Aktuelle Nachrichten

Der nächste Gebetsabend „Der 22.” in Łagiewniki, also das monatliche Treffen der Jugendlichen im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau- Łagiewniki, findet am 22. Mai 2019 in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Faustina statt. Das Programm verläuft wie gewohnt und beginnt um 19.00 Uhr mit dem WORT. Der besondere Gast des Treffens ist Priester Mariusz Ołdak aus der Diözese Opole, der sich in der Schule der Neuen Evangelisierung engagiert, regionaler Seelsorger der Taubstummen ist und die alljärlichen Exerzitien „Jesus lebt“ in St. Annaberg leitet. Anschließend folgt ANBETUNG und LOBPREIS. Nach dem Gebet ist auch eine Zeit für GEMEINSCHAFT vorgesehen. Diejenigen, die nicht persönlich nach Łagiewniki kommen können, haben die Möglichkeit das Gebet auf der Internetseite: www.faustyna.pl zu verfolgen.

Am 22. Mai 2019 werden die Schwestern aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Washington im nationalen Sanktuarium des Heiligen Johannes Paul II. den nächsten „Abend mit dem barmherzigen Jesus” leiten. Der Abend beginnt um 19 Uhr vor dem Bild des barmherzigen Jesus mit dem Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit. In diesem Monat wir Priester Jose Cortes, der in Lissabon geboren wurde, die Konferenz halten und über die Muttergottes aus Fatima, Johannes Paull II. und über die Verbindung der Botschaft auf Fatima mit der Botschaft der Barmherzigkeit sprechen. Nach der Konferenz sieht das Programm die Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament vor, die musikalisch durch Musiker aus dem Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Baltimor gestaltet wird. Zum Abschluss treffen sich die Jugendlichen beim Tee, um den Gast des Abends zu treffen und gemeinsame Gespräche zu führen. Die „Abende mit dem barmherzigen Jesus“ werden für Jugendliche organisiert, die in die Fußstapfen der Heligen Schwester Faustina und des Heiligen Johannes Paul II. treten möchten und die eine neue Qualität des Lebens im Freundschaft mit dem barmherzigen Jesus entdecken möchten.

 

Im Zeitraum 24-26. Mai 2019 finden im Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Warschau in der Żytnia-Straße, Tage der Einkehr für Mädchen unter dem Motto „In diesen Exerzitien reift meine Seele“ statt. Sie werden von Preister Szymon Kulwicki, Schwester Greta Mizerack, Verantwortliche für das Werk der Berufung in der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit, und Schwester Ewangelista gemeinsam mit Postulantinnen geleitet. Die Teilnehmerinnen werden das Gleichnis vom Samenkorn des Wortes Gottes, das in den Herzen der Zuhörer stetig wächst, betrachten. Das Programm sieht Zeit für gemeinsame Eucharistie, Anbetung, das Hören und die Betrachtung des Wortes Gottes, sowie Treffen und Gespräche mit den Schwestern vor.

Im Verlag der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit „Misericordia“ ist eine weitere Übersetzung des Buches von Schwester M. Elżbieta Siepak ZMBM „Geschenk Gottes für unsere Zeit“ erschienen – dies mal in Portugiesisch. Die Übersetzung aus dem Englischen und Spanischen tätigte José Raimundo Guimarães aus Brasilien unter Absprache mit Prof. Renata Siuda-Ambroziak von der Universität Warschau, die die Übersetzung anhand der Originalsprache überprüfte. Das Buch erzählt vom Leben, der Mission und Spiritualität der Heiligen Schwester Faustina Kowalska, und ihre portugiesische Übersetzung ist ein Geschenk des Übersetzers an die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes, das ihrer Kongregation überreicht wurde. Das Buch ist in den Geschäften „Misericordia“ im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki und im Online-Shop www.misericordia.faustyna.pl erhältlich.

Am Samstag, den 25. Mai, wird im Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki das Silberjubiläum des Ordengelübdes der Schwester Alberta Perkowska gefeiert. Um 11 Uhr wird im Sanktuarium der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki eine feierliche Eucharistie mit der Erneuerung des Gelübdes durch die Jubilarin gefeiert: Reinheit, Armut und Gehorsam, deren äußeres Zeichen ein silberner Ehering ist, der mit dem Namen Jesu graviert ist. Die Schwestern in den anderen Klöstern der Kongregation, sowie die Familie und Personen, die mit der apostolischen Arbeit betraut sind, schließen sich dem Dankgebet für die Gabe der Jubilarin und dem Gebet für ihre Anliegen an.

Am 25. Mai 2019 (Samstag) beginnt um 7.30 Uhr nach dem gemeinsamen Gebet im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die 12. Fuß-Wallfahrt nach Kalwaria Zebrzydowska. Die Route ist 33 km lang. Unterwegs besuchen die Pilger die Kirche der Mutter Gottes, Königin von Polen in Krakau (Stadt-Viertel: Nowy Ruczaj) und in Rzozow sowie die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit in Przytkowice. Planmäßig sollen die Wallfahrer das Heiligtum der Mutter Gottes in Kalwaria Zebrzydowska um 18.45 Uhr erreichen. Nach der Eucharistie kehren die Teilnehmer mit Bussen nach Krakau zurück.

 

Im Monat Mai empfangen die Kinder in vielen Pfarreien in Polen ihre erste heilige Kommunion. Immer mehr Kinder in ihren weißen Kommunionkleidern besuchen zusammen mit den Priestern, Katecheten und Eltern das Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki, um an diesem Ort für diese große Gabe der Barmherzigkeit Gottes – die eucharistische Gegenwart Jesu Christi in den Herzen – zu danken sowie um die Treue und Liebe zu Gott und den Menschen zu bitten.

Auf den 27. Mai 2019 fällt der 13. Jahrestag des Besuches vom Papst Benedikt XVI. im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki. Der Heilige Vater betete vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina, in der Kapelle der Ewigen Anbetung. In der Basilika begegnete er den Kranken, die – wie er sagte – die beredtsten Zeugen der Barmherzigkeit Gottes sind und einen aktiven Anteil an der Erlösung der Welt haben. Während der Generalaudienz in Rom erinnerte er mit folgenden Worten an den Besuch im Heiligtum in Lagiewniki: Ich hatte die Möglichkeit hervorzuheben, dass allein die Göttliche Barmherzigkeit das Geheimnis des Menschen erleuchtet. (…) Bei der Betrachtung der leuchtenden Wunden des auferstandenen Christus empfing Schwester Faustyna Kowalska für die Menschheit eine Botschaft des Vertrauens, die Botschaft der Göttlichen Barmherzigkeit (…) Diese Botschaft ist wirklich eine zentrale Botschaft gerade für unsere Zeit: die Barmherzigkeit als Kraft Gottes, als göttliche Grenze gegen das Böse der Welt.

Der Film „Die Heilige Faustina im Licht der Barmherzigkeit“, unter Regie von Piotr Weychert ist ab sofort an den Standorten des Verlags „Misericordia“ in Krakau-Łagiewnik auf DVD erhältlich. Die Kino- und Fernsehpremiere des Films fand im Oktober 2018 statt. Es handelt sich dabei um einen dramatischen Dokumentarfilm, der mit Worten von Zeugen über das Leben der Heiligen Faustina und die Kraft der Barmherzigkeit Gottes erzählt. Der Film fokusiert auf den Einfluss der Heiligen Faustina auf die heutige Welt und versucht die Frage zu beantworten, wieso ihre Mission so treffend auf die Bedürfnisse der Menschen der 21. Jahrhunderts eingeht. Neben Archivmaterial gibt es Szenen, die von Schauspielern dargestellt werden, ergänzt durch Computeranimationen und visuelle Effekte. Produzent ist die Filmgruppe in Koproduktion mit dem Nationalen Kulturzentrum. Der Film wurden durch das Ministerium für Kultur und Nationales Erbe mitfinanziert und ebenso durch folgende Sponsoren gefördert: PKN Orlen, Grupa Energa und den Herausgeber des Monatsmagazins „Poznaj Świat“.

Jeden Donnerstag betet die Kustodia-Gruppe gemeinsam mit den Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit im Sanktuarium in Krakau-Łagiewniki vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und am Grab der Heiligen Schwester Faustina für die Priester. Zwischen 20 und 21.30 Uhr erbitten sie während der Anbetung des Allerheiligsten und während des gemeinsamen Rosenkranzes Gnaden für die Vermittler der Barmherzigkeit Gottes, dass sie ihrer Berufung treu bleiben und die ihnen anvertrauten Menschen auf Gottes Wegen führen. Zu diesem Gebet sind alle eingeladen, auch die, die sich durch Online-Übertragungen auf www.faustyna.pl und www.sanktuarium.faustyna.pl mit dem Sanktuarium verbinden.

 

Traditionsgemäß kommen im Mai in allen Kirchen in Polen und sogar an den Bildstöcken die Gläubigen zusammen, um die sog. „Majowka” – Andacht zu Ehren der Mutter Gottes, verbunden mit der gesungenen Lauretanischen Litanei – zu feiern. Im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki finden die Maiandachten in der Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina täglich um 19.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen um 18.30 Uhr statt. Dank der On-line-Übertragung sind sie auch auf der Internetseite: www.faustyna.pl sowie auf www.sanktuarium.faustyna.pl zu verfolgen.

Da eine neue Autobahn in Krakau-Lagiewniki gebaut wird, wird die Zufahrt ins Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki verändert. Dies betrifft nicht nur PKW und Busse, sondern auch die Pilger, die das Heiligtum mit der Straßenbahn erreichen wollen. Die Haltstelle: ‘Sanktuarium Bozego Milosierdzia’ wurde vorübergehend geschlossen. Man sollte jetzt entweder an der Haltestelle: ‘ZUS’ oder ‘Borek Falecki’ aussteigen und von dort aus weiter zu Fuß gehen.

Wenn wir weiter den Fußstapfen der hl. Faustina folgen, erreichen wir im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki das Gebäude, das sich entlang der Faustina-Straße befindet. Die Schwestern nennen dieses „Antoninek”. Das alte, mehrstöckige Gebäude mit der ehemaligen Pforte wurde abgerissen. Ein neuer Bau mit Zimmern für die Pilger wurde errichtet. Hier hat auch der Verein der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum” seinen Sitz.

Schwester Faustina wohnte im ersten Stock in „Antoninek” vom September 1937 bis zum März 1938. Seit Januar 1938 war sie sehr krank und hat die meiste Zeit in ihrem Zimmer verbracht. In dieser Zeit schrieb sie mehr als 50 außergewöhnliche Gnaden in ihrem Tagebuch nieder. Es waren vor allem die Treffen mit Jesus. Diese bezogen sich auf die Mission der Verkündung der Botschaft der Barmherzigkeit, auf das geistliche Leben und die Stärkung im Kampf gegen den bösen Geist. An diesem Ort schrieb Sr. Faustina die bekannten Worte Jesu nieder: Im Alten Testament habe Ich zu meinem Volk Propheten mit Blitz und Donner gesandt. Heute sende ich dich zu der ganzen Menschheit mit meiner Barmherzigkeit (TB 1588). Hier hörte sie auch einige Verheißungen Jesu, die den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, die Verkündung der Botschaft der Barmherzigkeit und die Stunde der Barmherzigkeit betrafen.

Ich erinnere dich daran, meine Tochter, dass du, so oft du die Uhr die dritte Stunde schlagen hörst, dich ganz in meine Barmherzigkeit versenkst, sie verherrlichst und sie preist. Rufe ihre Allmacht herab für die ganze Welt, besonders aber für die armen Sünder, denn jetzt steht sie für jede Seele weit geöffnet. In dieser Stunde kannst du alles für dich selbst und für andere erbitten. In dieser Stunde kam die Gnade für die ganze Welt. Barmherzigkeit besiegte die Gerechtigkeit. Meine Tochter, bemühe dich in dieser Stunde, den Kreuzweg abzuhalten.

Wenn dir das aber nicht möglich ist, dann gehe für eine Weile in die Kapelle und verehre mein Herz, das voller Barmherzigkeit im Allerheiligsten Sakrament verweilt. Falls dir auch das nicht möglich ist, versenke dich, wenn auch nur kurz, im Gebet, an dem Ort, wo du gerade bist. Ich verlange für meine Barmherzigkeit Ehre von jedem Geschöpf, aber zu allererst von dir, denn dir gab Ich dieses Geheimnis am tiefsten zu erkennen (TB 1572).

An diesem Ort erlebte sie auch ein wichtiges Treffen mit der Mutter Gottes: In großer Helligkeit erblickte ich die Muttergottes. Sie trug ein weißes Kleid mit kleinen goldenen Sternen übersät, die Ärmel im Dreieck mit Gold ausgeschlagen. Ihr Mantel war himmelblau, leicht um die Schultern gehüllt, auf dem Haupt trug sie einen leicht aufgelegten, durchsichtigen Schleier; die Haare waren offen, schön zurechtgelegt; sie trug eine goldene Krone, mit Kreuzchen an den Zacken. Auf dem linken Arm hielt sie das Jesuskind. So hatte ich die Muttergottes noch nicht gesehen. Sie schaute mich gütig an und sagte: «Ich bin die Muttergottes der Priester.» Sie ließ das Jesuskind von ihrem Arm auf die Erde herab, erhob ihre rechte Hand zum Himmel und sagte: «O Gott, segne Polen, segne die Priester.» Dann sagte sie mir: «Sag das, was du gesehen hast, den Priestern.» (TB 1585).

Wenn wir weiter den Spuren der hl. Faustina im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki folgen, werden wir eine längere Zeit vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina inne halten. In dieser Kapelle verbrachte die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes während ihres Aufenthaltes in Krakau täglich mehrere Stunden im Gebet. Hier erlebte sie 116 Visionen und mystische Begegnungen mit der Heiligen Dreifaltigkeit, mit Jesus und der Mutter Gottes sowie mit den Heiligen und den armen Seelen. Von großer Bedeutung sind beispielsweise schöne Gespräche zwischen Gott und verschiedenen Seelen: einer sündigen (TB 1485), verzweifelten (TB 1486), leidenden (TB 1487), einer, die zur Vollkommenheit strebt (TB 1488) und einer vollkommenen (TB 1489), die Schwester Faustina in ihrem „Tagebuch” niedergeschrieben hat. Diese entdecken die Größe der Liebe Gottes zu jedem Menschen und zeigen den Weg zur Vereinigung mit ihm. In der Kapelle in Lagiewniki sah Schwester Faustina Jesus (27 Mal) oder hörte ihn (fast 60 Mal). Wichtig sind hier besonders diese Jesu-Visionen, die die biblischen Ereignisse betreffen: Jesu Einzug in Jerusalem, die Einsetzung der Eucharistie, die Paschamysterien sowie die Botschaft der Barmherzigkeit. Hier folgt ein Zitat aus dem „Tagebuch der hl. Faustina“ über die Einsetzung der Eucharistie: „Jesus erlaubte mir, den Abendmahlsaal zu betreten und ich erlebte alles, was dort geschah. Am tiefsten wurde ich von dem Moment ergriffen, in welchem Jesus vor der Wandlung seine Augen zum Himmel erhob und in ein geheimnisvolles Gespräch mit seinem Vater einging. Diesen Augenblick werden wir erst in der Ewigkeit richtig kennenlernen. Seine Augen waren wie zwei Flammen, das Antlitz erglüht, weiß wie Schnee, die ganze Gestalt voller Herrlichkeit, seine Seele in Sehnsucht. Im Augenblick der Wandlung ruhte die erfüllte Liebe — das Opfer war in ganzer Fülle vollzogen. Jetzt soll nur noch die äußere Zeremonie des Sterbens erfüllt werden — die äußere Verrichtung, das Wesentliche geschah im Abendmahlsaal. Mein ganzes Leben lang hatte ich keine so tiefe Erkenntnis dieses Geheimnisses wie in dieser Anbetungsstunde. Oh, wie sehnsüchtig wünsche ich, dass die ganze Welt dieses unergründliche Geheimnis erkennt!” (TB 684).

Der nächste Ort, verbunden mit den Visionen im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki ist das Kloster. Die außergewöhnlichen Begegnungen mit den Heiligen gab es im Schlafzimmer, Krankenzimmer, Refektorium, in den Fluren, Sprechzimmern, im Büro der Oberin oder im Saal der Gemeinschaft. Jesus gab Sr. Faustina wichtige Informationen, die sich auf die Botschaft der Barmherzigkeit bezogen haben, und mit denen Er sie in die ganze Welt gesandt hat. Im September 1936 hörte Sr. Faustina ein großes Versprechen, das mit dem Beten des Rosenkranzes zur Barmherzigkeit Gottes verbunden war: Bete unablässig den Rosenkranz, den Ich dich gelehrt habe. Wer auch immer ihn beten wird, der erfährt in seiner Todesstunde meine große Barmherzigkeit. Die Priester werden ihn den Sündern als letzten Rettungsanker reichen. Sollte es der verstockteste Sünder sein — falls er nur einmal diesen Rosenkranz betet, wird ihm die Gnade meiner unendlichen Barmherzigkeit zuteil. Ich wünsche, dass die ganze Welt meine Barmherzigkeit erkennt. Unbegreifliche Gnaden will ich jenen Seelen erteilen, die meiner Barmherzigkeit Vertrauen schenken (TB 687).

Im Kloster begegnete Sr. Faustina oftmals Jesus, der Mutter Gottes, der hl. Theresia vom Kinde Jesu, oder den armen Seelen. Am 15. August 1937 wählten die Schwestern die Mutter Gottes zur himmlischen Generaloberin der Kongregation. Sr. Faustina sah damals Maria und beschrieb diese Begegnung wie folgt: „Während dieses Aktes, der zur Ehre der Gottesmutter stattfand, sah ich zum Schluss die seilige Jungfrau. Sie sagte mir: «Die Huldigung eurer Liebe freut mich sehr.» Im selben Augenblick umhüllte sie alle Schwestern unserer Kongregation mit ihrem Mantel. Mit der rechten Hand drückte sie die Mutter Generaloberin Michaela an sich und mit der linken mich. Alle anderen Schwestern befanden ihr zu Füßen, von ihrem Mantel umhüllt. Da sagte die Muttergottes: «Jede, die bis zum Tode eifrig in meiner Kongregation ausharrt, bleibt vom Fegefeuer verschont. Ich wünsche, dass sich jede durch folgende Tugenden auszeichnet: Demut und Sanftmut, Reinheit, Gottesliebe und Nächstenliebe, Güte und Barmherzigkeit.» — Nach diesen Worten entschwand die ganze Kongregation; ich blieb mit der heiligen Gottesmutter allein. Sie belehrte mich über den Willen Gottes, wie er im Leben anzuwenden sei und wie man sich restlos seinem heiligsten Urteil unterwerfen soll. Gott zu gefallen, ist nicht möglich, ohne seinen heiligen Willen zu tun. — «Meine Tochter, mit Nachdruck empfehle Ich dir, dass du alle Wünsche Gottes treu erfüllst, denn das findet großes Wohlwollen in seinen heiligen Augen. Ich wünsche, dass du dich darin hervortust, den Willen Gottes treu zu vollziehen. Stelle den Willen Gottes über alle Brandopfer und Opfer.» Während die himmlische Mutter zu mir sprach, kam in meine Seele tiefes Verständnis für den Willen Gottes (TB 1244).

 

 

Wenn wir weiter den Fußstapfen der hl. Faustina folgen, nachdem wir das Tor passiert haben und dem barmherzigen Jesus in der Getsalt eines armen Jünglings begegnet sind, halten wir auf dem Platz vor dem Kloster inne. Hier befinden sich alte Bäume und ein Blumenbeet mit der Figur des hl. Joseph, die sich sicherlich an eine Jesu-Vision von Schwester Faustina im Mai 1933 erinnert. Am Tag der Abreise nach Vilnius (am 23. Mai) ging Schwester Faustina vor das Kloster und stand beim Blumenbeet. Sie blickte auf den Garten, das Haus, erinnerte sich, wie viele Ganden sie an diesem Ort erhielt in Postulat, Noviziat, nach den ersten und den ewigen Gelübden sowie durch ihren Seelenführer P. Josef Andrasz SJ. Es tat ihr leid, das Kloster zu verlassen. Tränen standen in ihren Augen und dann erblickte sie plötzlich Jesus am Blumenbeet, der ihr sagte: Weine nicht, Ich bin immer mit dir (TB 259). Diese Jesu-Vision und die Erfahrung seiner Gegenwart waren so stark, das sie Schwester Faustina auf der Reise nach Vilnius stets begleitet haben.

 

In der Zeit nach Ostern wird das Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki von vielen Pilgern besucht. Sie beten vor dem Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina, empfangen Sakramente, besichtigen das kleine Museum mit den Andenken, die an die hl. Faustina erinnern und erfahren die liebende Gegenwart Gottes. Den Pilgern helfen dabei die Schwestern, die die Botschaft der Barmherzigkeit verkünden, die Reiseführer wie z.B. „Das Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes – Eine Wallfahrt mit der hl. Faustina” und „In den Fußstapfen der hl. Faustina”. Das Heiligtum in Lagiewniki ist ein Zeuge von mehr als 280 übernatürlichen Erfahrungen, die die Heilige in ihrem „Tagebuch” niederschrieb sowie von vielen Wundern, die an diesem Ort die Pilger erfahren. Fast jeder Platz hier, angefangen vom Tor und in der Kapelle endend hat seine besondere Bedeutung.

Die Präsentation dieser Orte beginnen wir am Tor (dem Eingang ins Heiligtum). Früher befand sich an diesem Platz die Klosterpforte, denn das ganze Objekt war für die Menschen geschlossen. Wenn Schwester Faustina an der Pforte arbeitete, wurde sie von Cherubinen beschützt, und im Herbst 1937 kam Jesus zu ihr in der Gestalt eines armen Jünglings. Sie beschrieb das Ereignis in ihrem „Tagebuch”: „Heute kam Jesus in der Gestalt eines armen Jünglings an die Pforte, ein ausgezehrter junger Mann in arg zerrissener Kleidung, barfuß, ohne Kopfbedeckung, durchfroren, denn der Tag war kalt und nass. Er bat um etwas warmes Essen. Ich ging in die Küche, aber da war nichts für die Armen. Nach einigem Suchen fand sich noch ein wenig Suppe. Die wärmte ich auf, bröckelte etwas Brot hinein und reichte sie diesem Armen, der sie aufaß. Im Augenblick, als ich ihm den Becher abnahm, gab er sich als Herr des Himmels und der Erde zu erkennen. Als ich ihn sah, wie er ist, entschwand er meinen Blicken. Zurückgekehrt in die Wohnung überlegte ich, was an der Pforte geschehen war. Da hörte ich in meiner Seele die Worte: Meine Tochter, mir waren die Segenswünsche der Armen zu Ohren gekommen; sie kamen von der Pforte und lobten mich. Deine Barmherzigkeit im Rahmen des Gehorsams gefiel mir und Ich verließ meinen Thron, um die Frucht deiner Barmherzigkeit zu kosten” (TB 1312).

In der Andacht zur Barmherzigkeit Gottes gibt uns Jesus jeden Tag um 15.00 Uhr eine außergewöhnliche Zeit der Gnade. Es geht um den Moment seines Todes am Kreuz. Er sagte zu Schwester Faustina: „Das ist die Stunde der großen Barmherzigkeit für die Welt. (…) In dieser Stunde verweigere Ich nichts der Seele, die mich durch mein Leiden bittet….” (TB 1320). Man soll aber mit Vertrauen beten und barmherzig gegenüber den Nächsten sein. Jesus beschrieb drei Gebetsweisen für die Stunde der Barmherzigkeit: den Kreuzweg abhalten, vor dem Allerheiligsten Sakrament beten oder, wenn es nicht möglich ist, sich mit Ihm, der am Kreuz stirbt, an dem Ort, wo wir gerade um 15.00 Uhr sind, geistig zu verbinden. In diesem Gebet wenden wir uns direkt an Jesus. In unseren Bitten berufen wir uns auf die Verdienste seines schmerzhaften Leidens. Es ist eine privilegierte Zeit für die Andacht zur Barmherzigkeit Gottes. Deswegen werden die Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes jeden Tag in jedem Kloster der Kongregation praktiziert. Das Gebet aus dem Heiligtum in Krakau-Lagiewniki lässt sich auf der Internetseite: faustyna.pl sowie mit der App: Faustyna.pl verfolgen.

Die App: Faustyna.pl ist an jetzt auch für das iOS-Betriebssystem erhältlich. Sie kann auf der Internetseite durch den Link, direkt im AppStore (Faustyna.pl) oder in GooglePlay heruntergeladen werden. Die App ist in 7 Sprachen erhältlich und erleichtert die Nutzung der wesentlichen Inhalte der Internetseite: www.faustyna.pl. Es geht vor allem um einen schnellen Zugang zur On-line-Übertragung aus dem Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki sowie zu wesentlichen Inhalten, die mit der Botschaft der Barmherzigkeit Gottes und der hl. Faustina sowie mit dem Werk „Rosenkranz für Sterbende“ verbunden sind. Des Weiteren kommen tägliche Impulse aus ihrem „Tagebuch” sowie Informationen über die Hauptstadt des Kultes der Barmherzigkeit Gottes – über das Heiligtum in Krakau-Lagiewniki hinzu. Zusätzlich beinhaltet diese App auch Text- und Fotonachrichten.

Aplikacja Faustyna pl

Im „Sklep Play” ist die App: Faustyna.pl für die Smartphones und Tablets erhältlich, die eine mobile Version der Internetseite: www.faustyna.pl erschließt. Sie stellt die Themen dar, die mit der hl. Faustina und der Andacht zur Barmherzigkeit Gottes in den Formen, die Jesus ihr übermittelte, verbunden sind. Des Weiteren kommen tägliche Impulse aus ihrem „Tagebuch” sowie Informationen über die Hauptstadt des Kultes der Barmherzigkeit Gottes – über das Heiligtum in Krakau-Lagiewniki hinzu. Zusätzlich beinhaltet diese App auch Text- und Fotonachrichten, den Zugang zur On-line-Übertragung aus der Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus sowie einen schnellen Kontakt mit den im Heiligtum in Lagiewniki geführten Werken. Die App wurde von Karolina Slusarczyk und Klaudia Popko in Teilen als Diplomarbeit an der AGH (Die Wissenschaftlich-Technische Universität) unter der Leitung von Dr. Robert Chodorek erstellt, um den Pilgern aus der ganzen Welt sowie den Jugendlichen, die zum Weltjugendtag 2016 nach Krakau kommen, den Zugang zu den wesentlichen Informationen über die Botschaft der Barmherzigkeit und das Heiligtum in Lagiewniki zu erleichtern. Die App ist in sieben Sprachversionen erhältlich.

Sladami objawien Siostry Faustyny

Im „Misericordia” Verlag der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit ist das Buch von Sr. M. Elzbieta Siepak mit dem Titel „Auf den Spuren der Offenbarungen der hl. Faustina im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki” erschienen. Es ist ein spezieller Führer durch die Hauptstadt der Andacht zur Barmherzigkeit Gottes, in der die hl. Faustina mehr als 280 verschiedene Visionen und Offenbarungen sowie mystische Erfahrungen erlebte. Eigentlich jeder Platz in Lagiewniki ist von den Spuren der außergewöhnlichen Begegnungen der Apostolin der Barmherzigkeit Gottes mit Jesus, der Mutter Gottes, den Engeln, den Heiligen oder armen Seelen gekennzeichnet. Die meisten Visionen und mystischen Erfahrungen (116) hatte sie in der Klosterkapelle (5 Mal erfuhr sie die Gegenwart der Heiligen Dreifaltigkeit). Ihr Kontakt mit der übernatürlichen Welt war so wirklich und real, wie die mit den Sinnen erlebte Welt. Das Buch führt die Leser in die Atmosphäre der außergewöhnlichen Begegnungen der hl Faustina im Heiligtum.