Archiv mit Nachrichten

Bedeutung alltäglicher Entscheidungen. Vielleicht sind wir uns nicht bewusst, wie viel von unseren alltäglichen Entscheidungen abhängt, davon, dass wir jeden Tag das Kreuz auf uns nehmen und Jesus nachfolgen. Eigentlich treffen wir alle Entscheidungen hier, im irdischen Leben: nicht nur darüber, was für unser privates, familiäres, berufliches, gesellschaftliches oder nationales Leben von Bedeutung ist … aber vor allem, was für das ewige Leben wichtig ist. Wir leben auf der Erde nur dafür, um das Lieben zu lernen, denn die ganze Ewigkeit wird aus Lieben bestehen. Zu der Kunst des Liebens wiederum gehört das Kreuz des Ertragens von Leid, Vergebung, Opfer… Jesus lehrte Schwester Faustina auf folgende Weise über die Bedeutung des Tragens des Kreuzes für das ewige Leben:

Erblickte ich den Herrn am Kreuz. Als Jesus eine Weile so dahing, sah ich ganze Scharen gekreuzigter Seelen, genauso wie Jesus. Ich sah eine zweite und dritte Schar von Seelen. Die zweite Schar war nicht ans Kreuz genagelt, aber die Seelen hielten das Kreuz fest in der Hand. Die dritte Schar war weder gekreuzigt, noch hielten die Seelen das Kreuz in der Hand, sondern sie zogen es hinter sich her und waren unzufrieden. Jesus sagte zu mir: «Siehst du die Seelen, die im Leiden und in der Verachtung Mir ähnlich sind, sie werden auch in der Verherrlichung Mir ähnlich sein; die wiederum, die Mir weniger ähneln in Leid und Verachtung, werden auch in der Verherrlichung weniger Ähnlichkeit mit Mir haben» (TB, 446).

 

An jedem Freitag wird im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die Kreuzwegandacht gehalten: In der Basilika um 16.00 Uhr und in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina um 19.00 Uhr. Eine Ausnahme stellt der Herz-Jesu-Freitag dar, an dem die Kreuzwegandacht um 18.15 Uhr beginnt, die auf der Internetseite www.faustyna.pl on-line übertragen wird. Diese Andacht, in der wir die Leiden Christi betrachten, hilft uns dabei, die barmherzige Liebe Gottes zum Menschen zu entdecken und zu vertiefen. Die Haltung des Vertrauens auf Gott gilt es in jeder Situation – auch in den schwierigen und schmerzhaften – zu entwickeln und die Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten zu praktizieren. Jesus trug doch unsere Sünden und für jeden von uns hat er sein Leben hingegeben. Er ist auferstanden, damit wir das Leben in uns haben und uns dessen erfreuen jetzt und in Ewigkeit.

In der Fastenzeit fassen wir meistens einige Vorsätze, die vor allem den Werken folgen: Almosen, Gebet und Fasten. Diese sollen im Verborgenen aus Liebe zu Gott und den Menschen getan werden und nicht auf Popularität oder Anerkennung bedacht sein. Die hl. Faustina hat sie auch praktiziert. Während ihres Klosterlebens fasste sie einen besonderen Vorsatz, den sie nicht nur in der Fastenzeit praktizierte, sondern ständig. Sie vereinigte sich mit dem barmherzigen Jesus, der in ihrem Herzen verweilte, durch ein Stoßgebet. Als sie dieses Gebet ändern wollte, erlaubte Jesus ihr das nicht, denn diese geistige Praxis führte zur Entwicklung einer tiefen Beziehung zu Jesus, und zum Erleben des Alltags zusammen mit Ihm.

Sorge um die Bekehrung der Sünder. Dies ist der größte Akt der Barmherzigkeit, weil er das ewige Glück eines Mitmenschen betrifft. Nach dem Beispiel Jesu, gab Schwester Faustina dafür ihr eigenes Leben zum Opfer. In mystischen Erlebnissen lernte sie den Himmel, das Fegefeuer und die Hölle kennen und deshalb sagt sie, dass kein Opfer zu groß sei, um den Menschen für die Ewigkeit zu retten. Jesus lud sie – und durch sie auch uns – ein, mitzuarbeiten bei der Errettung der Sünder, sogar solcher, für die aus menschlicher Sicht, keine Hoffnung besteht. Oftmals bat Er: Ich begehre, ja Ich begehre die Rettung der Seelen. Hilf Mir, Meine Tochter, Seelen zu retten. Vereinige deine Leiden mit Meinen Leiden und opfere sie dem Himmlischen Vater für die Sünder auf (TB 1032). Der Verlust jeder einzelnen Seele stürzt Mich in Todestrauer. Du tröstest Mich immer wenn du für die Sünder betest. Gebet ist mir am liebsten, und zwar um die Umkehr der Sünder; wisse, Meine Tochter, dass dieses Gebet immer erhört wird (TB 1397). Auf diese Einladung Jesu antwortete Schwester Faustina großzügig: O Jesus, ich will die Seelen zur Quelle Deiner Barmherzigkeit führen, damit sie mit dem Gefäß des Vertrauens das anregende Wasser des Lebens schöpfen. Je mehr eine Seele Gottes Barmherzigkeit erfahren will, desto größer muss ihr Vertrauen sein, mit dem sich sich Gott nähert. Wird aber ihr Vertrauen zu Gott grenzenlos, wir auch die Barmherzigkeit Gottes für sie ohne Grenzen sein. O mein Herr, Du kennst jeden Schlag meines Herzens; Du weißt, wie heiß ich begehre, dass alle Herzen nur für Dich schlagen, aus dass jede Seele deine Größe preist (TB 1489).

 

Gemäß der Verordnungen der staatlichen und kirchlichen Behörden im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie, können an der Heiligen Messe und anderen religiösen Riten gleichzeitig nicht mehr als 5 Personen teilnehmen. Daher finden ab dem 25. März 2020 die Heiligen Messen und Gottesdienste im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki in der Kapelle mit dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Faustina ohne Teilnahme der Gläubigen statt. Wir laden ein, an den Gebeten und Gottesdiensten über die Online-Übertragung (24 Stunden am Tag) auf der Website www.faustyna.pl, auf YouTube und in der App Faustyna.pl auf Android und iOS teilzunehmen. In geistiger Einheit beten wir gemeinsam auf Fürsprache der Muttergottes der Barmherzigkeit und der Heiligen Faustina um die Beendigung der Pandemie, notwendige Gnaden für alle Einsatzkräfte, die gegen die Pandemie kämpfen, vor allem für die Kranken, Sterbenden und das Gesundheitswesen. Jesus wir vertrauen auf Dich!!!

Die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit bedanken sich herzlich bei allen Spendern, Wohltätern und Mitarbeitern, dank derer die Botschaft der Barmherzigkeit, die Jesus der hl. Faustina übermittelte, viele Menschen in der Welt erreichen kann. Besonders danken wir denjenigen, die unsere Internetseite: www.faustyna.pl unterstützen, denn dank ihrer Spenden erscheint diese in 7 Sprachen. Somit kann durch das Gebet das Werk „Barmherzigkeitsrosenkranz für Sterbende” unterstützt werden (z.Z. werden 65 Sterbende täglich unterstützt); sowie die On-line-Übertragung aus der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki (jeden Tag verfolgen diese fast 5800 Erstbenutzer). Zusammen können wir also den Aufruf Christi erfüllen, der Welt die Botschaft seiner Barmherzigkeit zu verkünden, denn nur in ihr findet die Welt Frieden und der Mensch – Glückseligkeit. Möge der Barmherzige Jesus unsere liebe Wohltäter und Mitarbeiter im Alltag segnen und ihnen alle Gnaden erteilen, worum wir täglich beten.

Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Das besondere Anliegen für den Monat März ist: Für ein fruchtbares Erleben der Fastenzeit, die Gnade der Bekehrung für alle Sünder, insbesondere für diejenigen, die vom Verlust der Erlösung bedroht sind.

Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.

Im März beginnen in allen Kapellen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, auch in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die Andachten zu Ehren des hl. Joseph. Seit Anfang der Geschichte der Kongregation verehren die Schwestern auf besondere Weise den Bräutigam der Mutter Gottes und Nährvater des Sohnes Gottes, dessen Obhut sie sich anvertrauen. Der hl. Joseph sorgt sich nicht nur um materielle Dinge sondern auch um die Geistigen. Er gab der hl. Faustina zu erkennen, wie sehr er das Werk befürwortet, das ihr der Herr befahl, also der Welt die Botschaft der Barmherzigkeit zu verkünden und versprach ihr seine besondere Hilfe und Obhut. Er verlangte aber auch, Sr. Faustina solle sich ununterbrochen zu ihm hingezogen fühlen und täglich drei Gebete und einmal das «Gedenke» sprechen (vgl. TB 1203). Dank der On-line-Übertragung (außer an Donnerstagen und Sonntagen) kann man täglich um 19.00 Uhr die Litanei zum hl. Joseph mit den Schwestern beten, um für seine väterliche Obhut zu danken und um seine mächtige Fürsprache vor Gott zu bitten.

Die Person der Heiligen Schwester Faustina verbindet man mit der Offenbarung des barmherzigen Jesus, prophetisch mit der Mission, der Welt die biblische Wahrheit über die barmherzige Liebe Gottes zum Menschen zu verkünden, mit Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit und einer neuen Schule der Spiritualität. Seltener jedoch mit der Erscheinung der Muttergottes, wobei im „Tagebuch” dennoch von mehreren Dutzend Treffen der Aposteling der Göttlichen Barmherzigkeit mit Maria die Rede ist. Eine der Erscheinungen hatte besonderen Charakter, da sie über die außergewöhnliche Rolle der Heiligen Faustina in den Plänen der Göttlichen Barmherzigkeit spricht. Am Fest der Verkündigung im Jahre 1936 in der Klostekapelle in der Zytnia-Straße in Warschau, sah Schwester Faustina die Muttergottes, die ihr sagt: Ich gab der Welt den Erlöser, und du sollst der Welt von Seiner großen Barmherzigkeit erzählen und sie auf Seine Wiederkunft vorbereiten, wenn Er nicht als barmherziger Erlöser, sondern als Gerechter Richter kommen wird. O dieser Tag ist schrecklich. Der Tag der Gerechtigkeit ist beschlossen, der Tag des Zornes Gottes; vor ihm zittern die Engel. Künde den Seelen von dieser großen Barmherzigkeit, solange die Zeit des Erbarmens währt. Wenn du jetzt schweigst, wirst du an jenem schrecklichen Tag eine große Zahl von Seelen verantworten müssen. Fürchte nichts, bleibe treu bis zum Ende. Ich fühle mit dir (TB, 635). Diese Botschaft der Muttergottes betrifft auch uns und fordert und auf, der Welt die Botschaft der barmherzigen Liebe Gottes durch das Zeugnis unseres Lebens, unserer Taten, Worte und unseres Gebets zu vermitteln.

Vor dem Fest des Heiligen Josef findet vom 16-18. März im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki in der Kapelle mit dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Faustina traditionell die jährliche „Vierzigstündige Anbetung” statt. Die Schwestern und die Pilger, die zum Sanktuarium in Łagiewniki kommen, verehren Jesus den ganzen Tag im Allerheiligsten Sakrament und danken für alle Gnaden und Gefälligkeiten, sowie die geistige und materielle Sorge des Heiligen Josef für die Kongregation, das Sanktuarium, die Familien und die ganze Kirche.

Werke der Barmherzigkeit. Dies ist Fasten, wie Gott es möchte. Davon überzeugt und unter Anderem dieses Ereignis aus dem Leben der Heiligen Schwester Faustina. Der Arzt erlaubte mir nicht, zur Passion in die Kapelle zu gehen. Obgleich mein Verlangen danach sehr stark war, betet ich in meinem Einzelzimme. Da hörte ich die Klingel im benachbarten Einzelzimmer. Ich ging hin und leistete dem Schwerkranken einen Dienst. Als ich in mein Zimmer zurückkehrte, erblickte ich plötzlich Jesus, der zu mir sagte: „Meine Tochter, du hast Mir mit dieser Dienstleistung eine größere Freude bereitet als mit langem Beten.” – Ich entgegnete: „Nicht Dir, o mein Jesus, habe ich gedient, sondern diesem Kranken.” Darauf entgegnete mir der Herr: „Ja, Meine Tochte, was du deinem Nächsten tust, tust du Mir.” (TB 1029). Jesus belehrte die Heilige Faustina – und durch sie auch uns – dass es drei Wege gibt, Anderen Gutes zu tun: Taten, Worte und Gebet. Er sagte: In diesem drei Stufen ist die Fülle der Barmherzigkeit enthalten; sie ist ein unumstößlicher Beweis der Liebe zu Mir. So preist und verehrt die Seele meine Barmherzigkeit (TB 742). Er bat darum, tagsüber mindestens ein Werk der Barmherzigkeit aus Liebe zu Ihm zu vollbringen. Dies ist der einzige Reichtum, auf Erden, der ewigen Wert hat. Er macht uns schön in unserer Menschlichkeit und in unserer christilichen Berufung und reich vor Gott.

Aufgrund notwendiger Wartungsarbeiten am in der Nacht vom 16. auf den 17. März 2020 (Montag) wird es keine Online-Übertragung aus dem Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki auf der Seite www.faustyna.pl geben. Wir danken für alle Spenden, die für diesen Zweck erbracht wurden und laden zum Gebet vor dem gnadenreichen Bild der barmherzigen Jesus und am Grab der Heiligen Schwester Faustina, sowie zur Liturgie durch den virtuellen Besuch dieses heiligen Ortes über die App Faustyna.pl ein.

Im Zeitraum 8-11. März 2020 werden Schwester Gaudia Skass und Schwester Gina aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Washington die Fastenmissionen in der St. Anna-Kirche in Albuquerque, der größten Stadt in New Mexico, leiten. Das Motto der Missionen ist: „Geistliche Erneuerung in der Barmherzigkeit Gottes”. Das Programm umfasst Konferenzen für alle sowie für einzelne Gruppen in der Gemeinde, Jugendliche und Personen, die sich auf das Sakrament der Taufe vorbereiten. Abends nach den Konferenzen findet die Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament statt und es wird die Möglichkeit geben, das Sakrament der Versöhnung zu nutzen.

 

Betrachtung der Passion unseres Herrn. In der Fastenzeit betrachten wir häufiger als während des Rests des Jahres das Leiden Jesu, das Er aus Liebe zu uns und zu unserer Erlösung auf sich nahm. Wir nehmen am Kreuzweg und an Passionsandachten teil und lesen Texte der Heiligen Schrift, die die Ostergeheimnisse ankündigen und beschreiben. Jesus wies Schwester Faustina an – und durch sie auch uns – Sein Leiden auf eine solche Weise zu betrachten, als hätte Er es ausschließlich für sie auf sich genommen (vgl. TB. 1761). Er erklärte: Eine Stunde lang Meine schmerzlichen Leiden zu betrachten, ist größerer Verdienst, als sich ein Jahr lang bis aufs Blut zu geißeln. Das Betrachten Meiner schmerzlichen Wunden ist für dich von großem Nutzen und Mir bereitet es große Freude (TB, 369). Meine Tochter, betrachte Meine Leiden, die Ich für dich ertragen habe, oft, und nichts, was du für mich leidest, wird dir groß vorkommen. Am meisten gefällst du Mir, wenn du Meine schmerzlichen Leiden betrachtest. Vereinige deine kleinen Leiden mit Meinen schmerzhaften Leiden, damit sie vor Meiner Majestät unendlichen Wert erlangen (TB, 1512).

Diesen Hinweisen Jesu folgend, trat Schwester Faustina tief in das Geheimnis der barmherzige Liebe Gottes zu jedem Menschen ein und dankte Jesus für das Buch, durch das sie lernte, Gott und die Menschen zu lieben. Das Buch ist Dein Leiden, das Du aus Liebe zu mir auf Dich genommen hast. Aus diesem Buch habe ich gelernt, Gott und die Seelen zu lieben. Es enthält unermessliche Schätze für uns. O Jesus, so wenige Seelen begreifen Dich in Deinem Leiden aus Liebe! Wie groß ist das Feuer reinster Liebe, das in Deinem Heiligsten Herzen brennt! Glücklich die Seele, die die Liebe des Herzens Jesu begriffen hat (TB 304).

Am 9. März 2020 findet das nächste Montagstreffen im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki statt. Das Treffen ist dem Reflektieren des Katechismus der Katholischen Kirche, sowie dem Gebet vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus um am Grab der Heiligen Schwester Faustina für das Wiederbeleben des Glaubens in die eucharistische Anwesenheit Jesus und für die Priester gewidmet. Um 18.45 Uhr wird Priester Dr. Janusz Kościelniak eine kurze Reflexion in Anlehnung an die Artikel des Katechismus der Katholischen Kirche (50-53) führen. Im Mittelpunkt des Programms steht die Begegnung mit Jesus in der Eucharistie und die Anbetung des Allerheiligsten Sakraments mit individuellem Segen. Diejenigen, die physisch nicht im Sanktuarium sein können, laden wir ein, sich online über faustyna.pl mit uns zu verbinden.

Die Fastenzeit regt dazu an, über das eigene Leben und seinen Sinn nachzudenken. Dabei kann uns die äußerst lebendige Vision der Heiligen Schwester Faustina helfen.

Eines Tages sah ich zwei Wege: Der eine breit, mit Sand und Blumen ausgestreut, voller Freuden und Musik und anderer Annehmlichkeiten. Die Menschen gingen diesen Weg tanzend und vergnügt — sie kamen ans Ende und wurden nicht gewahr, dass der Weg hier abbrach. Unten gähnte ein fürchterlicher Abgrund, nämlich der Höllenschlund. Die Seelen fielen blindlings in den Abgrund, so wie sie gingen, so fielen sie hinein. Ihre Zahl war so groß, dass man sie nicht zählen konnte. Ich sah auch den zweiten Weg, vielmehr einen Pfad, denn er war schmal und mit Dornen und Steinen bedeckt, und die Menschen gingen ihn mit Tränen in den Augen und verschiedene Leiden waren ihr Anteil. Einige stürzten auf die Steine, erhoben sich jedoch gleich und gingen weiter. Am Ende des Pfades lag ein herrlicher Garten, der mit allen Arten von Glück angefüllt war, und all die Seelen gingen dort hinein. Sie vergaßen sofort, im ersten Augenblick, ihre Leiden. (TB, 153).

Was ist das Ziel meines Lebens? Welchen Weg gehe ich?

 

Maria – sie ist die Mutter des Sohnes Gottes, der menschgewordenen Barmherzigkeit, und die Mutter eines jeden von uns. Sie ist die Schönste in der Liebe zu Gott und den Menschen. Sie ist ein Vorbild für jedes Mädchen, jede Frau, Mutter und Ordensschwester. Zu Ihr wenden wir uns mit unseren Gebeten und Bitten. Mehr über die Schönste aller Frauen, die Mutter der Barmherzigkeit Gottes, über die Andacht zu Ihr, die Ikonographie, die Liturgie und Gebete erfahren Sie auf der Internetseite: faustyna.pl.

Die Gemeinschaft die „Frau ist göttlich”, P. Andrzej Wiecki – der geistige Begleiter,  sowie die Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Danzig laden Ehepaare mit einem Kinderwunsch zur Anbetung mit dem Gebet um die Heilung ein, welches am 8. März um 19.30 Uhr im Heiligtum der Mutter Gottes in Matemblewo stattfindet. Die zeitgleiche On-line-Übertragung können Sie hier verfolgen: www.modlitwaopotomstwo.pl

 

Am 8. März 2020 unterstützt – wie es an jedem achten Tag des Monats üblich ist –  die Gemeinschaft der Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Danzig mit ihrem Gebet die Ehepaare mit einem Kinderwunsch. Auf der Gebets-Liste befinden sich mehr als 940 Ehepaare aus Polen, Italien, Frankreich und den USA. 340 davon erwarten bereits ein Kind oder freuen sich gerade über diejenigen, die schon zur Welt kamen. Alle Personen, die möchten, dass die Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Danzig, sie mit ihrem Gebet unterstützen oder für andere Paare beten, können die entsprechenden Namen unter folgender Adresse melden: kontakt@modlitwaopotomstwo.pl oder die Fanpage www.modlitwaopotomstwo.pl  dazu nutzen.

Unter diesem Motto beginnt am 5. März 2020 im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes am Alten Marktplatz in Płock eine monatliche Reihe von Treffen, die für alle offen sind, die die barmherzige Liebe Gottes auch durch die Zeugnisse anderer Menschen kennenlernen möchten. Das Programm beginnt um 17 Uhr mit der Votivmesse der Heiligen Schwester Faustina Kowalska und um 17.45 Uhr folgt das Treffen mit den Zeugen der Barmherzigkeit Gottes und des Sanktuarium in Płock. Die Erfahrung der Barmherzigkeit Gottes in seinem Leben wird Priester Prof. Bogdan Czupryn teilen.

Der Krakauer Metropolit Erzbischof Marek Jedraszewski führte in den Kirchen Krakaus eine altertümliche Liturgie ein. Zum vierten Mal können die Krakauer in der Fastenzeit in Stationskirchen beten. Eine der Kirchen ist auch die Basilika im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki, in der die Stationsliturgie mit der Eucharistie am 2. März um 18.00 Uhr zelebriert wird.

Die Spiritualität der ganzen Stationsliturgie konzentriert sich auf drei Elemente – erklärt P. Stanislaw SzczepaniecDie erste Dimension ist die Buße. Dadurch können wir besser die Fastenzeit erleben. Die Teilnehmer des „Stationstages” hören das Wort Gottes, beten, fasten, und während der Heiligen Messe spenden sie für die Bedürftigen. Diejenigen, die zu Stationskirchen pilgern, beschreiten auch einen geistigen Weg, der sie dazu befähigt, das Pascha-Mysterium tiefer zu erleben.

Das zweite Ziel der Liturgie ist es, die Stadt als eine „heilige Zone“ zu zeigen. Die ganze Stadt wird zur Kirche Gottes, denn in jedem ihrer Teile kommen die Gläubigen zusammen und erleben Buße. Das „Stationsnetz“ beinhaltet alle Stadtviertel Krakaus.

Wichtig ist auch die dritte Dimension der Stationsliturgie. Und das ist die Anwesenheit eines Bischofs in der Gemeinschaft. Der Bischof stärkt die Gläubigen und seine Gegenwart ist ein Zeichen der Einheit der gesamten Kirche.

Am 6. Februar 2020 feiern wir den Aschermittwoch, der die Fastenzeit eröffnet. An diesem Tag sagt der Priester während der Messe: „Kehret um und glaubt an das Evangelium”. Diese Worte erinnern uns daran, dass unser Leben ziemlich kurz ist, dass wir an das Evangelium glauben und umkehren sollen, um das ewige Leben zu erreichen. An diesem Tag sollen alle Gläubigen auf das Fleischessen verzichten (Dies gilt ab dem 14. Lebensjahr) und nur drei Mahlzeiten essen. Dieses bezieht sich nur auf diejenigen Personen, die noch keine 60 Jahre alt sind. Die Heiligen Messen im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki, in der Klosterkapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina werden um 6.30 Uhr, 17.00 Uhr und um 19.00 Uhr gefeiert. In der Basilika gilt die Gottesdienstordnung von Sonn- und Feiertagen. Die Fastenzeit soll dabei helfen, sich selbst zu reflektieren im Hinblick auf die eigene Umkehr, die Entwicklung der Phantasie der Barmherzigkeit sowie die gute Vorbereitung auf Ostern.

Am 24. Februar 2020 findet das nächste Montagstreffen im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki statt. Das Treffen ist dem Reflektieren des Katechismus der Katholischen Kirche, sowie dem Gebet vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus um am Grab der Heiligen Schwester Faustina für das Wiederbeleben des Glaubens in die eucharistische Anwesenheit Jesus und für die Priester gewidmet. Um 18.45 Uhr wird Priester Dr. Janusz Kościelniak eine kurze Reflexion in Anlehnung an die Artikel des Katechismus der Katholischen Kirche (39-49) führen. Im Mittelpunkt des Programms steht die Begegnung mit Jesus in der Eucharistie und die Anbetung des Allerheiligsten Sakraments mit individuellem Segen. Diejenigen, die physisch nicht im Sanktuarium sein können, laden wir ein, sich online über faustyna.pl mit uns zu verbinden.

Am 22. Februar 2020 feiern wir den 89. Jahrestag der Offenbarung des Gnadenbildes des Barmherzigen Jesus. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Plock, das mit den historischen Offenbarungen verbunden ist, werden die Heiligen Messen wie folgt gefeiert: um 6.30 Uhr, 9.00 Uhr 12.00 Uhr, Uhr 15.30 und 17.00. Um 15.00 Uhr finden das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes statt. Die Eucharistie um 12.00 Uhr wird von Bischof Piotr Libera zelebriert. An den Feierlichkeiten nehmen nicht nur die Einwohner der Stadt Plock teil, sondern auch die Verehrer der Barmherzigkeit Gottes aus ganz Polen, die trotz des winterlichen Wetters nach Plock kommen werden.

 

Am 22. Februar 2020 um 17.30 Uhr wird in der Gemeinde Hl. Jakobus am Narutowicz-Platz in Warschau das Spektakel „Ich bin bei dir“ unter der Regie von Adam Woronowicz gespielt. Es basiert auf dem „Tagebuch“ der Heiligen Schwester Faustina und auf den Erinnerungen und dem Tagebuch des Seligen Priester Michał Sopoćko. In der Rolle der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes wird Aleksandra Posielężna erscheinen, der Selige Priester Michał Sopoćko wird von Michał Górski gespielt und Piotr Bondyra wird Jesus die Stimme geben. Die Schöpfer dieses Spektakels und diejenigen, die es bereits gesehen haben, sprechen über den immensen Eindruck, den selbst bekannte Texte aus dem „Tagebuch“ auf die machten und über ein sehr realistisches Spiel der jungen Schauspieler.

Die Gigapixel-Reproduktion des Gnadenbildes des Barmherzigen Jesus aus dem Heiligtum in Krakau-Lagiewniki auf der Internetseite (auch auf Smartphones und Tablets) der Kongregation betrachteten im Jahr 2019 ca. 117.600 Internetbesucher. Die digitale Datei wurde von mehr als 170 Personen aus 41 Ländern: Argentinien, Australien, Benin, Brasilien, Burkina Faso, Chile, Costa Rica, Dominikanische Republik, Philippinen, Honduras, Malaysia, Madagaskar, Mexiko, Indien, Kamerun, Kasachstan, Kenia, Kirgisistan, Kolumbien, Kongo, Südkorea, Libanon, Puerto Rico , Vietnam, den USA und aus vielen europäischen Ländern, darunter England, Belgien, Frankreich, Spanien, Deutschland, Portugal, Schweden und Italien.

Der „Abend mit dem barmherzigen Jesus“ im nationalen Sanktuarium des Heiligen Johannes Paul II. in Washington findet diesmal am 22. Februar statt. Er wird von den Schwestern aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Washington geleitet. Schwester Gaudia wird eine Konferenz über die tapfere Heilige Schwester Faustina und ihre Formen des spirituellen Kampfes mit dem Gegner unserer Erlösung und den Schwächen der von der Erbsünde befallenen menschlichen Natur halten.

Das Treffen beginnt um 19 Uhr vor dem Bild der barmherzigen Jesus mit dem Gebet des Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes. Nach der Konferenz folgt die Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament und zum Abschluss treffen sich die Jugendlichen beim Tee, um über die in der Konferenz angesprochenen Themen zu sprechen und ihre Erfahrungen mit Gott mit anderen zu teilen. Die „Abende mit dem barmherzigen Jesus“ werden für Jugendliche organisiert, die in die Fußstapfen der Heiligen Schwester Faustina und des Heiligen Johannes Paul II treten und eine neue Lebensqualität in Freundschaft mit dem barmherzigen Jesus entdecken möchten.

Der nächste Gebetsabend „22“ in Łagiewniki, also das monatlische Treffen von Jugendlichen im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki, findet am 22. Februar statt. In diesem Jahr treffen sich die jungen Menschen um 19 Uhr zum Lobpreis der Barmherzigkeit Gottes vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Schwester Faustina. Nach dem Gebet folgt ein Treffen beim Tee, das dazu dient, Gemeinschaft zu bilden und Erfahrungen der Barmherzigkeit Gottes und dem Apostolat zu teilen. Diejenigen, die nicht persönlich nach Łagiewniki kommen können, haben die Möglichkeit über die Internetseite www.faustyna.pl teilzunehmen

Am 22. Februar 2020 werden es 8 Jahre sein, die die Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit auf Facebook in einer offenen Gruppe dienen: Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes. Diese Arbeit dient im Wesentlichen der Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit und hat einen bildend-informativen Charakter. Die Gruppe hat über 25 500 Mitglieder. Bei dieser Gelegenheit möchten wir den Administratoren für ihre Arbeit und allen Mitgliedern der Gruppe, für die wir jeden Tag im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und am Grab der Heiligen Schwester Faustina beten, danken. An diesem Ort auch wird am 22. Februar um 17 Uhr die Heilige Messe für die Administratoren und Mitglieder gehalten.

Am Abend, als ich in der Zelle war – schrieb die hl. Faustina in ihrem „Tagebuch“ – erblickte ich Jesus, den Herrn, in einem weißen Gewand. Eine Hand war zum Segnen erhoben, die andere berührte das Gewand auf der Brust. Von der Öffnung des Gewandes an der Brust gingen zwei große Strahlen aus, ein roter und ein blasser. Schweigend betrachtete ich den Herrn; meine Seele war von Furcht, aber auch von großer Freude durchdrungen. Nach einer Weile sagte Jesus zu mir: „Male ein Bild, nach dem, das du siehst, mit der Unterschrift: Jesus, ich vertraue auf Dich. Ich wünsche, dass dieses Bild verehrt wird, zuerst in eurer Kapelle, dann auf der ganzen Welt(TB 47). Dieses ereignete sich am 22. Februar 1931 in der Zelle der hl. Faustina im Kloster der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Plock. Das erste Bild des Barmherzigen Jesus, das auf Anweisungen der hl. Faustina entstand, wurde in Vilnius im Jahre 1934 von Eugeniusz Kazimirowski gemalt und 1935 zum ersten Mal zur öffentlichen Verehrung in Ostra Brama-Heiligtum ausgestellt. Seit dieser Zeit entstanden viele Bilder. Das berühmteste Bild ist das Gnadenbild des Barmherzigen Jesus, das von Adolf Hyla gemalt wurde, und sich in der Klosterkapelle der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit – im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki befindet. Dieses Bild entstand mit der Hilfe des Krakauer Seelenführers der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes – P. Josef Andrasz SI, der das Bild am Fest der Barmherzigkeit (am 16. April 1944) weihte. Genau mit diesem Bild gingen die Worte Jesu in Erfüllung, die Er zu Schwester Faustina bei der ersten Offenbarung sagte: Ich wünsche, dass dieses Bild verehrt wird, zuerst in eurer Kapelle, dann auf der ganzen Welt (TB 47). Vor diesem Bild beten nicht nur Pilger aus der ganzen Welt, die zu diesem heiligen Ort kommen sondern auch alle Internetbesucher, die die On-line-Übertragung nutzen sowie die Gigapixel-Präsentation auf der Internetseite: www.faustyna.pl betrachten.