Archiv mit Nachrichten

Am 17. Januar 2020 (dritter Freitag des Monats) findet in Łódź an der Krośnieńska-Straße 9 ein weiteres Treffen zur Spiritualität der Barmherzigkeit Gottes und der Schule der Heiligen Schwester Faustina statt. Im Programm: Eucharistie um 17 Uhr und danach zwei Konferenzen: Priester Dr. Paweł Gabara und Schwester aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit. Die Treffen im Rahmen der Aktivitäten des Vereins der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum” finden unter der Adresse statt, unter der die Heilige Schwester Faustina wohnte als sie zum Dienst nach Łódź kam.

 

Auf Initiative von Jugendlichen, beginnt am 13. Januar 2020 um 18.45 Uhr im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki eine neue Reihe von Treffen für alle, die vor dem gnadenreichen Bild der barmherzigen Jesus und am Grab der Heiligen Schwester Faustina für die Wiederbelebung des Glaubens in die eucharistische Gegenwart Jesu und für die Priester beten möchten. Im Programm: eine kurze Reflektion über den Katechismus der katholischen Kirche und Eucharistie unter Leitung von Priester Dr. Janusz Kościelniak, sowie Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament mit individuellem Segen. Die Treffen, an denen auch die Schwestern aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit teilnehmen werden, werden alle zwei Wochen am Montag stattfinden. Diejenigen, die nicht physisch ins Sanktuarium kommen können, laden wir zur Teilnahme online auf faustyna.pl ein.

Im Jahr 2019 übergab die Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, die die Reliquien der hl. Faustina betreut, 170 Reliquien (162 ex ossibus – Knochenreliquien und 8 aus ihrem Ordensgewand) an 36 Länder. In Europa ist die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes im Zeichen ihrer Reliquien in 14 Ländern gegenwärtig, in Nord- und Südamerika – in 9 Ländern In Afrika wurden die Reliquien von 5 Ländern empfangen, in Asien wurden die Reliquien an 9 Kirchen in 6 Ländern übergeben.

Die hl. Faustina ist nun im Zeichen ihrer Reliquien in 127 Ländern auf allen Kontinenten, in 5569 Kirchen, Heiligtümern oder Kapellen gegenwärtig, in denen die Barmherzigkeit Gottes besonders verehrt wird.

 

Im Zeitraum 10.-11. Januar 2020 werden die Schwestern Ludmiła und Jana Maria aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Hrušov die Botschaft der Barmherzigkeit, die im “Tagebuch” der Heiligen Schwester Faustina niedergeschrieben ist, mit Gläubigen der Gemeinde St. Maria in Kysucké Nové Mesto in der Slowakei teilen. Sie werden ein separates Treffen mit Jugendlichen haben, die sich auf das Sakrament der Firmung vorbereiten. Das Programm dieser Treffen beinhaltet ebenso: gemeinsames Gebet, Eucharistie, den Rosenkranz mit der Heiligen Faustina und den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes.

Am 11. Januar 2020 (Samstag) findet im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki das monatliche Treffen der Gemeinschaft Sychar statt. Um 17.00 Uhr wird in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina die Heilige Messe für die Ehepaare, die von Krisen oder Scheidung bedroht sind, zelebriert. Anschließend folgt ein Beisammensein. In diesem Anliegen – für die Ehepaare in Krisen – wird jeden Tag um 20.30 Uhr von den Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit der Rosenkranz gebetet.

Auf der Internetseite www.faustyna.pl wurden im Jahr 2019 ca. 12 Millionen Besuche registriert und es gab mehr als 1500 000 Erstnutzer, darunter: 1030 000 auf der polnischen Internetseite, 172 000 auf der englischen Internetseite, 127 000 auf der spanischen Internetseite, 42 000 auf der italienischen Internetseite, 57 000 der französischen Internetseite, 34 000 auf der deutschen Internetseite, 9 000 auf der russischen Internetseite und Internetbesucher aus weiteren Sprachbereichen. Dank dem apostolischen Dienst der Informatiker, Berater, vielen Übersetzer, den Spendern können die Nachrichten auf allen fremdsprachigen Internetseiten aktualisiert werden. Die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit bedankt sich bei allen Mitarbeitern, die dieses Werk unterstützt haben und auch bei allen Internetnutzern, ohne die es unmöglich wäre sich gegenseitig Gutes zu tun, und der Welt die Sendung der Barmherzigkeit, und des ganzen geistigen Erbes der hl. Schwester Faustina zu vermitteln. Wir wünschen allen ein an Gnade und Barmherzigkeit reiches neues Jahr 2020.

Die Schwestern aus dem Kloster der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau haben im Sanktuarium in Krakau-Łagiewniki das berühmt Weihnachtslied aus dem 18. Jahrhundert, das im Rhythmus eines Kujawiak geschrieben ist, in einem neuen Arrangement des Krakauer Musikers und Komponisten Piotr Pałka gesungen. Die Uraufführung fand während der Christmette des Klosters statt. Das Weihnachtslied wurde schnell zu einem „Hit” in dem Kloster in Łagiewniki.

 

Die Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit bedankt sich bei allen Mitarbeitern, Wohltätern und Spendern, die unsere Internetseite www.faustyna.pl unterstützen. Derzeit wird diese in sieben Sprachen gestaltet. Hier kann man sich allen Werken der Barmherzigkeit (besonders dem Gebet „Barmherzigkeitsrosenkranz für die Sterbenden”) anschließen sowie auch die On-line-Übertragung aus der Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki empfangen. Wir alle nehmen auf diese Weise teil an der Mission Jesu, der heute die barmherzige Liebe des himmlischen Vaters offenbart und alle Menschen mit seiner Barmherzigkeit beschenkt. Durch Sie, durch Ihr apostolisches Dienen – liebe Informatiker, Übersetzer, Wohltäter und Spender – erreicht die Barmherzigkeit Gottes die heutige Welt. Möge Weihnachten die Zeit der besonderen Freude und des Friedens sein, denn der Herr kam auf die Erde herab, ist mit uns und verweilt in uns, wenn wir im Stande der Gnade sind. Möge das Neue Jahr 2020 – das Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit – reich an Gnade Gottes und an Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten sein.

Die barmherzige Liebe Gottes, die sich in der Geburt Jesu offenbart, wird in liturgischen Liedern – Weihnachtslieder genannt – und in Pastoralliedern, die eher säkularen Charakter haben, besungen. Ein besonders reiches Repertoire, Hunderte von Weihnachts- und Pastoralliedern sind in der polnischen religiösen und nationalen Kultur eingeschrieben. Sie werden in jedem Haus, nicht nur am Weihnachtstisch und zur Weihnachtszeit gesungen, aber auch in der Kirchen während der Liturgie und bei verschiedenen Weihnachtstreffen. Zu vielen von ihnen wurden die Texte und Musik von bekannten Dichtern und Komponisten kreiert und jeden Jahr entstehen neue. Sie schaffen auch eine einzigartige Atmosphäre der Weihnachtszeit, helfen beim Beten und bei der Kontemplation und beim Erleben des Geheimnisses der Barmherzigkeit Gottes, das sich in der Menschwerdung und Geburt des Sohnes Gottes offenbart.

 

Am 8. Januar 2020 unterstützt – wie es an jedem achten Tag des Monats üblich ist – die Gemeinschaft der Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Danzig mit ihrem Gebet die Ehepaare mit einem Kinderwunsch. Auf der Gebets-Liste befinden sich mehr als 940 Ehepaare aus Polen, Italien, Frankreich und den USA. 305 davon erwarten bereits ein Kind oder freuen sich gerade über diejenigen, die schon zur Welt kamen. Alle Personen, die möchten, dass die Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Danzig, sie mit ihrem Gebet unterstützen oder für andere Paare beten, können die entsprechenden Namen unter folgender Adresse melden: kontakt@modlitwaopotomstwo.pl oder die Fanpage www.modlitwaopotomstwo.pl  dazu nutzen.

Die Gemeinschaft die „Frau ist göttlich”, P. Andrzej Wiecki – der geistige Begleiter, sowie die Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Danzig laden Ehepaare mit einem Kinderwunsch zur Anbetung mit dem Gebet um die Heilung ein, welches am 8. Januar um 19.30 Uhr im Heiligtum der Mutter Gottes in Matemblewo stattfindet. Die zeitgleiche On-line-Übertragung können Sie hier verfolgen: www.modlitwaopotomstwo.pl

Nach Weihnachten beginnt in vielen Pfarreien die Zeit des Seelsorge-Neujahrsbesuches. Dieser bezieht sich auch auf die Klöster. Unabhängig von dem Neujahrsbesuch des eigentlichen Pfarrers, der auf verschiedene Tage fällt, findet nach der Tradition der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit am Fest der Epiphanie (am Dreikönigsfest) der Neujahrsbesuch im Kloster statt. Die Priester, die im Heiligtum als Kapläne tätig sind, besuchen mit einigen Sternsingern alle Räume im Kloster: den Raum der Gemeinschaft und andere Räume der gemeinsamen Nutzung, sowie die Klosterzellen, Arbeitsräume, Gästezimmer, etc. um sie erneut mit Weihwasser zu weihen, mit dem Weihrauch zu segnen und durch das Gebet für alle Bewohner und Gäste den Segen Gottes für das nächste Lebensjahr und den apostolischen Dienst zu erbitten.

Diese Worte schrieb die hl. Fustina über das Geheimnis der Menschwerdung und der Geburt des Sohnes Gottes. Auf eine poetische Weise beschrieb es auch Franciszek Karpinski in einem polnischen Weihnachtslied:

Macht wird schwach, Gott wird geboren
Herr der Welt liegt ohn’ zu glänzen
Licht des Feuers wird festgefroren
Der Unendliche hat Grenzen
Ehre ist verachtet worden
Sterblich wird, der ewig thronet
Und das Wort ist Leib geworden
und hat unter uns gewohnet.

Der unendliche und ewige Gott nahm einen menschlichen Körper an und wurde zum Menschen. Keine andere Religion in der Welt hat einen solchen Gott, der der Schöpfer und Herr wäre, von allem, was existiert; der unendlich, eins, heilig, transzendent, allmächtig und allwissend ist, weder von der Menschen- noch Engelsvernunft begriffen werden kann, und doch gleichzeitig in seinem menschgewordenen Sohn dem Menschen so nahe wäre. Die Kontemplation der Barmherzigkeit Gottes in diesem Geheimnis begeistert und bringt große Freude, denn Gott wohnt unter uns, das Wort Gottes — menschgewordene Barmherzigkeit (TB 1745).

Ich bin aus Liebe zu dir vom Himmel herabgekommen, für dich habe Ich gelebt, für dich bin Ich gestorben und für dich habe Ich den Himmel erschaffen – sagte Jesus zu Schwester Faustina. Diese Worte richtet Er an jeden Menschen. Zu Weihnachten und zum Neuen Jahr 2020 wünschen wir unseren Mitarbeitern, Wohltätern, Spendern und allen Personen, die in den verschiedenen apostolischen Bereichen unserer Kongregation tätig sind, besonders in dem Werk „Barmherzigkeitsrosenkranz für die Sterbenden” und „Fortwährendes Beten des Barmherzigkeitsrosenkranzes”, den Internetnutzern, die unsere Internetseite besuchen sowie den Personen, die sich auf Facebook der Gruppe: ‚Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes‘ angeschlossen haben, das tiefe Entdecken der Gegenwart von Emmanuel – Gott mit uns –     der Zeichen seiner barmherzigen Liebe in allen Lebenssituationen und das gemeinsame Erleben des Alltags. Wir wünschen Ihnen auch die irdischen Güter, damit sie in Ihren Herzen Freude wecken und zur größeren Liebe Gottes und der Nächsten führen. Möge das Neue Jahr 2020 reich an Gnade Gottes und an Barmherzigkeit gegenüber den Bedürftigen sein. Alle, die diese Weihnachtsgrüße lesen, schließen wir in unser Gebet mit ein. Möge in uns und durch uns die Barmherzigkeit Gottes gepriesen werden!

Weihnachtem ist mit dem Brauch verbunden, einen Weihnachtsbaum aufzustellen, der das Innere von Kirchen und Häusern und öffentliche Plätze schmückt. Bäume und insbesondere Nadelbäume sind in vielen Kulturen ein Symbol für Leben, Wiedergeburt und Fruchtbarkeit. Die geschmückte Tanne oder Fichte ist in Europa zum bekanntesten Symbol für Weihnachten geworden. Der lebende Baum selbst ist im Christentum zum Symbol Christi als Quelle des Lebens geworden. Aber auch einige Christbaumschmuckstücke haben ihre Symbolik, auch wenn sie heute nicht immer erkannt werden: der Stern auf der Baumspitze zum Beispiel, sollte den Heimweg von weit weg nach Hause weisen, das Licht – zeigt auf Christus, der das Licht der Welt ist, die Engel sind diejenigen, die sich um das Haus kümmern sollen, die Papierketten erinnerten an das Gefängnis der Sünde, aus dem uns Jesus befreit… In der heutigen Kultur scheinen jedoch die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum wichtiger zu sein – doch auch sie sind eine Vorschau auf die Geschenke des Himmels. Es lohnt sich jedoch, den Weihnachtsbaum in der Symbolik zu betrachten, die die christliche Kultur trägt, um das Geheimnis der frohen Weihnachten besser und fruchtbarer zu erleben.

 

Nach der Tradition der Kongregation beginnt am 31. Dezember um 21.00 Uhr in der Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes, die von den Schwestern gestaltet wird. Um Mittenacht (um 24.00 Uhr) wird die erste Heilige Messe des neuen Jahres zelebriert. Die Vesper (um 19.00 Uhr), Anbetung und die Neujahrsmesse können durch die On-line-Übertragung auf der Internetseite: www.faustyna.pl verfolgt werden.

Am Sonntag in der Weihnachtsoktav, dieses Jahr der 29. Dezember, wird in der katholischen Kirche das Fest der Heiligen Familie – also Jesus, Maria und Joseph – begangen. Dieses Fest ist gleichzeitig das Fest jeder Familie, die ähnlich der Familie aus Nazareth ein Werk des himmlischen Vaters ist, uns zu Ihm führen soll und sich im Alltag mit vielen Schwierigkeiten messen muss. In einer Zeit massiver Angriffe auf die Familie und von Krisen in der Ehe und in Familien zeigt die Heilige Familie ein glückliches Modell des Gemeinschaftslebens, in dem Gott an erster Stelle steht und das Prinzip der Liebe und des Vertrauens in den Beziehungen angewendet wird.

An diesem Tag danken wir der Barmherzigkeit Gottes ganz besonders für das Geschenk unserer Familien und bitten um die nötigen Gnaden für diejenigen, die Schwierigkeiten und Krisen erleben, sowie um die Gnade der Versöhnung und gegenseitiger Vergebung und die Rückkehr zur Liebe und Nachahmung der Heiligen Familie aus Nazareth für zerstrittene und zerbochene Familien. In dieser Intention wird jeden Tag um 20.30 Uhr im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewnik vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Schwester Faustina der Rosenkranz gebetet und am zweiten Samstag jedes Monats um 17 Uhr die Eucharistie gefeiert. An diesem Gebet kann man auch online auf www.faustyna.pl teilnehmen.

 

So heißt in der Slowakei der Brauch, Weihnachtslieder bei den Nachbarn zu singen. In Nižny Hrušov werden am 26. Dezember 2019 um 13.00 Uhr fünf Gruppen von Sternsingern die Gläubigen in der Pfarrei besuchen, um – wie die Hirten von Bethlehem – die Botschaft zu verkünden, dass Christus geboren wurde. Das Programm für die Sternsinger bereiteten die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Hrusov vor.

 

Am Weihnachtsfest (25. Dezember 2019) gestalten die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in der Pfarrei des Heiligen Leibes und Blutes Christi in Nižny Hrušov in der Slowakei eine Andacht. Um 14.00 Uhr werden sie zusammen mit den (kleinen) Kindern aus der Pfarrei vor dem neugeborenen Jesus-Kind beten, Weihnachtslieder singen und die Heilige Schrift betrachten.

Das lateinische Wort: vigilia bedeutet Wachen. Dieses Wachen wird vom Gebet, Fasten und anderen   geistlichen Übungen begleitet, die aus der Liebe zu Jesus hervorkommen, und als direkte Vorbereitung auf das Fest seiner Geburt als Mensch gelten. Nach der christlichen Tradition beginnt das Festessen in Familienhäusern, Klöstern und in verschiedenen Gemeinschaften am Heiligabend erst mit dem „ersten Stern am Himmel” (der symbolisch an den Stern von Bethlehem erinnert, der ein Zeichen der Geburt Jesu war). In polnischen Familien wird miteinander die Oblate geteilt und die Weihnachtsgrüße ausgetauscht. Dies ist eine gute Gelegenheit zur Verzeihung und Versöhnung, die die Atmosphäre der Liebe schaffen, in der Gott selbst gegenwärtig ist. Die hl. Faustina beschrieb im „Tagebuch” einige Heiligabende. An ihrem letzten im Jahr 1937 in Krakau, schrieb sie: Vor dem Abendmahl ging ich kurz in die Kapelle, um im Geiste die Oblate mit denen zu teilen, die ich liebe und die meinem Herzen teuer sind, wenn auch in Entfernung. Zuerst versank ich in tiefes Gebet und bat Gott um Gnaden für sie, dann noch für jeden besonders. Jesus ließ mich wissen, wie sehr Ihm das gefällt und meine Seele erfüllte eine noch größere Freude, dass Gott die von uns geliebten Menschen besonders liebt. Als ich während der Lesung den Speisesaal betrat, wurde mein ganzes Wesen in Gott versenkt. Innerlich sah ich den Blick Gottes mit großem Wohlwollen auf uns ruhen. Ich blieb allein mit dem Himmlischen Vater. Da erkannte ich die Drei Göttlichen Personen tiefer. Wir werden Sie die ganze Ewigkeit betrachten und nach Millionen Jahren werden wir feststellen, dass wir unsere Betrachtung erst begonnen haben. O wie groß ist die Barmherzigkeit Gottes, dass Er den Menschen zu einer so hohen Teilhabe an Seinem Göttlichen Glück zulässt! Gleichzeitig durchdringt großer Schmerz mein Herz, weil viele Seelen dieses Glück verschmäht haben (TB 1438-1439). Möge Gott in jedem Haus Platz finden, an jedem Tisch am Heiligabend und in jedem menschlichen Herzen! Denn nur in Ihm, in seiner Barmherzigkeit wird die Welt Frieden und der Mensch Glückseligkeit finden!

In den Kirchen und Klosterkapellen unserer Kongregation beginnt um Mitternacht vom 24. auf den 25. Dezember die feierliche Eucharistie – die Christmette. Es ist die erste Heilige Messe an Weihnachten, die an die Erwartung und das Gebet der Hirten von Bethlehem erinnert, die eilten, um den als Mensch geborenen Sohn Gottes willkommen zu heißen. Die mystischen Erfahrungen der hl. Faustina, die in ihr „Tagebuch” niedergeschrieben wurden, erläutern uns dieses äußerst freudige Geheimnis Jesu – Er kam auf die Erde herab und verweilt in reinen Herzen. Als die heilige Messe begann, – schrieb Schwester Faustina – erfasste mich innere Sammlung, meine Seele wurde von Freude überflutet. Während der Opferung erblickte ich Jesus auf dem Altar in unvergleichbarer Schönheit. Das Kindlein schaute die ganze Zeit auf uns alle und streckte seine Händchen aus (TB 347). Nach der heiligen Kommunion – schrieb sie an einem anderen Ort – hörte ich die Worte: „Ich bin immer in deinem Herzen, nicht nur dann, wenn du mich in der heiligen Kommunion empfängst, sondern immer”. In großer Freude verlebte ich die Festtage (TB 575). Diese Freude, die das Verweilen Gottes in unseren Seelen verursacht, wünschen wir allen während der Christmette, der Weihnachtstage und an jedem Tag des neuen Jahres!

Am 16. Dezember beginnt in allen Klöstern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, auch in der Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die Novene zum göttlichen Jesuskind. Traditionell gesungene O-Antiphonen und die Litanei zum göttlichen Kinde Jesu sind eine direkte geistige Vorbereitung auf Weihnachten.

Unter allen Vorbereitungen auf Weihnachten soll die Sorge um das Geistige, um die Bereitung der Seele auf die neue Sohn-Gottes-Geburt am wichtigsten sein. Deshalb unternehmen wir in dieser Zeit vieles, um unser geistiges Leben zu ordnen: wir halten Exerzitien, Einkehrtage oder vereinigen uns mit Gott im Sakrament der Buße und Versöhnung. In vielen Heiligtümern der Barmherzigkeit Gottes u.a. in Krakau-Lagiewniki, in Plock und in anderen Kirchen sind lange Wartschlangen von vielen Personen, die auf die Beichte warten, zu sehen,. Ohne diese Vorbereitung wäre Weihnachten wie ein Fest ohne die tiefste Freude der Seele über die Gegenwart Gottes. Dann würden die Weihnachtstage nur zu freien Tagen, zur Gelegenheit für Geschenke, über die man sich nur kurzzeitig freuen kann. Glaubst du, dass Gott in der Krippe in Bethlehem geboren wurde, aber weh dich, wenn Er in dir nicht geboren wirdschrieb Adam Mickiewicz (bedeutender polnischer Poet).

Der nächste Gebetsabend „Der 22.” in Lagiewniki findet kurz vor Weihnachten am 22. Dezember 2018 statt. Aus diesem Anlass wird sich das Programm ändern. Da dies ein Sonntag ist, beginnt das Treffen um 19 Uhr in der Kapelle mit dem wundersamen Bild der barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Schwester Faustina mit der Eucharistie, anschließend ist auch eine Zeit für die GEMEINSCHAFT und ein Weihnachtstreffen mit dem symbolischen Teilen der Oblate vorgesehen. Diejenigen, die nicht nach Lagiewniki kommen können, haben die Möglichkeit das Gebet auf der Internetseite: www.faustyna.pl zu verfolgen.

Vom 13. bis 15. Dezember 2019 wird im Jugendbildungszentrum der Heiligen Schwester Faustina in Krakau-Łagiewniki das 30-jährige Jubiläum der Rückkehr der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit zur Leitung der apostolischen Arbeit mit Mädchen im Geiste des Charismas begangen. An dem Jubiläumstreffen werden Schwester aus vielen Klöstern der Kongregation, die in diesem Haus der Barmherzigkeit gedient haben, das Lehrpersonal, Priester, Angestellte sowie Schüler, die in all den Jahren in dem Haus verweilt haben und dort die Grundschule, das polnische Gymnasium und die Oberstufe sowie die Friseur- und Gastronomieberufsschule besucht haben, teilnehmen. An den Feierlichkeiten werden ebenso Vertreter der Stadt Krakau, des Bildungswesens, der Justiz, Delegationen befreundeter sozialer Einrichtungen, sowie Wohltäter und Freunde der Kongregation anwesend sein. Im Programm finden sich u.a.: die Eucharistie unter Vorsitz des Bischofs Janusz Mastalski, Reden des Bischofs Jan Zająca sowie Mutter Petra Kowalczyk, Generaloberin der Kongregation, eine Präsentation der wichtigsten Ereignise der vergangenen Jahre, Erinnerungen, ein Konzert der Künster „Keller der Heiligen Norberta” und der Schüler, sowie ein Weihnachtstreffen. Foto: Marek Karnecki.

 

Der „Abend mit dem barmherzigen Jesus” im nationalen Sanktuarium des Heiligen Johannes Paul II. findet diesmal am 21. Dezmber statt. Er wird von der Schwestern aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Washington geleitet. Der besondere Gast des Treffens wird Roy Schoeman sein, ein langjähriger Freund der Kongregation, ehemaliger Professor für Wirtschaft an der renommierten Harvard University, der durch ein sehr persönliches Treffen mit der Muttergottes vom Judaismus zum Katholizismus konvertierte, die Barmherzigkeit Gottes liebt und Autor zweier anerkannter Bücher ist. Er wird mit uns sein Zeugnis im Kontext der universellen Heilsgeschichte und insbesondere im Hinblick auf die Geburt Jesu teilen. Das Treffen beginnt um 19 Uhr vor dem Bild des barmherzigen Jesus mit dem Gebet des Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes. Nach der Konferenz folgt die Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament und zum Abschluss treffen sich die Jugendlichen beim Teem, um über die in der Konferenz angesprochenen Themen zu sprechen und ihre Erfahrungen mit Gott mit anderen zu teilen. Die „Abende mit dem barmherzigen Jesus“ werden für Jugendliche organisiert, die in die Fußstapfen der Heiligen Schwester Faustina und des Heiligen Johannes Paul II treten und eine neue Lebensqualität in Freundschaft mit dem barmherzigen Jesus entdecken möchten.

Am 21. Dezember 2019 findet im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau- Łagiewniki das Treffen für Mitglieder und Freiwillige des „Faustinum” in Form eines Weihnachtstreffens mit dem tradionellen Teilen der polnischen Weihnachtswaffel statt. Im Programm: gemeinsames Rosenkranzgebet, eine Konferenz, die Eucharistie und das Weihnachtstreffen. Weitere Informationen finden Sie unter www.faustinum.pl

 

Am 15. Dezember 2019 findet in Turin in der Kirche der Heiligen Christina die feierliche Einführung der Reliquien der Heiligen Schwester Faustina statt. An der Zeremonie werden die Schwestern Emanuela Gemeza und Wincenta Mąka aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Rom teilnehmen und mit den Gläubigen den Reichtunm des geistigen Erbes der Apostel der Barmherzigkeit Gottes teilen. Im Programm der Feierlichkeiten ist ebenso die Verehrung der Reliquien sowie eine Konferenz von Porzia Quagliarella (Theologin und Psychologin) zum Thema des Aufrufs zur Heiligkeit.

 

Am 14. Dezember 2019 (Samstag) findet im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki das monatliche Treffen der Gemeinschaft Sychar statt. Um 17.00 Uhr wird in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina die Heilige Messe für die Ehepaare, die von Krisen oder Scheidung bedroht sind, zelebriert. Anschließend folgt ein Beisammensein. In diesem Anliegen – für die Ehepaare in Krisen – wird jeden Tag um 20.30 Uhr von den Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit der Rosenkranz gebetet.

Am 12. Dezmber 2019, am Gedenktag der Heiligen Jungfrau von Guadalupe, der Schutzpatronin beider Amerikas, findet im Kloster der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Washington die Zeremonie der Aufnahme zweier Kandidatinnen aus den USA in das Postulat statt. Nach den Klosterzeremonien wird in der Klosterkapelle die Eucharistie für die Postulantinnen durch Priester Jim McCormack, Novizienmeister und Vorgesetzter der Marianen-Gemeinschaft in Washington, gehalten.

Das Postulat ist der Beginn des Ordenslebens. Es hat vor allem die schrittweise Einführung der Postulantinnen in das Ordensleben zum Ziel, aber auch die Vervollständigung und Erweiterung der religiösen Bildung, die Einfindung in ein Zusammenlebens in einer klösterlichen Gemeinschaft. Außerdem soll es dazu beitragen, sich mit dem Leben und Apostolat der Kongregation vertraut zu machen. Dazu dienen nicht nur Vorlesungen und die dem Studium gewidmete Zeit, sondern auch das Gebet und die Arbeit in der Gemeinschaft der Schwestern.