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Am 5. Oktober 2016 wird im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki und in allen Klöstern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit das liturgische Fest der hl. Faustina Kowalska gefeiert. An den Sterbetag der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes erinnerte sich die verstorbene Sr. Eufemia Traczynska wie folgt: Am 5. Oktober während des Abendessens gab es eine Glocke. Es war bekannt, dass Schwester Faustina im Sterben lag. Wir verließen alles und – alle, die da waren – gingen zu ihr. Im Krankenzimmer waren der Kaplan und einige Schwestern. Wir beteten zusammen. Wir beteten sehr lange: sprachen Gebete für Sterbende, Litaneien und andere Gebete. Wir beteten so lange, dass sogar die Abendandacht später stattfand. In einem Moment gab Schwester Faustina ein Zeichen, dass die Mutter Oberin sich zu ihr beugte und Faustina sagte, dass sie noch nicht sterben werde und wenn sie sterben wird, dann gibt sie ein Zeichen. Die Schwestern gingen also. (…) Als ich in meine Zelle ging, besuchte ich noch die Kapelle und bat, die armen Seelen sollen mich wecken, wenn Schwester Faustina sterben wird, denn ich wollte bei ihrem Tod dabei sein. Ich hatte Angst die Mutter Oberin darum zu bitten, denn wir – jungen Schwestern – durften nicht dorthin gehen, um zu vermeiden, sich bei ihr mit Tuberkulose anzustecken. Nur Schwester Amelia durfte es, denn sie hatte schon Tuberkulose gehabt. Ich ging schlafen wie gewöhnlich und schlief schnell ein. Plötzlich weckt mich jemand: „Wenn Sie, Schwester, bei dem Tod von Schwester Faustina dabei sein wollen, dann stehen Sie auf”. Ich begriff sofort, dass es ein Irrtum war. Die Schwester, die Schwester Amelia wecken sollte, verwechselte die Zellen und kam zu mir. Ich weckte Schwester Amelia, zog mein Ordensgewand und die Haube an, und ging schnell ins Krankenzimmer. Danach kam auch Schwester Amelia. Es war so gegen 23.00 Uhr nachts. Als wir dahin kamen, öffnete Schwester Faustina leicht die Augen, lächelte ein bisschen, dann neigte sie den Kopf und so war esSchwester Amelia sagte, Faustina starb wohl schon, war tot. Ich blickte auf Schwester Amelia, sagte aber nichts und wir beteten weiterhin. Die Sterbekerze brannte die ganze Zeit.

In Gedenken an den 80. Todestag der Hl. Schwester Faustina, wird im Zeitraum 4.-5. Oktober der I Kongress der Heiligen Schwester Faustina in Łódź unter dem Motto „Aus ihm wird ein Funke hervorgehen“ (Tagebuch 1732) stattfinden. Dies sind die Worte Jesu aus dem „Tagebuch“, die sich auf Polen beziehen, welches dieses Jahr den 100. Jahrestag seiner Unabhängigkeit feiert.

Zu diesem Treffen der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit wurden Vertreter von Pfarreien der Göttlichen Barmherzigkeit und der Heiligen Schwester Faustina eingeladen, sowie Personen, denen das Apostolat der Göttlichen Barmherzigkeit nahe liegt. Ihre Teilnahme an der Sitzung haben u.a Erzbischof Grzegorz Ryś, der Metropolit von Łódź, Erzbischof Władysław Ziółek, Bischof John Hare, Bischof Ireneusz Pekalski, Bischof Christopher Wętkowski, Priester, Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit, vom Barmherzigen Jesus und die Missionarinnen der Nächstenliebe angekündigt.

Neben Diskussionsforen sieht das Programm einen Spaziergang entlang den Spuren der Hl. Schwester Faustina in Łódź, eine Theateraufführung und ein Konzert der Band „Lumen” vor. Der Kongress findet in der Pfarrei der Hl. Schwester Faustina in Łódź an der Straße ul. Niepodległości 1 statt. Das Programm wird durch eine traditionelle Prozession mit den Reliquien der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes zur Erzkathedrale abgeschlossen, wo Erzbischof Salvatore Pennacchio, der apostolische Nuntius in Polen, im Auftrag von Papst Franziskus dem Erzbischof Grzegorz Ryś (Metropolit von Łódź) das Pallium auferlegt.

Die Schirmherrschaft über den Kongress übernehmen: Erzbischof Grzegorz Ryś, Metropolit von Łódź, Mutter Petra Kowalczyk, Generaloberin der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit, der Gouverneur und Marschall der Landes Łódź und der Bürgermeister der Stadt Łódź, deren Schutzpatronin die hl. Schwester Faustina ist.

Mehr über den Kongress und das Anmeldeformular sind auf der Website zu finden: https://faustyna.evenea.pl/

Diesen Titel trägt die Aufführung von Adam Woronowicz, die auf dem „Tagebuch“ der Heiligen Schwester Faustina basiert und die am 5. Oktober 2018 um 19.00 Uhr im Sanktuarium der Göttlichen Barmherzigkeit in Kraków-Łagiewniki in der Aula des Heiligen Johannes Paul II besucht werden kann. Die Aufführung – so schreiben ihre Autoren – „erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, das ihr ganzes bisheriges Leben zurückließ, um der Stimme zu folgen, die sie in ihrer Seele hört. Sie betritt den Weg, auf dem sie Jemanden außergewöhnlichen kennenlernt, Jemanden, den sie ohne Grenzen lieben wird“. In dem Schauspiel treten Aleksandra Posielężna, Karol Górski und Piotr Bondyra auf. Die Musik wurde von Daria Grzegorz geschrieben.

Zu der Aufführung im Saktuarium in Kraków-Łagiewniki laden die Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit anlässlich des 80. Jahrestages der Geburt für den Himmel der Heiligen Schwester Faustina ein. Der Eintritt ist frei.

Am Freitag (dem 5. Oktober) findet in der Kathedrale der Barmherzigkeit Gottes in Kosice „Ein Tag mit der hl. Faustina” statt. Auf dem Programm stehen gemeinsames Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit (um 15.00 Uhr), die Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes, die von den Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit gestaltet wird, ein Vortrag von Sr. M. Benediktína Fečova zum Thema: „Die geistge Kindheit bei der hl. Faustina”. Anschließend folgen das Gebet des schmerzhaften Rosenkranzes sowie die Heilige Messe, die von dem neuen Pfarrer der Kathedrale P. Peter Sýkor zelebriert wird. Nach der Messe besteht die Möglichkeit die Reliquien der hl. Faustina zu verehren.

 

Die Gemeinschaft der Kongregtion der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Nižny Hrušov (in der Slowakei) feiert den 80. Sterbetag der hl. Faustina zusammen mit der Pfarrei des heiligen Leibes und Blutes Christi. Die Feierlichkeiten beginnen am 4. Oktober mit der Vesper und einem Treffen im Kloster. Am 5. Oktober finden das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, anschließend die Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes statt. Um 18.00 Uhr wird von P. Štefan Albičuk die Heilige Messe zelebriert. Es besteht die Möglichkeit die Reliquien der Heiligen zu verehren.

Auf den 5. Oktober 2018 (Freitag) fällt das liturgische Fest und der 80. Sterbetag der hl. Faustina. Die Hauptfeierlichkeiten finden im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki statt, wo sie gestorben ist. An diesem Tag werden wir Gott besonders für die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes, ihre prophetische Sendung und für alle geistigen Früchte sowie für die Unabhängigkeit Polens danken. Die Heiligen Messen werden in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina um: 6.30 Uhr, 17.00 Uhr und 19.00 Uhr zelebriert, in der Basilika – wie an den Sonntagen. Das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes findet – wie jeden Tag – um 15.00 Uhr statt.

Aus Anlass des 80. Sterbetages der hl. Faustina besteht die Möglichkeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr das Sterbezimmer der hl. Faustina zu besichtigen, von wo aus sie in das Haus des himmlischen Vaters übergegangen ist. Dort kann man besonders für ihr Leben und geistiges Erbe danken sowie durch ihre Fürsprache in verschiedenen Anliegen bitten.

Um 19.00 Uhr wird in der Aula des hl. Johannes Paul II. eine Aufführung präsentiert – „Ich bin mit dir” -, welche sich auf das „Tagebuch der hl. Faustina“ bezieht, unter der Regie von Adam Woronowicz, gespielt von Aleksandra Posielezna, Karol Górski und Piotr Bondyra.

Um 21.00 Uhr gestalten die Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in der Kapelle eine Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes. Der Lobpreis wird um 22.45 Uhr beendet, also im Moment des Übergangs der hl. Faustina in das Haus des himmlischen Vaters.

Dem liturgischen Fest der hl. Faustina geht ein Triduum von Heiligen Messen mit Predigten voran, die vom 2. bis 4. Oktober um 17.00 Uhr gefeiert werden.

An den Ereignissen nehmen die Apostel der Barmherzigkeit Gottes aus Polen und aus der Slowakei teil, die vom 1. bis 5. Oktober im Heiligtum in Lagiewniki ihre Ausbildungstreffen mit dem Wort Gottes und dem „Tagebuch“ halten werden. Die Leitung dieser Treffen übernehmen P. Krzysztof Wons (SDS) sowie die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit.

Die 3-tägigen Exerzitien für die Verehrer der Barmherzigkeit Gottes finden vom 28. bis 30. September 2018 in Dolny Smokovec in den Slowakischen Tatra-Gebirgen statt. Das Thema der Exerzitien lautet: „Nur die Liebe verleiht allem den Sinn”. Diese werden von P. Ivan Hupka und Sr. M. Benediktína Fečová aus der Gemeinschaft der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Kosice gestaltet. Auf dem Programm stehen: die Eucharistie, Vorträge, das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, die Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes, der Kreuzweg, der Rosenkranz und die Verehrung der Reliquien der hl. Faustina.

Vom 28. bis 30. September 2018 findet in der Pfarrei der Mutter Gottes der Königin der Engel in Royal Palm Beach in Florida ein Symposium über die Barmherzigkeit Gottes statt. An dem Ereignis nimmt auch Sr. Confida teil, die zum Thema: „Für wen haltet ihr mich?“ referieren wird. Unter den eingeladenen Gästen befinden sich u.a. P. Chris Alar (Marianer) und Stan Fortuna gemeinsam mit den Franziskanern aus der Gemeinschaft der Erneuerung im Heiligen Geist.

Vom 26. bis 29. September 2018 findet in Malaysia der 4. Asiatische Kongress der Barmherzigkeit statt. Das Motto des Kongresses lautet: „Die Erfahrung der Barmherzigkeit und die Freude des Evangeliums in Asien”. Auf dem Programm stehen Vorträge über die Barmherzigkeit Gottes in den Schriften der hl. Faustina und des hl. Johannes Paul II., Vorträge über die Barmherzigkeit im Sakrament der Versöhnung und in der Eucharistie, in der Andacht zur Barmherzigkeit Gottes, in der Evangelisation der Jugendlichen sowie Glaubenszeugnisse und das gemeinsame Gebet. Am Kongress nehmen auch die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit Gottes aus Krakau-Lagiewniki teil. Sr. Teresa De la Fuente hält einen Vortrag über die Barmherzigkeit Gottes im Leben der Gottgeweihten Personen und Sr. Diana Kuczek gibt ein Glaubenszeugnis.

Am 28. September 2016, am Tag der Seligsprechung von P. Michal Sopocko, treffen sich um 15.00 Uhr auf den Plätzen, an den Ecken und Straßenkreuzungen sowie an anderen öffentlichen Orten Menschen, die den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes beten werden. Die Teilnehmer dieser Aktion beten um Barmherzigkeit für sich, für ihre Lieben, für die Heimat, die Kirche und die Welt, ganz besonders für leidende Christen und ihre Verfolger, damit diese Gott erkennen und um Verzeihung bitten. Die Liste der angemeldeten Städte und Straßen in Polen und im Ausland, wo der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes gebetet wird, ist auf der Internetseite: www.iskra.info.pl  zu finden. An dieser Aktion, die an die Botschaft der Barmherzigkeit erinnert, die Jesus der hl. Faustina übermittelte, kann jeder teilnehmen. Es reicht aus einen Platz an einer Kreuzung zu finden und den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes zu beten. Das Gebet kann individuell oder mit einer Gruppe stattfinden. Oder – wenn es nicht anders möglich ist – kann man sich auch geistig mit anderen verbinden.

Vom 22. bis 25. September 2018 überreichen Sr. Teresa De la Fuente und Sr. Diana Kuczek aus dem Kloster der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Krakau-Lagiewniki die Reliquien der hl. Faustina an den Erzbischof Anicetus B. Sinaga OFMCap für die Kirche der Unbefleckten Empfängnis in Medan. In Indonesien treffen sich die Schwestern mit den Leitern der Gruppen der Barmherzigkeit Gottes in der Diözese. In jeder von den 60 Pfarreien wirkt eine Gemeinschaft der Apostel der Barmherzigkeit Gottes, die sich einmal in der Woche versammelt. Sie bringen die Barmherzigkeit in die Krankenhäuser, Gefängnisse, Waisenhäuser uvm.. Sie beten auch für die Sterbenden und Bedürftigen. Die Schwestern treffen sich mit ihnen und berichten über die Spiritualität der hl. Faustina.

Ab dem 1. September 2018 beginnen im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki sowie in allen Kapellen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit   und in einigen Pfarrkirchen die Andachten zu Ehren der Barmherzigkeit Gottes verbunden mit dem Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes. Sie wurden im Jahre 1993 eingeführt (nach der Seligsprechung von Schwester Faustina), wie es auch im Mai, Juni oder Oktober üblich ist. Während der Andachten wird der Rosenkranz zur Barmherzigkeit gesprochen oder gesungen mit der Bitte um Barmherzigkeit für unser Vaterland und die ganze Welt. Der September ist der Monat, in dem Jesus den Rosenkranz offenbarte und in dem auch der 2. Weltkrieg begann. Diese Umstände sowie die momentane Situation auf der ganzen Welt treiben uns besonders dazu an, zu Gott um seine Barmherzigkeit für uns und die ganze Welt zu bitten.

Der nächste Gebetsabend „Der 22.” in Lagiewniki, also das monatliche Treffen der Jugendlichen im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki, findet am 22. September 2017 in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina statt. Das Programm verläuft wie gewohnt und beginnt um 19.00 Uhr mit dem WORT. In den nächsten Monaten besprechen die Schwestern und die eingeladenen Gäste das Thema: „Barmherzigkeit mit der Kraft des Heiligen Geistes”. Den ersten Vortrag dazu hält Sr. Emanuela Gemza aus dem Kloster der Kongregation der Mutter Gottes in Krakau. Anschließend folgt ANBETUNG und LOBPREIS. Nach dem Gebet ist auch eine Zeit für die GEMEINSCHAFT vorgesehen. Diejenigen, die nicht persönlich nach Lagiewniki kommen können, haben die Möglichkeit das Gebet auf der Internetseite: www.faustyna.pl zu verfolgen.

Am 22. September 2018 gestalten die Schwestern der Gemeinschaft der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Washington den nächsten „Abend mit dem Barmherzigen Jesus”. Diese Veranstaltungen finden monatlich im Nationalheiligtum des hl. Johannes Paul II. statt. Das Treffen beginnt um 19.00 Uhr mit der Aussetzung des Allerheiligsten Sakramentes und der Anbetung des barmherzigen Jesus. Nach dem gemeinsamen Gebet hält P. Mark Ivany (Direktor im Referat für die priesterlichen Berufungen und geistlicher Begleiter im Priesterseminar des hl. Johannes Paul II. in der Diözese Washington) einen Vortrag über die Berufung und ihr Erkennen. Viele Jugendliche – sagt Sr. Gaudia – die unsere Treffen besuchen, baten um einen solchen Vortrag, denn viele interessieren sich für gottgeweihtes Leben und das Priestertum. Zum Abschluss findet ein Beisammensein bei Tee statt. Die „Abende mit dem Barmherzigen Jesus” richten sich an die Jugendlichen, die in die Fußstapfen der hl. Faustina und des hl. Johannes Paul II. treten und eine neue Qualität des Lebens in Freundschaft mit dem barmherzigen Jesus entdecken möchten.

Jedes Jahr wird im Krankenhaus von Johannes Paul II. in Krakau ein „Tag der hl. Faustina“ begangen. In der Herz-Jesu-Kapelle, die ein Zeuge der Gegenwart, des Gebets und des Leidens der Apostelin der Barmherzigkeit sowie der außergewöhnlichen Ereignissen ihres Lebens war, wird am 17. September um 14.30 Uhr die Heilige Messe gefeiert, Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit statt, das von den Schwestern aus Krakau-Lagiewniki geleitet wird. Der „Tag der hl. Faustina“ wird gemeinsam von der Leitung des Krankenhauses und der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit organisiert. Daran nehmen nicht nur die Ärzte, Krankenschwestern, Krankenpfleger und Patienten teil, sondern auch die Verehrer der Barmherzigkeit Gottes und der hl. Faustina. In diesem Krankenhaus verbrachte Sr. Faustina in Jahren 1936-1938 insgesamt mehr als 8 Monate und am 17. September 1938 verließ sie das Krankenhaus, um im Kloster ins das Haus des himmlischen Vaters hinüber zu gehen.

Vom 13. bis 16. September 2018 findet unter anderem im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki und auch im Heiligtum des hl. Johannes Paul II. der 3. Kongress der jungen Gott-Geweihten statt. Das Motto des Treffens lautet: „Frei im Heiligen Geist” und wird vom Zitat aus der Bibel begleitet: „Wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit” (2 Kor 3, 17). Auf dem Programm stehen Vorträge, das gemeinsame Gebet, Workshops, Glaubenszeugnisse, ein Lobpreis-Konzert sowie der Gedanken-Austausch. Die Veranstaltung beginnt mit der Eucharistie im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes um 16.30 Uhr (mit Bischof Jacek Kicinski) und endet mit der Heiligen Messe um 7.00 Uhr (mit Erzbischof Marek Jedraszewski, dem Krakauer Metropoliten).

Am 16. September um 15 Uhr findet die feierliche Überführung der Reliquien der Heiligen Schwester Faustina und des Seligen Priester Michał Sopoćko in die Kirche des Heiligen Apostel Thomas in West Hempstead, Long Island, New York, USA statt. Die Feierlichkeiten wird Bischof Join Barres aus der Diözese Rockville Centre on Long Island, New York, USA leiten.

Am 15. September 2018 (Samstag) finden die alljährlichen Feierlichkeiten im Felsen-Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in der Slowakei statt. Auf dem Berg Butkov wird die Eucharistie um 15.30 Uhr von P. Marek Hriadel zelebriert. Ein Teil der Pilger besucht das Heiligtum früher, um vor der Heiligen Messe den Kreuzweg abzuhalten. Um 15.00 Uhr gestalten die Schwestern aus der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus den Klöstern in der Slowakei und dem Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes. Um 17.00 Uhr findet hier die Premiere des Musicals „Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus“ von Pavel Krsek, unter der Regie von Pavel Smolik statt. An den Feierlichkeiten nehmen unter anderem Pilger aus der Slowakei, Polen, Tschechien und aus weiteren Ländern teil.

Auf den 13. und 14. September 2017 fällt der 83. Jahrestag der Offenbarung des Rosenkranzes zur Barmherzigkeit Gottes. Jesus lehrte nur zwei Gebete: das Gebet des Herrn, als Ihn die Apostel darum baten, und den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Er der hl. Faustina im Vilaner Kloster der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit im Jahr 1935 diktierte. Am Abend erblickte ich in meiner Zelle einen Engel – schrieb sie in ihrem Tagebuch – den Vollstrecker von Gottes Zorn. Er trug ein helles Gewand, sein Antlitz leuchtete. Unter seinen Füßen war eine Wolke, aus der Donner und Blitze hervorgingen in seine Hände, und erst aus seiner Hand heraus berührten sie die Erde. Als ich das Zeichen von Gottes Zorn sah, das die Erde treffen sollte, besonders aber eine bestimmte Stelle, die ich aus triftigen Gründen nicht nennen kann, bat ich den Engel, eine bestimmte Zeit innezuhalten, und die Welt wird Buße tun. Meine Bitte war aber nichts angesichts des Göttlichen Zornes. Da erblickte ich die Heiligste Dreifaltigkeit. Die Größe Ihrer Herrlichkeit durchdrang mich bis ins Innerste und ich wagte nicht, meine Bitte zu wiederholen. Im selben Augenblick fühlte ich in meiner Seele die Macht der Gnade Jesu, die in meiner Seele wohnt. Als mir diese Gnade bewusst geworden war, wurde ich augenblicklich vor den Thron Gottes entrückt. O wie groß ist unser Herr und Gott und wie unbegreiflich ist Seine Heiligkeit! Ich will mich nicht hinreißen lassen, Seine Größe zu beschreiben, denn bald werden wir Ihn alle sehen, wie Er ist. Ich begann, Gott für die Welt zu bitten, mit innerlich vernommenen Worten. Als ich so betete, sah ich die Ohnmacht des Engels, der die gerechte Strafe, die für die Sünden fällig war, nicht mehr ausüben konnte. Ich hatte noch niemals mit einer solchen inneren Macht gebetet wie damals. Die Worte, mit denen ich Gott anflehte, sind folgende: «Ewiger Vater, ich opfere Dir den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, auf für unsere Sünden und die der ganzen Welt. Um Seines schmerzhaften Leidens Willen habe Erbarmen mit uns.»

Am anderen Morgen, als ich in die Kapelle kam, hörte ich innerlich die Worte: «So oft du die Kapelle betrittst, bete sofort das Gebet, das Ich dich gestern gelehrt habe.» Als ich das Gebet verrichtet hatte, hörte ich in der Seele die Worte: «Dieses Gebet ist zum Beschwichtigen meines Zornes. Du wirst es neun Tage lang wie den üblichen Rosenkranz beten, und zwar: Zuerst ein Vater unser und ein Gegrüßet seist Du, Maria, und das Glaubensbekenntnis, anschließend — an den Vaterunser-Perlen — die Worte: Ewiger Vater, ich opfere Dir den Leib und das Blut auf, die Seele und die Gottheit Deines geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, als Sühne für unsere Sünden und die der ganzen Welt. An den Gegrüßet-seist-Du-Maria-Perlen wirst du wie folgt beten: Um Seines schmerzhaften Leidens willen habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt. Zum Schluss wirst du dreimal die Worte wiederholen: Heiliger Gott, Heiliger starker Gott, Heiliger unsterblicher Gott — erbarme Dich unser und der ganzen Welt” (TB 474-476).

In den nächsten Offenbarungen verknüpfte Jesus mit dem Gebet große Versprechen, wenn unser Gebet mit dem Vertrauen auf Ihn und der Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten verbunden wird. Das allgemeines Versprechen sagt, dass man durch das vertrauensvolle Beten des Rosenkranzes alles erbitten kann, wenn es mit dem Willen Gottes übereinstimmt. Außerdem versprach Jesus auch die Gnade des glücklichen und ruhigen Todes (ohne Angst und Entsetzen). Diese Gnade kann von denjenigen erbeten werden, die das Gebet vertrauensvoll beten aber auch für Strebende, bei denen man betet.

Heutzutage ist es – neben dem Stoßgebet: Jesus ich vertraue auf Dich – das bekannteste Gebet zur Barmherzigkeit Gottes, das auf allen Kontinenten auch in verschiedenen Dialekten gebetet wird. Mehr über den Rosenkranz und seine Geschichte:

Vom 8. bis 9. September 2018 findet im Stadion „Wisla” an der Reymont-Straße in Krakau das alljährliche Treffen der „Gemeinschaft Bund der Barmherzigkeit”, die ihr 10-jähriges Jubiläum in Polen feiert, statt. Auf dem Programm stehen: diverse Vorträge, die Anbetungen und das Gebet. Im Zentrum des Treffens steht die feierliche Eucharistie im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki, die am 9. September um 15.20 Uhr zelebriert wird. Während der Heiligen Messe werden die Mitglieder der Gemeinschaft ihre Versprechen, apostolisch tätig zu sein ablegen. An den Aktivitäten nehmen unter anderem auch die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit teil.

Vom 6. bis 8. September 2018, vor dem 80. Todestag der hl. Faustina, der auf den 5. Oktober fällt, begeben sich die Mitglieder und Volontäre des Vereins „Faustinum“ aus der Slowakei auf eine Reise entlang der ‚Route der hl. Faustina‘. Sie starten in Presov und besuchen anschließend Swinice Warckie, Lodz, Warschau, Plock, Derdy und Krakau. Die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Hrusov stehen hier als Reiseleiterinnen zur Verfügung.

Am 8. September 2018 (Samstag) besucht die 16. Gesamtpolnische Wallfahrt der Eisenbahner das Heiligtum in Krakau-Lagiewniki. Die Wallfahrt beginnt um 10.00 Uhr am Freilichtaltar, wo die Teilnehmer der Wallfahrt den Vortrag von P. Ryszard Maciniak „Gottes Wege mit Maria, die zur Unabhängigkeit Polens führen“ hören. Um 10.30 Uhr halten die Pilger den Kreuzweg im Freien ab. Anschließend feiern sie mit dem Erzbischof von Krakau Marek Jedraszewski um12.00 Uhr die Heilige Messe in der Basilika. Die Pilger besuchen auch die Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina, der sie ihre persönlichen Anliegen anvertrauen können. Die Wallfahrt wird in der Stunde der Barmherzigkeit (15.00 Uhr) mit dem Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes beendet.

 

Am 8. September 2018 feiern die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Hrusov ein Pfarrfest in der Basilika der Geburt Mariens in Vranov an Topľou (in der Slowakei). Zusammen mit dem Kirchenchor singen die Schwestern während der Heiligen Messe. Um 15.00 Uhr gestalten sie das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes.

Am 8. September 2018 unterstützt – wie es an jedem achten Tag des Monats üblich ist – die Gemeinschaft der Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Danzig mit ihrem Gebet die Ehepaare mit einem Kinderwunsch. Auf der Gebets-Liste befinden sich mehr als 650 Ehepaare aus Polen, Italien, Frankreich und den USA. 122 davon erwarten bereits ein Kind oder freuen sich gerade über diejenigen, die schon zur Welt kamen. Alle Personen, die möchten, dass die Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Danzig, sie mit ihrem Gebet unterstützen oder für andere Paare beten, können die entsprechenden Namen unter folgender Adresse melden: kobietajestboska@gmail.com oder die Fanpage der Gruppe „DIE FRAU IST GÖTTLICH“ dazu nutzen.

Diese Worte des hl. Johannes Paul II. richten wir an alle Spender und Wohltäter der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, denn durch ihre Spenden und ihr persönliches Engagement in dieser apostolischen Aufgaben, verkünden sie der Welt die Botschaft der Barmherzigkeit, die Jesus der hl. Faustina übermittelte. Ganz besonders bedanken wir uns bei denjenigen, die Internetseite und andere Werke (wie z.B. das Gebet „Barmherzigkeitsrosenkranz für die Sterbenden” sowie auch die On-line-Übertragung aus der Kapelle im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki) unterstützen. Für alle Spender und Wohltäter beten wir täglich durch die Fürsprache der hl. Faustina.

Am 8. September 2018 (Samstag) findet im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki das monatliche Treffen der Gemeinschaft Sychar statt. Um 17.00 Uhr wird in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina die Heilige Messe für die Ehepaare, die von Krisen oder Scheidung bedroht sind, zelebriert. Anschließend folgt ein Beisammensein. In diesem Anliegen – für die Ehepaare in Krisen – wird jeden Tag um 20.30 Uhr von den Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit der Rosenkranz gebetet.

Vom 31. August bis 2. September 2018 finden im Kloster der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Danzig ein weiteres Mal die Exerzitien für Frauen unter diesem Motto: „Die Frau ist göttlich – entdecke deine göttliche Schönheit“ statt. Der Leitung der Exerzitien liegt in den Händen von P. Lukas Grelewicz, der Gebetsgruppe „Die Frau ist göttlich” und den Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Danzig.

Am 1. September 2018 um 11.00 Uhr wird in der Kapelle der Kongregation in Walendow die Eucharistie zelebriert für Frau Kamila Maria Olszewska (eine ehemalige Absolventin des Erziehungszentrums für Mädchen), die jetzt ihren 100. Geburtstag feiert. Als Kind wurde sie von ihrer Mutter verlassen und mit 14 Jahren von der Kongregation im Haus der Barmherzigkeit in Walendow aufgenommen. Sie lebt bis heute mit den Schwestern. Maria Olszewska stellt eine lebendige ‚Chronik‘ des Hauses in Walendow dar und erinnert sich unter anderem an Schwester Faustinas Aufenthalt im Hause im Jahre 1936. Zu ihrem besonderen Geburtstag erhielt die Jubilarin zwei Glückwunschschreiben vom Präsidenten Polens Andrzej Duda und vom Premierminister Mateusz Morawiecki, was ihr eine große Freude bereitete.

In den letzten Tagen des Augusts beginnen – in ganz Polen – wie auch in allen Klöstern der Kongregation der Mutter Gotttes der Barmehrzigkeit, die die Erziehungszentren für Jugendliche (Krakau, Kalisz und Breslau), Studentenwohnheime, Horte und Kindergärten leiten, intensive Vorbereitungen auf das neue Schuljahr. Die Eröffnungsfeier beginnt mit der Heiligen Messe, während der die Lehrer, Betreuer sowie die Studentinnen, Schülerinnen und Kinder um Gottes Segen und alle Gnaden für das neue Schuljahr bitten.

 

 

Am 1. September 2018 zum 21. Mal organisieren die Apostel der Barmherzigkeit Gottes aus Nowy Sacz, die im Verein „Faustinum” wirken, eine Wallfahrt ins Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki. Mehr als 130 Personen feiern mit P. Jan Drozdz (aus der Pfarrei der Unbefleckten Empfängnis Mariens) zuerst die Eucharistie in der Basilika der Barmherzigkeit Gottes und beten anschließend in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina. Danach pilgern sie nach Kalwaria Zebrzydowska ins Heiligtum der Mutter Gottes.