Aktuelle Nachrichten

Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Das besondere Anliegen für den Monat April ist die Beendigung der Coronavirus-Pademie, notwendige Gnaden für die Kranken und diejenigen, die mit dem Virus COVID-19 kämpfen, sowie für die geistige Wiederbelebung der Menschheit und vertrauensvolle Hinwendung zur Barmherzigkeit Gottes. Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.

Bedeutung alltäglicher Entscheidungen. Vielleicht sind wir uns nicht bewusst, wie viel von unseren alltäglichen Entscheidungen abhängt, davon, dass wir jeden Tag das Kreuz auf uns nehmen und Jesus nachfolgen. Eigentlich treffen wir alle Entscheidungen hier, im irdischen Leben: nicht nur darüber, was für unser privates, familiäres, berufliches, gesellschaftliches oder nationales Leben von Bedeutung ist … aber vor allem, was für das ewige Leben wichtig ist. Wir leben auf der Erde nur dafür, um das Lieben zu lernen, denn die ganze Ewigkeit wird aus Lieben bestehen. Zu der Kunst des Liebens wiederum gehört das Kreuz des Ertragens von Leid, Vergebung, Opfer… Jesus lehrte Schwester Faustina auf folgende Weise über die Bedeutung des Tragens des Kreuzes für das ewige Leben:

Erblickte ich den Herrn am Kreuz. Als Jesus eine Weile so dahing, sah ich ganze Scharen gekreuzigter Seelen, genauso wie Jesus. Ich sah eine zweite und dritte Schar von Seelen. Die zweite Schar war nicht ans Kreuz genagelt, aber die Seelen hielten das Kreuz fest in der Hand. Die dritte Schar war weder gekreuzigt, noch hielten die Seelen das Kreuz in der Hand, sondern sie zogen es hinter sich her und waren unzufrieden. Jesus sagte zu mir: «Siehst du die Seelen, die im Leiden und in der Verachtung Mir ähnlich sind, sie werden auch in der Verherrlichung Mir ähnlich sein; die wiederum, die Mir weniger ähneln in Leid und Verachtung, werden auch in der Verherrlichung weniger Ähnlichkeit mit Mir haben» (TB, 446).

 

In der Situation, in der wir einen erschwerten Zugang zur Beichte haben, praktizieren wir umso mehr die „vollkommene Reue”, die aus der Liebe zu Gott entsteht. Die Heilige Schwester Faustina übte sich jeden Tag in der Praxis, vollkommene Reue in sich zu erwecken. Auf den Seiten des „Tagebuch” schrieb sie so: „Ich werde mich in der Reue üben, und das nicht nur während der Beichte, sondern bei jeder Gewissenserforschung will ich die vollkommene Reue erwecken, besonders aber, bevor ich mich zur Ruhe begebe” (TB 377). Der Katechismus der katholischen Kirche lehrt: „Die Reue (auch Zerknirschung genannt) muss von Beweggründen getragen sein, die aus dem Glauben kommen. Wenn die Reue von der Liebe Gottes eingegeben ist, wird sie vollkommen genannt; wenn sie auf anderen Motiven beruht nennt man sie unvollkommen“ (KKK 1492).

Die geistige Kommunion ist eine bekannte und oft von großen Heiligen praktizierte Form. Auch die Heilige Faustina hatte in ihrem Leben solche Tage und Wochen, in denen sie die Kommunion nicht empfangen konnte. In ihrem „Tagebuch“ beschreibt sie, wie sie diese Momente erlebte.

„Heute beschloss der Arzt, dass ich nicht zur heiligen Messe, sondern lediglich zur heiligen Kommunion gehen darf. Ich sehnte mich heiß danach, einer heiligen Messe beizuwohnen, aber der Beichtvater sagte übereinstimmend mit dem Arzt, ich müsse gehorsam sein. „Der Wille Gottes ist, dass Sie, Schwester, gesund werden; so dürfen Sie sich keinen Abtötungen hingeben; seien Sie, Schwester, gehorsam, und Gott wird Ihnen lohnen.“ Ich fühlte, dass die Worte des Beichtvaters Jesu Worte sind. Mir tat es leid, der heiligen Messe nicht beizuwohnen, weil Gott mit die Gnade erteilte, das kleine Jesuskind zu sehen. Trotzdem stelle ich den Gehorsam über alles. Ich vertiefte mich im Gebet und verrichtete meine Buße. Plötzlich erblickte ich den Herrn, der mir sagte: „Meine Tochter, wisse, dass du Mir durch einen Akt des Gehorsams mehr Ehre erweist, als durch lange Gebete und Abtötungen.“ – O wie gut ist es, unter Gehorsam zu leben, im Bewusstsein, das alles, was ich tue, Gott angenehm ist! (TB 894).

Gegenwärtige, wenn wir nicht an der heiligen Messe teilnehmen können, empfiehlt die Kirche umso mehr die geistige heilige Kommunion. In der Vorbereitung auf die geistige Aufnahme Jesu können die Texte der Heiligen Schwester Faustina helfen. Hier einer von ihnen:

„Ich eile zu Seiner Begrüßung und lade Ihn ein in die Wohnung meines Herzens, mich tief verneigend vor Seiner Majestät. Doch der Herr hebt mich aus dem Staub und lädt mich ein, als Braut neben Ihm zu sitzen, um Ihm alles, was in meinem Herzen vorgeht, zu erzählen. Durch Seine Güte ermutigt, lehne ich mein Haupt an Seine Brust und erzähle Ihm alles. Zuerst spreche ich über die Nöte der Kirche und über die Seelen armer Sünder, wie sehr sie Seiner Barmherzigkeit bedürfen. Doch die Zeit verrinnt schnell. Jesus, ich muss rausgehen zu meinen Pflichten, die auf mich warten. Jesus sagt mir, es bliebe noch eine Weile, um sich zu verabschieden. Ein gegenseitiger tiefer Blick, und dem Schein nach trennen wir uns für kurze Zeit voneinander, aber niemals tatsächlich. Unsere Herzen sind stets vereint, auch wenn ich äußerlich durch verschiedene Pflichten zerstreut bin; die Gegenwart Jesu versenkt mich stets in Andacht.“ (TB 1806).

Die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit möchte sich herzlich bei allen Spendern bedanken, die in den letzten drei Monaten die Online-Übertragungen aus dem Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki auf www.faustyna.pl, auf YouTube und in der App Faustyna.pl auf Android und iOS, unterstützt haben. Im April zahlen wir die weitere Rate an den Streaming-Betreiber Livestream. In den Monaten des Kampfes mit der Pandemie stieg die Zahl der Personen, die diese Übertragungen aus dem Zentrum des Kultes der Barmherzigkeit Gottes nutzen. Tausende von Menschen aus der ganzen Welt verbinden sich mit ihnen spirituell durch Bild und Ton.

Für alle Spender beten wir jeden Tag im Gebet vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und am Grab der Heiligen Schwester Faustina. Für das bevorstehende Osterfest und das Fest der Barmherzigkeit wünschen wir wundervolle Treffen mit dem auferstandenen Herrn. Möge Er in unseren Herzen leben und wir werden für immer glücklich sein!

Ab dem 1. April beginnen in allen Kapellen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, auch in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki, die Andachten zu Ehren der Barmherzigkeit Gottes. Während der Andachten wird die Litanei zur Barmherzigkeit Gottes gesungen. Die Anrufungen der Litanei schrieb die hl. Faustina in ihrem „Tagebuch” nieder. Diese nutzte ihr Vilnaer Beichtvater der sel. Michal Sopocko, um die Litanei zusammenzustellen. Wenn wir die Litanei beten, verehren wir nicht nur die Barmherzigkeit Gottes sondern können auch das Geheimnis der barmherzigen Liebe Gottes, die den Menschen auf allen Ebenen seines Lebens immer und überall begleitet, besser kennenlernen.

Im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie wird im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki in der Kapelle mit dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Faustina ganztägige Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament stattfinden, an der auch Personen, die die Online-Übertragung nutzen, auf faustyna.pl, über Youtube und in der App Faustyna.pl teilnehmen können. Die Aussetzung des Allerheiligsten Sakraments beginnt nach der Heiligen Messe, die von TVP 1 ausgestrahlt wird, also gegen 7.45 Uhr und dauert bis zur abendlichen Eucharistie um 17 Uhr und am Donnerstag auch nach der Heiligen Messe bis 21.30 Uhr.

Jesus sagt der Heiligen Faustina: Tue, was du willst, verschenke Gnaden, wie du willst, an wen du willst und wann du willst. (TB 31). Gemeinsam mit ihr flehen wir also um die Beendigung der Epidemie, Schutz vor dem Virus, notwendige Gnaden für die Kranken, das medizinische Personal und alle Einsatzkräfte, die sich in unserer Heimat und in der ganzen Welt in die Bekämpfung der Pandemie engagieren.

Die Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit aus dem Sanktuarium in Krakau-Łagiewniki schließen sich der Aktion „Adoptiere einen Mediziner” an. In der Aktion geht es darum, mit einem beliebigen Gebet Ärzte, Krankenschwestern, Labortechniker, Sanitäter und alle, die im Gesundheitswesen arbeiten und auf der vordersten Front mit der Coronavirus-Epidemie kämpfen, geistig zu unterstützen. Zusätzlich zu dieser Intention, in der die Schwestern jeden Tag im gemeinsamem Gebet beten, nehmen die Schwestern individuell diese zusätzliche Herausforderung auf, um sich auf diese Weise zu engagieren.

Am Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki funktioniert ein Online-Shop des Verlags „Misericordia” der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit. In ihm kann man vor allem das „Tagebuch” der Heiligen Schwester Faustina erhalten, das eine ausgezeichnete Lektüre für jede Zeit, besonders aber für die Wochen der Fastenzeit, die wir aktuell zu Hause erleben, ist. Das Werk der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes bietet „Misericordia” in der traditionellen Buchform sowie in einer Audioversion an, insbesondere in einer Radioadaption, d.h. in chronologischer Reihenfolge der Ereignisse. Darüber hinaus werden angeboten: Reproduktionen des gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus aus dem Sanktuarium in Łagiewniki, Gebetsbücher zur Barmherzigkeit Gottes und andere Positionen, die die barmherzige Liebe Gottes näher bringen und in den geistigen Reichtum der Heiligen Schwester Faustina einführen. Der Online-Shop ist erreichbar unter: www.misericordia.faustyna.pl Bestellungen können auch an folgende Adresse gesendet werden: sklep@faustyna.pl

 

Auf der Internetseite: faustyna.pl steht das Faltblatt „Jesu Botschaft der Barmherzigkeit” zum Herunterladen für eine nicht kommerzielle Verbreitung der Botschaft der Barmherzigkeit bereit. Das Faltblatt enthält die wichtigsten Worte Jesu, die die Apostelin der Barmherzigkeit in ihrem „Tagebuch” festgehalten hat. Das Faltblatt wurde in 15 Sprachen übersetzt. Im Jahr 2019 wurde das Faltblatt als PDF-Datei 618 Male von der Internetseite: faustyna.pl heruntergeladen. In spanischer Sprache wurde es von 226 Personen heruntergeladen, in polnischer – 136, in englischer – 81, in französischer – 68, italienischer – 38, in deutscher – 25, in russischer – 13 Male. In einigen Fällen wurde das Faltblatt in zwei oder mehr Sprachen heruntergeladen.

Unter diesem Titel erschien im Verlag La Salette ein Buch von Priester Józef Pochwala MS, das ein Leitfaden für diejenigen ist, die 4-tägige Exerzitien durchführen möchten. In ihm teilt die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes ihre äußerst reiche Erfahrung des spirituellen Lebens auf sehr einfache und gleichzeitig sehr tiefe Weise. An den jeweiligen Tagen der Exerzitien werden folgende Themen besprochen: Glaube, Gebet, das Sakrament der Versöhnung und die Eucharistie. In naher Zukunft wird das Buch auch in Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch erscheinen. Erhältlich ist es u.a. im Laden „Misericordia” im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki.

In der Fastenzeit fassen wir meistens einige Vorsätze, die vor allem den Werken folgen: Almosen, Gebet und Fasten. Diese sollen im Verborgenen aus Liebe zu Gott und den Menschen getan werden und nicht auf Popularität oder Anerkennung bedacht sein. Die hl. Faustina hat sie auch praktiziert. Während ihres Klosterlebens fasste sie einen besonderen Vorsatz, den sie nicht nur in der Fastenzeit praktizierte, sondern ständig. Sie vereinigte sich mit dem barmherzigen Jesus, der in ihrem Herzen verweilte, durch ein Stoßgebet. Als sie dieses Gebet ändern wollte, erlaubte Jesus ihr das nicht, denn diese geistige Praxis führte zur Entwicklung einer tiefen Beziehung zu Jesus, und zum Erleben des Alltags zusammen mit Ihm.

An jedem Freitag wird im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die Kreuzwegandacht gehalten: In der Basilika um 16.00 Uhr und in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina um 19.00 Uhr. Eine Ausnahme stellt der Herz-Jesu-Freitag dar, an dem die Kreuzwegandacht um 18.15 Uhr beginnt, die auf der Internetseite www.faustyna.pl on-line übertragen wird. Diese Andacht, in der wir die Leiden Christi betrachten, hilft uns dabei, die barmherzige Liebe Gottes zum Menschen zu entdecken und zu vertiefen. Die Haltung des Vertrauens auf Gott gilt es in jeder Situation – auch in den schwierigen und schmerzhaften – zu entwickeln und die Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten zu praktizieren. Jesus trug doch unsere Sünden und für jeden von uns hat er sein Leben hingegeben. Er ist auferstanden, damit wir das Leben in uns haben und uns dessen erfreuen jetzt und in Ewigkeit.

Die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit bedanken sich herzlich bei allen Spendern, Wohltätern und Mitarbeitern, dank derer die Botschaft der Barmherzigkeit, die Jesus der hl. Faustina übermittelte, viele Menschen in der Welt erreichen kann. Besonders danken wir denjenigen, die unsere Internetseite: www.faustyna.pl unterstützen, denn dank ihrer Spenden erscheint diese in 7 Sprachen. Somit kann durch das Gebet das Werk „Barmherzigkeitsrosenkranz für Sterbende” unterstützt werden (z.Z. werden 65 Sterbende täglich unterstützt); sowie die On-line-Übertragung aus der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki (jeden Tag verfolgen diese fast 5800 Erstbenutzer). Zusammen können wir also den Aufruf Christi erfüllen, der Welt die Botschaft seiner Barmherzigkeit zu verkünden, denn nur in ihr findet die Welt Frieden und der Mensch – Glückseligkeit. Möge der Barmherzige Jesus unsere liebe Wohltäter und Mitarbeiter im Alltag segnen und ihnen alle Gnaden erteilen, worum wir täglich beten.

Jahresheilige 2020. In allen Klöstern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit findet jedes Jahr am 1. Januar die Ziehung der Jahresheiligen-Bilder statt. Aus dem „Tagebuch der hl. Faustina“ wissen wir, wie wichtig diese Praxis für Sr. Faustina war. Sie wollte, dass jemand vom Himmel sie auf eine besondere Weise begleitet und unterstützt. Am Morgen, während der Betrachtung – schrieb sie – erwachte in mir einer der verborgenen Wünsche, den Eucharistischen Jesus zum besonderen Schutzpatron auch für dieses Jahr zu haben, wie schon früher. Ich verhüllte vor meinem Bräutigam diesen Wunsch und sprach mit Ihm über alles, nur nicht darüber, dass ich Ihn zum Schutzpatron haben möchte. Als wir zum Frühstück in den Speisesaal kamen, begann nach der Bekreuzigung die Ziehung der Bildchen mit den Schutzheiligen. Als ich mich den Bildchen mit den Aufschriften der Schutzheiligen näherte, nahm ich eines, ohne zu zögern, und las die Aufschrift nicht, weil ich mich einige Minuten lang abtöten wollte. Da hörte ich eine Stimme in meiner Seele: «Ich bin dein Schutzheiliger, lies.» Ich blickte sofort auf die Aufschrift und las: «Schutzheiliger für das Jahr 1935 — die Allerheiligste Eucharistie.» Mein Herz erzitterte vor Freude (TB 360).

Mit jedem Jahresheiligen bekommen die Schwestern ein Gebetsanliegen und eine Botschaft. Die Jahresheiligen bekommen auch Personen, die mit der Kongregation verbunden sind: die Priester, Mitarbeiter, Mitglieder und Volontäre des Vereins „Faustinum”, Freunde und Besucher des Profils „Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes“ auf Facebook. Seit dem 1. Januar 2017 wählen auch die Internetbesucher, die die Seite www.faustina.pl besuchen, die Jahresheiligen.

Mögen die Jahresheiligen uns unterstützen, und uns dazu helfen, immer vollkommener am Leben und an der Mission Jesu, der der Welt die barmherzige Liebe Gottes offenbart, teilzunehmen.

Die Schwestern aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit und die Apostel der Barmherzigkeit Gottes, die den Spuren der Heiligen Faustina folgen und an ihrer Mission der Vekündigung der Welt der Botschaft der Barmherzigkeit durch das Zeugnis ihres Lebens, ihrer Taten, des Wortes und Gebets teilnehmen, werden im Jahr 2020 viele unterschiedliche Jahrestage feiern:

22. Februar – 10 Jahre Übertragung des Gebets in der Stunde der Barmherzigkeit und des Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit aus dem Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewnki über Funk und auf www.faustyna.pl

26-28. April – 85. Jahrestag der ersten Ausstellung zur öffentlichen Verehrung des Bildes des barmherzigen Jesus im Sanktuarium der Muttergottes der Barmherzigkeit im Tor der Morgenröte

30. April – 20. Jahrestag der Heiligsprechung der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes – der Heiligen Schwester Faustina

30. April – 20. Jahrestag der Errichtung des Sanktuariums der Barmherzigkeit Gottes in Płock, wo die prophetische Mission der Heiligen Schwester Faustina begann

17. Mai – 5 Jahre des Dienstes der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf Kuba

1. August – 95. Jahrestag des Beitritts von Helena Kowalska – der Heiligen Schwester Faustina zur Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit

25. und 27. August – 115. Jahrestag der Geburt und Taufe der Heiligen Schwester Faustina Kowalska

25. August – 25. Jahrestag der Anerkennung der Heiligen Faustina als geistige Mitbegründerin der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit

13-14. September – 85. Jahrestag der Übermittlung des Rosenkranzes zur göttlichen Barmherzigkeit im Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Vilnius auf Antokol

15. September – 15 Jahre des Dienstes der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Nižnym Hrušovie in der Slowakei

23. Dezmeber – 85 Jahre des Dienstes der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Danzig

 

Aufgrund der großen Anzahl von Personen, die die Online-Übertragungen aus dem Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki nutzen, hat sich die Gebühr für das Streaming, das den Empfang von Full-HD und Audio auf der Website www.faustyna.pl und in der App Faustyna.pl ermöglicht, um ein vielfaches erhöht. Wir möchten jedem die Möglichkeit geben, die Übertragungen zu nutzen und bitten deshalb um finanzielle Unterstützung, da davon die Fortsetzung der Übertragungen abhängt. Spenden für diese Zweck können auf folgende Konto überwiesen werden:

KONGREGATION DER SCHWESTERN DER MUTTERGOTTES DER BARMHERZIGKEIT
ul. Siostry Faustyny 3; 30-608 Kraków

Bank BGŻ BNP Paribas S. A.
ul. Kasprzaka 10/16
01-211 Warszawa
Poland

Kontonummer:

80 1600 1013 0002 0012 3671 2001 – PLN
73 1600 1013 0002 0012 3671 2030 – EUR
41 1600 1013 0002 0012 3671 2024 – USD

BIC-Code (SWIFT): PPABPLPK

IBAN: PL

Verwendungszweck: Online Übertragung

Im Jahr 2019 wurden auf der Baustelle des Sanktuariums der Barmherzigkeit Gottes in Płock am Alten Markt, an dem Ort, an dem die prophetische Mission der Hl. Schwester Faustina mit der Offenbarung des Bildes des barmherzigen Jesus begann, die mit der dritten Realisationsetappe verbundenen Arbeiten des Architekten Jacek Jaśkowiec fortgesetzt. Diese Arbeiten betrafen hauptsächlich Dächer, Außenwände und die Kirchenfassade, die aus roten Klinkerziegeln erbaut wurden. Auch der Kirchturm wurde in Klinker gebaut. Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten wird kontinuierlich die äußere Fenster- und Türschreinerei installiert. Für 2020 ist geplant, die Holzarbeiten an den Gebäuden (des Sanktuariums und der sozialen Einrichtungen für Pilger) abzuschließen, das Dach abzudecken und die Fassaden einschließlich der Bemalung zu fertig zu stellen. Geplant ist ebenso, sofern finanziell machbar, der Beginn der Arbeiten an der Bewirtschaftung des Geländes (Parkplätze, Gehwege, Stadtmobiliar). Die Schwestern der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit, die diesen Bau leiten, danken für das Gebet und die finanzielle Unterstützung, dank der die Arbeiten nnicht gestoppt wurde, sondern weiter vorangehen. Im Sanktuarium von Płock empfehlen die Schwestern im täglichen Gebet dem barmherzigen Gott alle Spender und Menschen, die das Werk auf unterschiedliche Weise unterstützen. Spenden für den Bau des Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Płock können auf folgendes Konto überwiesen werden:

Zgromadzenie Sióstr Matki Bożej Miłosierdzia
Stary Rynek 14/18
09-404 Płock

Bank PEKAO SA
I O w Płocku
ul. Kolegialna 14a

SWIFT-Code: PKOPPLPW
PLN: IBAN-Nummer: 72 1240 3174 1111 0000 2890 0836
USD: IBAN- Nummer: 56 1240 3174 1787 0010 1057 7746
EUR: IBAN- Nummer: 28 1240 3174 1978 0010 1057 7818

Renovierte Gästezimmer im „Haus Hl. Schwester Faustina” im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki stehen den Pilgern zur Verfügung. Die Möglichkeit, an dem Ort zu übernachten, an dem einst die Heilige Schwester Faustina lebte und arbeitete und wo sie viele ungewöhnliche Begegnungen mit Jesus und der Heiligen Gottesmutter erlebte, schafft eine zusätzliche Amtosphäre für Gebet und Besinnung.

Neben dem Empfang befindet sich auch eine Rekonstruktion der Zelle der Heiligen Schwester Faustina mit einzigartigen Souveniers, die der Heiligen gehörten und von ihr benutzt wurden. Die Besucher können hier über die Geschichte des Ortes lernen und sich anhand der verfügbaren Audioaufnahmen mit der Botschaft der Barmherzigkeit Gottes vertraut machen. Im Souvenierladen kann man das „Tagebuch” sowie andere Erinnerungsstücke, die mit dem Sanktuarium verbunden sind, erwerben.

Die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit bietet allen, die länger im Sanktuarium in Łagiewniki bleiben möchten, um Zeit in Gebet und Besinnung im Treffen mit dem barmherzigen Jesus und der Heiligen Schwester Faustina zu verbringen, die Möglichkeit, an diesem einzigartigen Ort zu übernachten. In dem Haus werden sowohl organisierte Gruppen als auch individuelle Pilger aufgenommen.

Zimmerreservierung: noclegi@faustyna.pl, Tel: +48 730 955 521 oder persönlich in der Rezeption

Weitere Informationen finden Sie unter www.sanktuarium.faustyna.pl. Fotos aus dem „Haus Hl. Schwester Faustina” finden Sie in der Galerie.

 

Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki wird an jedem Donnerstag um 17.00 Uhr die Heilige Messe zu Ehren der Barmherzigkeit Gottes durch die Fürsprache der hl. Faustina zelebriert. Während der Messe wird in allen Gebetsanliegen (Bitten und Danksagungen) gebetet, die auf den Altar vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und auf das Grab der hl. Faustina gelegt werden. Die Anliegen kann man auch kurz vor der Messe abgeben und diejenigen, die nicht anwesend sein können, haben die Möglichkeit die Heilige Messe auf der Internetseite www.faustyna.pl zu verfolgen.

 

Jeden Donnerstag betet die Kustodia-Gruppe gemeinsam mit den Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit im Sanktuarium in Krakau-Łagiewniki vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und am Grab der Heiligen Schwester Faustina für die Priester. Zwischen 20 und 21.30 Uhr erbitten sie während der Anbetung des Allerheiligsten und während des gemeinsamen Rosenkranzes Gnaden für die Vermittler der Barmherzigkeit Gottes, dass sie ihrer Berufung treu bleiben und die ihnen anvertrauten Menschen auf Gottes Wegen führen. Zu diesem Gebet sind alle eingeladen, auch die, die sich durch Online-Übertragungen auf www.faustyna.pl und www.sanktuarium.faustyna.pl mit dem Sanktuarium verbinden.

 

In der Andacht zur Barmherzigkeit Gottes gibt uns Jesus jeden Tag um 15.00 Uhr eine außergewöhnliche Zeit der Gnade. Es geht um den Moment seines Todes am Kreuz. Er sagte zu Schwester Faustina: „Das ist die Stunde der großen Barmherzigkeit für die Welt. (…) In dieser Stunde verweigere Ich nichts der Seele, die mich durch mein Leiden bittet….” (TB 1320). Man soll aber mit Vertrauen beten und barmherzig gegenüber den Nächsten sein. Jesus beschrieb drei Gebetsweisen für die Stunde der Barmherzigkeit: den Kreuzweg abhalten, vor dem Allerheiligsten Sakrament beten oder, wenn es nicht möglich ist, sich mit Ihm, der am Kreuz stirbt, an dem Ort, wo wir gerade um 15.00 Uhr sind, geistig zu verbinden. In diesem Gebet wenden wir uns direkt an Jesus. In unseren Bitten berufen wir uns auf die Verdienste seines schmerzhaften Leidens. Es ist eine privilegierte Zeit für die Andacht zur Barmherzigkeit Gottes. Deswegen werden die Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes jeden Tag in jedem Kloster der Kongregation praktiziert. Das Gebet aus dem Heiligtum in Krakau-Lagiewniki lässt sich auf der Internetseite: faustyna.pl sowie mit der App: Faustyna.pl verfolgen.

Die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit warnt vor dem Kauf unechter Reliquien der Heiligen Schwestern Faustina im Internet, u.a. auf Ebay. Echte Reliquien der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes stehen nur der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit zur Verfügung. Reliquien ersten und zweiten Grades gehen an die Gemeinden, Kirchen und Kapellen, in denen die Botschaft der Barmherzigkeit Gottes gepredigt wird und die Andacht zur Barmherzigkeit Gottes praktiziert wird. Reliquien dritten Grades – Leinen, auf denen die Gebeine der Heiligen Schwester Faustina ruhen – erhältlich in laminierten Bildern, Medaillons und Rosenkränzen sind für die Gläubigen zur privaten Verehrung vorgesehen.

Nach Krakau kam die Heilige Schwester Faustina das erste Mal im Januar 1926. Sie verbrachte in dieser Stadt über 5 Jahre. Dauerhaft wohnte sie im Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Łagiewniki, verweilte aber auch an anderen Orten. Auf ihren Spuren in dieser Königsstadt sollte man deshalb auch folgende Orte besuchen: die Kirche St. Joseph im Stadteil Podgórze – die ehemalige Gemeinde des Klosters in Łagiewniki; die Herz-Jesu-Basilika, wo die Heilige Faustina an der jährlichen Prozession zum Herzen Gottes teilnahm; das Stadthaus an der Szewska-Straße 22, wo sie der Verlag J. Cebulskiego befand und wo die ersten Bilder des barmherzigen Jesus und Gebete aus dem „Tagebuch“ der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes gedruckt wurden; sowie die Marienbasilika, in der sie nach dem Besuch des Verlags betete. Ein wichtiger Ort auf dieser Route is das Krankenhaus Johannes Paul II (ehemals Miejskie Zakłady Sanitarne) im Stadtteil Prądniku, wo sie mehr als acht Monate in Behandlung verbrachte. Die Krankenhauskapelle ist bist heute erhalten und in ihr ist der Ort des täglichen Gebets der Heiligen markiert. Der Weg der Heiligen Schwester führt auch zum Amt der Stadt, der Wegweiser in mehreren Sprachen für Personen, die ihren Spuren folgen, herausgegeben hat. Mehr.

In dem Kurort Rabka verbrachte die Heilige Schwester Faustina nur einige Tage Ende Juli und Anfang August 1937 im Kloster der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit an der Slowacki-Straße 12. Obowohl bis heute viele Personen, vor allem Kinder, das gute Mikroklima in Rabka genießen, diente es der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes, die an Lungentuberkulose und Magen-Darm Problemen litt, nicht. Deshalb verweilte sie hier nicht lange. Aber auch der kurze Aufenthalt hatte in ihrem Leben Bedeutung und trägt eine Botschaft an alle, die ihren Schritten folgen. Hier im Kloster der Kongregation der Muttergottes des Barmherzigkeit hatte Schwester Faustina ein wichtiges Treffen mit dem Heiligen Joseph, der ihr besondere Hilfe und Obhut bei der Mission der Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit versprach. Sie hörte auch den Gesang des Engels, der über ihr ganzes Leben sang, was sie sehr überrascht und in ihrem Leid stärkte. An den Aufenthalt von Schwester Faustina in Rabka erinnert eine Gedenktafel am Eingang zum Kloster. Der Raum, in dem sie sich aufhielt, ist ebenfalls erhalten. Mehr.

Dort, wo Heilige sterben, legt Gott ihr ganzes geistliches Erbe ab. So ist es auch im Fall der Heiligen Schwester Faustina. Deshalb ist das Anwesen der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki, wo sie am 5. Oktober 1938 starb, die Welthauptstadt des Kultes der Barmherzigkeit Gottes und das Zentrum ihrer Verehrung. Pilger aus der ganzen Welt kommen an diesen Ort. Betrachtet man die Anzahl der Länder, ist das Sanktuarium in Łagiewniki eines der weltweit führenden, da es jedes Jahr von Pilgern aus rund 100 Ländern aller Kontinente besucht wird. Es ist der Ort von mehr als 280 Erscheinungen und mystischen Erfahrungen, die die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes hier hatte, und vor allem der Ort, an dem sie die liebevolle Gegenwart Gottes erlebte – ein Ort vieler Wunder, wie Dankgaben und schriftliche Zeugnisse, die an das Kloster gesendet werden, zeigen. Mehr zu diesem Thema unter: faustyna.pl

Ein wichtiger Ort auf dem Weg der Offenbarung der Botschaft der Barmherzigkeit ist Vilnius, das damals innerhalb der Grenzen Polens lag. Im Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Antokol an der Senatorska-Straße 25 (heute Grybo 29) verweilte die Heilige Faustina zwei Mal: 4 Monate im Jahr 1929 und in den Jahren 1933-1936, insgesamt also mehr als 3 Jahre. In dieser Stadt lernte sie Priester Michał Sopoćko kennen, der in Vilnius ihr geistiger Leiter und Helfer bei der Erfüllung der Mission, die ihr durch Jesus aufgetragen wurde, war. Dank seiner Bemühungen, wurde in der Rusa-Straße 6 das erste Bild der barmherzigen Jesus gemalt, das im April 1935 zum ersten Mal zur öffentlichen Verehrung im Tor der Morgenröte ausgestellt wurde. Einige Monate später diktierte Jesus der Heiligen Faustina den heute weltweit bekannten Barmherzigkeitsrosenkranz. Auf wundersame Weise – so kann man sagen – ist das Gebäude erhalten geblieben, in dem dieses historische Ereignis stattfand. Die verbleibenden Klostergebäude, die in einem besseren Zustand waren, wurden vollständig abgerissen. In der überlebenden „Datsche“, in der die Heiligen Faustina begann das berühmte „Tagebuch“ zu schreiben und den Auftrag erhielt, eine „neue Kongregation“ zu gründen – die Apostolische Bewegung der Barmherzigkeit Gottes – befindet sich nun ein kleines Museum der Diözese Vilnius. Auf den Spuren der Heiligen Faustina in Vilnius befindet sich auch die Kirche St. Michael, wo die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes manchmal bei Priester Sopoćko, der damals Rektor dieser Kirche war und wo einige Zeit lang das erste Bild des barmherzigen Jesus plaziert war, beichtete. In Vilnius wurde das Bild auch seit 1985 in der Kirche Heilig Geist und seit 2005 in der gleichen Straße in der Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit, die das Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes ist, verehrt. Schwester Faustina war mit Sicherheit auch bei wichtigen Festtagen in der wunderschönen barocken Pfarrkirche St. Peter und Paul und auf dem nahegelegenen Friedhof, wo sich die Gräber der Schwestern befinden, die im Kloster der Kongregation in Vilnius gestorben sind. Mehr.

Ein sehr wichtiger Ort auf dem Weg des Lebens der Heiligen Faustina ist Płock, denn an diesem Ort im Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit am alten Markt begann ihrer prophetische Mission. Hier kam es zu der ersten Offenbarung des Bildes des barmherzigen Jesus und sie erhielt Seinen Auftrag, in der Kirche das Fest der Barmherzigkeit Gottes einzusetzen. Dieser Ort ist seit dem Jahre 2000 das Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes, wo aktuell eine neue Kirche mit Einrichtungen für die Apostel der Barmherzigkeit Gottes und die zahlreichen Pilger errichtet wird. In Płock lohnt es sich, den alten Markt, die Kathedrale und die Kirche des Heiligen Bartholomeus zu besuchen, denn auch dort war die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes, die während ihres Aufenthalts im Kloster in Płock in den Jahren 1930-1932 gemeinsam mit den Schwestern an verschiedenen kirchlichen Feierlichkeiten teilnahm. Aus dem Fenster ihrer Zelle sah sie die berühmte „Małachowianka”, die älteste polnische Oberschule, die 1180 gegründet wurde und an das Kloster angrenzt. Auf den Spuren der Heiligen Faustina kann man von Płock aus 10 km zum Kloster der Kongregation in Biała fahren, wo sie mehrere Male verweilte. Mehr.

Auf den Spuren des Lebens der Heiligen Schwester Faustina ist auch Kiekrz in der Nähe von Posen, ein idyllischer Ort am kleinen Kiekrz-See. Obwohl die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes hier im Jahre 1929 nur kurz verweilte, wurden das Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit und der nahegelegene See im „Tagebuch“ verewigt. Als sie am Ufer des Sees stand und die Gegenwart Gottes im Werk der Schöpfung kontemplierte, sah sie Jesus, der sagte: Das alles habe Ich für dich geschaffen, Meine Braut, und wisse, dass alle Schönheiten nichts sind im Vergleich mit dem, was Ich dir in Ewigkeit vorbereitet habe (TB 158). Dank des Aufenthalts der Heiligen Schwester Faustina an diesem Ort und des sich verbreitenden Kultes, wurde die Kapelle der Kongregation in Kiekrz 2015 zum Sanktuarium der Heiligen Schwester Faustina erhoben. Die Pilger, die an diesen Ort kommen, können den Weg der Heiligen Schwester Faustina zum See gehen und unter freiem Himmel den Kreuzweg gehen. Am Ort der Offenbarung befindet sich ein Feldaltar, an dem zu großen Festtagen die Eucharistie gefeiert wird. Am Kloster kann man ebenso ein kleines Museum besuchen, das Exponate aus dem Klosterleben in der Zeit der Heiligen Faustina zeigt. Mehr.

Auf den Spuren der Heiligen Schwester Faustina können wir von Warschau aus nach Walendów und Derdy, die ca.20 km von der Hauptstadt entfernt sind, fahren. Nach Walendów kam die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes zum ersten Mal im November 1932 zu Exerzitien, bei denen sie von Pater E. Eltera SJ versichert wurde, dass das, was sie erlebt, von Gott stammt. Bei dieser Gelegenheit besuchte sie auch das Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit im Wald im 1 km entfernten Derdy. Für einen kurzen dauerhaften Aufenthalt kam sie Ende März 1936 nach Walendów und nach einigen Wochen hielt sie sich noch im Kloste in Derdy auf. In einem Brief and Priester Sopoćko schrieb sie, dass das Haus in Derdy wahrhaft wie aus einem Märchen sei. Umgeben von Wald, gibt es in der Nähe keine Gebäude, nur Stille und Frieden. Alles hilft, den Geist zu konzentrieren, nur die Vögel unterbrechen diese Stille und preisen mit ihrem Zwitschern ihren Schöpfer. In allem, was mich umgibt, sehe ich Gott. Vor dieser Kulisse betreiben die Schwestern heute ein Exerzitienhaus und einen Kindergarten. Mehr.