen.

Im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewnik wird im Januar jeden Tag, außer sonntags, im Rahmen der Abendgottesdienste um 19 Uhr die Liturgie der Stunden – die Vesper – abgehalten. Diesem Gebet kann man sich online auf faustyna.pl anschließen.

 

 

Die Schwestern aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit und die Apostel der Barmherzigkeit Gottes, die den Spuren der Heiligen Faustina folgen und an ihrer Mission der Vekündigung der Welt der Botschaft der Barmherzigkeit durch das Zeugnis ihres Lebens, ihrer Taten, des Wortes und Gebets teilnehmen, werden im Jahr 2020 viele unterschiedliche Jahrestage feiern:

22. Februar – 10 Jahre Übertragung des Gebets in der Stunde der Barmherzigkeit und des Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit aus dem Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewnki über Funk und auf www.faustyna.pl

26-28. April – 85. Jahrestag der ersten Ausstellung zur öffentlichen Verehrung des Bildes des barmherzigen Jesus im Sanktuarium der Muttergottes der Barmherzigkeit im Tor der Morgenröte

30. April – 20. Jahrestag der Heiligsprechung der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes – der Heiligen Schwester Faustina

30. April – 20. Jahrestag der Errichtung des Sanktuariums der Barmherzigkeit Gottes in Płock, wo die prophetische Mission der Heiligen Schwester Faustina begann

17. Mai – 5 Jahre des Dienstes der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf Kuba

1. August – 95. Jahrestag des Beitritts von Helena Kowalska – der Heiligen Schwester Faustina zur Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit

25. und 27. August – 115. Jahrestag der Geburt und Taufe der Heiligen Schwester Faustina Kowalska

25. August – 25. Jahrestag der Anerkennung der Heiligen Faustina als geistige Mitbegründerin der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit

13-14. September – 85. Jahrestag der Übermittlung des Rosenkranzes zur göttlichen Barmherzigkeit im Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Vilnius auf Antokol

15. September – 15 Jahre des Dienstes der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Nižnym Hrušovie in der Slowakei

23. Dezmeber – 85 Jahre des Dienstes der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Danzig

 

Aufgrund der großen Anzahl von Personen, die die Online-Übertragungen aus dem Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki nutzen, hat sich die Gebühr für das Streaming, das den Empfang von Full-HD und Audio auf der Website www.faustyna.pl und in der App Faustyna.pl ermöglicht, um ein vielfaches erhöht. Wir möchten jedem die Möglichkeit geben, die Übertragungen zu nutzen und bitten deshalb um finanzielle Unterstützung, da davon die Fortsetzung der Übertragungen abhängt. Spenden für diese Zweck können auf folgende Konto überwiesen werden:

KONGREGATION DER SCHWESTERN DER MUTTERGOTTES DER BARMHERZIGKEIT
ul. Siostry Faustyny 3; 30-608 Kraków

Bank BGŻ BNP Paribas S. A.
ul. Kasprzaka 10/16
01-211 Warszawa
Poland

Kontonummer:

80 1600 1013 0002 0012 3671 2001 – PLN
73 1600 1013 0002 0012 3671 2030 – EUR
41 1600 1013 0002 0012 3671 2024 – USD

BIC-Code (SWIFT): PPABPLPK

IBAN: PL

Verwendungszweck: Online Übertragung

Im Jahr 2019 wurden auf der Baustelle des Sanktuariums der Barmherzigkeit Gottes in Płock am Alten Markt, an dem Ort, an dem die prophetische Mission der Hl. Schwester Faustina mit der Offenbarung des Bildes des barmherzigen Jesus begann, die mit der dritten Realisationsetappe verbundenen Arbeiten des Architekten Jacek Jaśkowiec fortgesetzt. Diese Arbeiten betrafen hauptsächlich Dächer, Außenwände und die Kirchenfassade, die aus roten Klinkerziegeln erbaut wurden. Auch der Kirchturm wurde in Klinker gebaut. Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten wird kontinuierlich die äußere Fenster- und Türschreinerei installiert. Für 2020 ist geplant, die Holzarbeiten an den Gebäuden (des Sanktuariums und der sozialen Einrichtungen für Pilger) abzuschließen, das Dach abzudecken und die Fassaden einschließlich der Bemalung zu fertig zu stellen. Geplant ist ebenso, sofern finanziell machbar, der Beginn der Arbeiten an der Bewirtschaftung des Geländes (Parkplätze, Gehwege, Stadtmobiliar). Die Schwestern der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit, die diesen Bau leiten, danken für das Gebet und die finanzielle Unterstützung, dank der die Arbeiten nnicht gestoppt wurde, sondern weiter vorangehen. Im Sanktuarium von Płock empfehlen die Schwestern im täglichen Gebet dem barmherzigen Gott alle Spender und Menschen, die das Werk auf unterschiedliche Weise unterstützen. Spenden für den Bau des Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Płock können auf folgendes Konto überwiesen werden:

Zgromadzenie Sióstr Matki Bożej Miłosierdzia
Stary Rynek 14/18
09-404 Płock

Bank PEKAO SA
I O w Płocku
ul. Kolegialna 14a

SWIFT-Code: PKOPPLPW
PLN: IBAN-Nummer: 72 1240 3174 1111 0000 2890 0836
USD: IBAN- Nummer: 56 1240 3174 1787 0010 1057 7746
EUR: IBAN- Nummer: 28 1240 3174 1978 0010 1057 7818

Renovierte Gästezimmer im „Haus Hl. Schwester Faustina” im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki stehen den Pilgern zur Verfügung. Die Möglichkeit, an dem Ort zu übernachten, an dem einst die Heilige Schwester Faustina lebte und arbeitete und wo sie viele ungewöhnliche Begegnungen mit Jesus und der Heiligen Gottesmutter erlebte, schafft eine zusätzliche Amtosphäre für Gebet und Besinnung.

Neben dem Empfang befindet sich auch eine Rekonstruktion der Zelle der Heiligen Schwester Faustina mit einzigartigen Souveniers, die der Heiligen gehörten und von ihr benutzt wurden. Die Besucher können hier über die Geschichte des Ortes lernen und sich anhand der verfügbaren Audioaufnahmen mit der Botschaft der Barmherzigkeit Gottes vertraut machen. Im Souvenierladen kann man das „Tagebuch” sowie andere Erinnerungsstücke, die mit dem Sanktuarium verbunden sind, erwerben.

Die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit bietet allen, die länger im Sanktuarium in Łagiewniki bleiben möchten, um Zeit in Gebet und Besinnung im Treffen mit dem barmherzigen Jesus und der Heiligen Schwester Faustina zu verbringen, die Möglichkeit, an diesem einzigartigen Ort zu übernachten. In dem Haus werden sowohl organisierte Gruppen als auch individuelle Pilger aufgenommen.

Zimmerreservierung: noclegi@faustyna.pl, Tel: +48 730 955 521 oder persönlich in der Rezeption

Weitere Informationen finden Sie unter www.sanktuarium.faustyna.pl. Fotos aus dem „Haus Hl. Schwester Faustina” finden Sie in der Galerie.

 

Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki wird an jedem Donnerstag um 17.00 Uhr die Heilige Messe zu Ehren der Barmherzigkeit Gottes durch die Fürsprache der hl. Faustina zelebriert. Während der Messe wird in allen Gebetsanliegen (Bitten und Danksagungen) gebetet, die auf den Altar vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und auf das Grab der hl. Faustina gelegt werden. Die Anliegen kann man auch kurz vor der Messe abgeben und diejenigen, die nicht anwesend sein können, haben die Möglichkeit die Heilige Messe auf der Internetseite www.faustyna.pl zu verfolgen.

 

Jeden Donnerstag betet die Kustodia-Gruppe gemeinsam mit den Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit im Sanktuarium in Krakau-Łagiewniki vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und am Grab der Heiligen Schwester Faustina für die Priester. Zwischen 20 und 21.30 Uhr erbitten sie während der Anbetung des Allerheiligsten und während des gemeinsamen Rosenkranzes Gnaden für die Vermittler der Barmherzigkeit Gottes, dass sie ihrer Berufung treu bleiben und die ihnen anvertrauten Menschen auf Gottes Wegen führen. Zu diesem Gebet sind alle eingeladen, auch die, die sich durch Online-Übertragungen auf www.faustyna.pl und www.sanktuarium.faustyna.pl mit dem Sanktuarium verbinden.

 

In der Andacht zur Barmherzigkeit Gottes gibt uns Jesus jeden Tag um 15.00 Uhr eine außergewöhnliche Zeit der Gnade. Es geht um den Moment seines Todes am Kreuz. Er sagte zu Schwester Faustina: „Das ist die Stunde der großen Barmherzigkeit für die Welt. (…) In dieser Stunde verweigere Ich nichts der Seele, die mich durch mein Leiden bittet….” (TB 1320). Man soll aber mit Vertrauen beten und barmherzig gegenüber den Nächsten sein. Jesus beschrieb drei Gebetsweisen für die Stunde der Barmherzigkeit: den Kreuzweg abhalten, vor dem Allerheiligsten Sakrament beten oder, wenn es nicht möglich ist, sich mit Ihm, der am Kreuz stirbt, an dem Ort, wo wir gerade um 15.00 Uhr sind, geistig zu verbinden. In diesem Gebet wenden wir uns direkt an Jesus. In unseren Bitten berufen wir uns auf die Verdienste seines schmerzhaften Leidens. Es ist eine privilegierte Zeit für die Andacht zur Barmherzigkeit Gottes. Deswegen werden die Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes jeden Tag in jedem Kloster der Kongregation praktiziert. Das Gebet aus dem Heiligtum in Krakau-Lagiewniki lässt sich auf der Internetseite: faustyna.pl sowie mit der App: Faustyna.pl verfolgen.

Die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit warnt vor dem Kauf unechter Reliquien der Heiligen Schwestern Faustina im Internet, u.a. auf Ebay. Echte Reliquien der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes stehen nur der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit zur Verfügung. Reliquien ersten und zweiten Grades gehen an die Gemeinden, Kirchen und Kapellen, in denen die Botschaft der Barmherzigkeit Gottes gepredigt wird und die Andacht zur Barmherzigkeit Gottes praktiziert wird. Reliquien dritten Grades – Leinen, auf denen die Gebeine der Heiligen Schwester Faustina ruhen – erhältlich in laminierten Bildern, Medaillons und Rosenkränzen sind für die Gläubigen zur privaten Verehrung vorgesehen.

Nach Krakau kam die Heilige Schwester Faustina das erste Mal im Januar 1926. Sie verbrachte in dieser Stadt über 5 Jahre. Dauerhaft wohnte sie im Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Łagiewniki, verweilte aber auch an anderen Orten. Auf ihren Spuren in dieser Königsstadt sollte man deshalb auch folgende Orte besuchen: die Kirche St. Joseph im Stadteil Podgórze – die ehemalige Gemeinde des Klosters in Łagiewniki; die Herz-Jesu-Basilika, wo die Heilige Faustina an der jährlichen Prozession zum Herzen Gottes teilnahm; das Stadthaus an der Szewska-Straße 22, wo sie der Verlag J. Cebulskiego befand und wo die ersten Bilder des barmherzigen Jesus und Gebete aus dem „Tagebuch“ der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes gedruckt wurden; sowie die Marienbasilika, in der sie nach dem Besuch des Verlags betete. Ein wichtiger Ort auf dieser Route is das Krankenhaus Johannes Paul II (ehemals Miejskie Zakłady Sanitarne) im Stadtteil Prądniku, wo sie mehr als acht Monate in Behandlung verbrachte. Die Krankenhauskapelle ist bist heute erhalten und in ihr ist der Ort des täglichen Gebets der Heiligen markiert. Der Weg der Heiligen Schwester führt auch zum Amt der Stadt, der Wegweiser in mehreren Sprachen für Personen, die ihren Spuren folgen, herausgegeben hat. Mehr.

In dem Kurort Rabka verbrachte die Heilige Schwester Faustina nur einige Tage Ende Juli und Anfang August 1937 im Kloster der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit an der Slowacki-Straße 12. Obowohl bis heute viele Personen, vor allem Kinder, das gute Mikroklima in Rabka genießen, diente es der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes, die an Lungentuberkulose und Magen-Darm Problemen litt, nicht. Deshalb verweilte sie hier nicht lange. Aber auch der kurze Aufenthalt hatte in ihrem Leben Bedeutung und trägt eine Botschaft an alle, die ihren Schritten folgen. Hier im Kloster der Kongregation der Muttergottes des Barmherzigkeit hatte Schwester Faustina ein wichtiges Treffen mit dem Heiligen Joseph, der ihr besondere Hilfe und Obhut bei der Mission der Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit versprach. Sie hörte auch den Gesang des Engels, der über ihr ganzes Leben sang, was sie sehr überrascht und in ihrem Leid stärkte. An den Aufenthalt von Schwester Faustina in Rabka erinnert eine Gedenktafel am Eingang zum Kloster. Der Raum, in dem sie sich aufhielt, ist ebenfalls erhalten. Mehr.

Dort, wo Heilige sterben, legt Gott ihr ganzes geistliches Erbe ab. So ist es auch im Fall der Heiligen Schwester Faustina. Deshalb ist das Anwesen der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki, wo sie am 5. Oktober 1938 starb, die Welthauptstadt des Kultes der Barmherzigkeit Gottes und das Zentrum ihrer Verehrung. Pilger aus der ganzen Welt kommen an diesen Ort. Betrachtet man die Anzahl der Länder, ist das Sanktuarium in Łagiewniki eines der weltweit führenden, da es jedes Jahr von Pilgern aus rund 100 Ländern aller Kontinente besucht wird. Es ist der Ort von mehr als 280 Erscheinungen und mystischen Erfahrungen, die die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes hier hatte, und vor allem der Ort, an dem sie die liebevolle Gegenwart Gottes erlebte – ein Ort vieler Wunder, wie Dankgaben und schriftliche Zeugnisse, die an das Kloster gesendet werden, zeigen. Mehr zu diesem Thema unter: faustyna.pl

Ein wichtiger Ort auf dem Weg der Offenbarung der Botschaft der Barmherzigkeit ist Vilnius, das damals innerhalb der Grenzen Polens lag. Im Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Antokol an der Senatorska-Straße 25 (heute Grybo 29) verweilte die Heilige Faustina zwei Mal: 4 Monate im Jahr 1929 und in den Jahren 1933-1936, insgesamt also mehr als 3 Jahre. In dieser Stadt lernte sie Priester Michał Sopoćko kennen, der in Vilnius ihr geistiger Leiter und Helfer bei der Erfüllung der Mission, die ihr durch Jesus aufgetragen wurde, war. Dank seiner Bemühungen, wurde in der Rusa-Straße 6 das erste Bild der barmherzigen Jesus gemalt, das im April 1935 zum ersten Mal zur öffentlichen Verehrung im Tor der Morgenröte ausgestellt wurde. Einige Monate später diktierte Jesus der Heiligen Faustina den heute weltweit bekannten Barmherzigkeitsrosenkranz. Auf wundersame Weise – so kann man sagen – ist das Gebäude erhalten geblieben, in dem dieses historische Ereignis stattfand. Die verbleibenden Klostergebäude, die in einem besseren Zustand waren, wurden vollständig abgerissen. In der überlebenden „Datsche“, in der die Heiligen Faustina begann das berühmte „Tagebuch“ zu schreiben und den Auftrag erhielt, eine „neue Kongregation“ zu gründen – die Apostolische Bewegung der Barmherzigkeit Gottes – befindet sich nun ein kleines Museum der Diözese Vilnius. Auf den Spuren der Heiligen Faustina in Vilnius befindet sich auch die Kirche St. Michael, wo die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes manchmal bei Priester Sopoćko, der damals Rektor dieser Kirche war und wo einige Zeit lang das erste Bild des barmherzigen Jesus plaziert war, beichtete. In Vilnius wurde das Bild auch seit 1985 in der Kirche Heilig Geist und seit 2005 in der gleichen Straße in der Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit, die das Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes ist, verehrt. Schwester Faustina war mit Sicherheit auch bei wichtigen Festtagen in der wunderschönen barocken Pfarrkirche St. Peter und Paul und auf dem nahegelegenen Friedhof, wo sich die Gräber der Schwestern befinden, die im Kloster der Kongregation in Vilnius gestorben sind. Mehr.

Ein sehr wichtiger Ort auf dem Weg des Lebens der Heiligen Faustina ist Płock, denn an diesem Ort im Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit am alten Markt begann ihrer prophetische Mission. Hier kam es zu der ersten Offenbarung des Bildes des barmherzigen Jesus und sie erhielt Seinen Auftrag, in der Kirche das Fest der Barmherzigkeit Gottes einzusetzen. Dieser Ort ist seit dem Jahre 2000 das Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes, wo aktuell eine neue Kirche mit Einrichtungen für die Apostel der Barmherzigkeit Gottes und die zahlreichen Pilger errichtet wird. In Płock lohnt es sich, den alten Markt, die Kathedrale und die Kirche des Heiligen Bartholomeus zu besuchen, denn auch dort war die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes, die während ihres Aufenthalts im Kloster in Płock in den Jahren 1930-1932 gemeinsam mit den Schwestern an verschiedenen kirchlichen Feierlichkeiten teilnahm. Aus dem Fenster ihrer Zelle sah sie die berühmte „Małachowianka”, die älteste polnische Oberschule, die 1180 gegründet wurde und an das Kloster angrenzt. Auf den Spuren der Heiligen Faustina kann man von Płock aus 10 km zum Kloster der Kongregation in Biała fahren, wo sie mehrere Male verweilte. Mehr.

Auf den Spuren des Lebens der Heiligen Schwester Faustina ist auch Kiekrz in der Nähe von Posen, ein idyllischer Ort am kleinen Kiekrz-See. Obwohl die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes hier im Jahre 1929 nur kurz verweilte, wurden das Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit und der nahegelegene See im „Tagebuch“ verewigt. Als sie am Ufer des Sees stand und die Gegenwart Gottes im Werk der Schöpfung kontemplierte, sah sie Jesus, der sagte: Das alles habe Ich für dich geschaffen, Meine Braut, und wisse, dass alle Schönheiten nichts sind im Vergleich mit dem, was Ich dir in Ewigkeit vorbereitet habe (TB 158). Dank des Aufenthalts der Heiligen Schwester Faustina an diesem Ort und des sich verbreitenden Kultes, wurde die Kapelle der Kongregation in Kiekrz 2015 zum Sanktuarium der Heiligen Schwester Faustina erhoben. Die Pilger, die an diesen Ort kommen, können den Weg der Heiligen Schwester Faustina zum See gehen und unter freiem Himmel den Kreuzweg gehen. Am Ort der Offenbarung befindet sich ein Feldaltar, an dem zu großen Festtagen die Eucharistie gefeiert wird. Am Kloster kann man ebenso ein kleines Museum besuchen, das Exponate aus dem Klosterleben in der Zeit der Heiligen Faustina zeigt. Mehr.

Auf den Spuren der Heiligen Schwester Faustina können wir von Warschau aus nach Walendów und Derdy, die ca.20 km von der Hauptstadt entfernt sind, fahren. Nach Walendów kam die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes zum ersten Mal im November 1932 zu Exerzitien, bei denen sie von Pater E. Eltera SJ versichert wurde, dass das, was sie erlebt, von Gott stammt. Bei dieser Gelegenheit besuchte sie auch das Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit im Wald im 1 km entfernten Derdy. Für einen kurzen dauerhaften Aufenthalt kam sie Ende März 1936 nach Walendów und nach einigen Wochen hielt sie sich noch im Kloste in Derdy auf. In einem Brief and Priester Sopoćko schrieb sie, dass das Haus in Derdy wahrhaft wie aus einem Märchen sei. Umgeben von Wald, gibt es in der Nähe keine Gebäude, nur Stille und Frieden. Alles hilft, den Geist zu konzentrieren, nur die Vögel unterbrechen diese Stille und preisen mit ihrem Zwitschern ihren Schöpfer. In allem, was mich umgibt, sehe ich Gott. Vor dieser Kulisse betreiben die Schwestern heute ein Exerzitienhaus und einen Kindergarten. Mehr.

 

Nach Warschau – nach Wunsch Jesu – kam die Heilige Schwester Faustina noch als Helena Kowalska im Zeitraum Juni/Juli 1924, um einen Platz im Kloster zu suchen. In der Hauptstad verbrachte sie insgesamt ein Dutzend Monate, vielleicht 1,5 Jahre. Trotz der Zerstörung der Stadt während des Zweiten Weltkrieges kann man die Orte sehen, von denen bekannt ist, dass sie dort war. Dazu gehören u.a. der Hauptbahnhof, wo sich heute das Eisenbahnmuseum befindet, die Kirche des Heiligen Jakobus an der Grójecka-Straße 58, wo sie erste Hilfe erhielt, als sie in die Stadt kam: die Adresse von Aldona Lipszycowa, bei der sie wohnte und Arbeit in Ostrówek (Gemeinde Klembów) begann, um für eine bescheidene Mitgift für den Eintritt ins Kloster zu verdienen. Ihr Aufenthaltsort nach Annahme in der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit war das Kloster an der Żytnia-Straße 3/9. Sie nahm täglich an der Eucharistie teil und betete in der Klosterkirche, die damals den Schwestern und ihren Schülern diente. Heute ist die Kirche das Sanktuarium der Heiligen Schwester Faustina. Mit ihrem Aufenthalt in Warschau ist auch ein zweites Kloster an der Hetmańsks-Straße in Grochów verbunden, in dem sie nicht nur die Schwestern besuchte, aber für kurze Zeit auch wohnte und arbeitete. Im „Tagebuch“ erwähnt sie auch das Gebet in der Kapelle der Kongregation der Schwestern der Familie Mariens an der Żelazna-Straße, in dem Jesus ihr bewusst machte, wie sehr es auf die Erfüllung der Mission ankommt, die Er ihr auferlegt. Mehr.

Helena Kowalska kam 1922 nach Łódź und verbrachte dort fast 2 Jahre. Auf ihren Spuren muss man hier einige Ort besuchen, die in ihrem Leben wichtig waren. Als erstes das Haus an der Krośnieńska-Straße 7, wo sie nach ihrer Ankuft bei ihrem Onkel Rapacki unterkam – heute ist dort ein Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit und ein Ort des Treffens für viele Menschen. Nicht weit entfernt befindet sich der berühmte Venedig-Park (heute Słowacki-Park), der sich an die Vision des leidenden Jesus erinnert, die die junge Helena Kowalska an diesem Ort hatte. Von hier aus ging sie, nach unterbrochenem Tanz, zur Kathedrale des Heiligen Stanisław Kostka, wo sie die Worte Jesu hörte, der sie aufrief, nach Warschau zu fahren und ins Kloster einzutreten. An der Abramowski-Straße 29 steht auch ein Haus, in dem Helenka Kowalska damals wohnte und sich um das Haus von Marianna Sadowska-Wieczorek kümmerte, die im Erdgeschoss ein Lebensmittelgeschäft führte. Vom Bahnhof Łodzi Fabryczna nach Warschau brach Helenka Kowalska höchstwahrscheinlich Ende Juni/Anfang Juli 1924 auf. Im Jahre 2005 kehrte sie schon als Heilige Schwester Faustina auf Einladung der Stadträte zurück nach Łódź, um Patronin der Stadt zu werden. Ihr schönes Denkmal steht vor der Kirche unter ihrem Patronat und zeigt sie als Person, die für die Stadt und die ganze Welt um die Barmherzigkeit Gottes fleht. Mehr.

Im Alter von 16 Jahren verließ Helena Kowalska zum ersten Mal das Haus ihrer Familie in Głogowiec um bei Leokadia und Kazimierz Bryszewski in Aleksandrów Łódzki zu dienen. Diese hatten in der Stadt in der Parzęczewska-Straße (heute Straße des 1. Mai) 7 eine Bäckerei und ein Backwarengeschäft. Das Haus der Bryszewski ist bis heute erhalten und wird von anderen Familien bewohnt. Auch ist die Kirche des Heiligen Raphael, in dem die zukünftige Apostelin der Barmherzigkeit Gottes im Februar 1922 gefirmt wurde, ebenfalls erhalten. In den letzten Jahren treffen sich an diesem Ort gefirmte Jugendliche der Erzdiözese Łódź, sowie die Jugendlichen, die sich auf die Firmung vorbereiten. Die einstige Weberstadt mit ihrer interessanten Geschichte und Kultur, in der ein wichtiges religiöses Zentrum der chassidischen Rabbiner war – Zadiki, und ebenso der evangelischen Kirche, empfängt heute Pilger, die auf den Spuren der Heiligen Schwester Faustina sind. Mehr.